Autor Thema: [funktioniert] Wasserzähler mit Batteriebetrieb, ursprüngl. mit Solaranlage  (Gelesen 7017 mal)

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Das dauert halt locker einen Monat:
http://s.aliexpress.com/NNb2EBzm


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Ich habe die Antenne gestern eingebaut und heute beobachtet. "Antennengewinn" im Gegensatz zu meinem im Schacht verbauten Dipol (das Ding ist oben auf den Schachtdeckel geschraubt) ist ziemlich exakt NULL. Diese Antenne bringt gar nichts. RSSI bleibt unverändert bei -100 bis -90.

Wenn ich mir das Diagramm auf der Verkaufsseite ansehe (wenn das denn nicht erfunden ist), dann könnte man versuchen, die Antenne etwas zu drehen. Das "radiation pattern" ist ja nicht symmetrisch. Aber es gibt keinen Punkt, an dem man erkennen kann, wie die Ausrichtung richtig vorgenommen wird.

Vermutlich $4 zum Fenster herausgeworfen. Ich muss mir was anderes überlegen.
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Offline fiedel

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Moin andies,

immer dieses Glücksspiel mit den Antennen...   ???
Aber deine Beharrlichkeit wird irgendwann belohnt werden.  :)

Da du ja die Sendeleistung nicht erhöhen kannst, musst du wohl die gegebene Leistung besser "bündeln".
Dafür eignen sich Rundstrahler eher nicht, sondern besser Richtantennen.
Du könntest dir z.B. testweise sowas oder sowas bestellen und bei Erfolg ggf. zurückschicken und dann
eine vergleichbare Antenne nach Anleitung selbst bauen.

Gruß
Frank
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Moin Frank, ich habe heute früh ein wenig über Antennen gelesen (sehr schön von Andreas Spiess, "the guy with the swiss accent") und dachte schon daran, mir eine Moxon-Antenne zu bauen. Da kam ich dann auf die Idee, einfach mal meine bisherige ground-plan auf die Stahlplatte zu legen und zu schauen, was die so sendet. Ich habe sie wirklich wenig ausgerichtet, und schau an: Auf Anhieb steigt RSSI auf über 80. Wenn das heute abend noch so ist, überlege ich mir eine billige Hülle für die Antenne und schraube die oben an die Stahlplatte.

Es könnte auch sein, dass das Kabel dieser anderen Antenne so miserabel ist. Das sind 2m sehr dünn mit vermutlich hohen Verlusten.
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Ich habe gerade mal die Antenne auseinander genommen, sie ist ja ohnehin nicht brauchbar. Hier das Innenleben. Kennt jemand so eine Antenne?
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Am Wochenende habe ich versucht, dieser Antennengeschichte auf die Spur zu kommen.

Es gibt eine Webseite (https://www.qsl.net/kk4obi/Standard%20dipole.html), auf der jemand Dipole untersucht, die sich auf einer leitenden Fläche (wie bei mir) befinden. Da zeigt sich, dass diese leitende Fläche auch die Strahlung reflektiert. Wenn der Dipol direkt auf dem Blech liegt, wird in Richtung des Blechs faktisch nichts mehr gesendet, die Wellen heben sich auf. Deshalb habe ich so schlechten Empfang: mein Dipol lag auf einem Abdeckblech und das Haus liegt fast in Richtung dieses Bleches.

Danach habe ich eine Art Richtantenne gebastelt und eingesetzt (Moxon-Antenne, das ist eine einfache Form dieser Yagi-Dinger, die früher auf allen Hausdächern standen). Danach wurde es etwas besser, allerdings immer noch -95 RSSI. Auch da gilt, dass das Abdeckblech die Strahlung umleitet und teilweise löscht.

Man kann das Problem wohl nur lösen, indem man den Dipol in ca einer Wellenlänge Höhe montiert. Das wären bei 868MHz dann aber gleich 35cm. Also dachte ich mir: Dann mache ich doch aus dem Problem ein Teil der Lösung! Ich habe dann Antennen gesucht, bei denen die Groundplane Teil der Antenne ist. Am ehesten kommt dann eine inverted-L-Antenne in Frage; ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt: http://www.dl7vee.de/InvertedL-Antenne.pdf

Die habe ich nun konstruiert und mit einem kleinen Kupferblech versehen, damit das auch Kontakt zu der metallnen Abdeckplatte hat. Mal sehen, wie das wird. Heute abend kann ich die vielleicht einbauen. (Mit M9-Feingewinde zum Einbau, wenn das jemand unbedingt nachdrucken will.)

<edit> Hier mal die Daten der Antenne, ich habe da ein Rechenprogramm genutzt. Der Dipol ist insgesamt lambda/4, er wird nur nach einer definierten Länge um 90 Grad abgewinkelt. Abgegriffen wird am vertikalen Ende des Dipols sowie der Metallplatte ("ground"). Man kann die Gesamtlänge des Dipols ein klein wenig variieren, aber das brachte bei mir nichts. Was sich verändert, wenn man den Knickpunkt des 90-Grad-Winkels verschiebt, ist die Impedance; der Gain änderte sich nicht so stark. Die Impedance ist in jedem Fall unter 50 Ohm (sogar unter 36 Ohm für eine klassische Monopolantenne), insofern hat man in jedem Fall Verluste. Die halten sich aber in Grenzen, insbesondere im Vergleich zu der bisherigen Situation.

Ich habe 1.5mm^2 Kabel genommen; der vertikale Teil soll 5 cm und der horizontale dann 3,63cm lang sein. Die Grundplatte ist so groß, dass man sie mathematisch als unendlich annehmen kann (Wellenlänge ist ca 34.5cm).  Man sieht an dem "pattern", dass die schön oberhalb der Platte überall hin sendet. Der Scheinwiderstand (heißt das so?) ist etwa 0, sie ist also halbwegs resonant. Die Impedanz ist so um die 20 Ohm und wenn ich das richtig erinnere, ergab das ein SWR von 2,5. Da sagten die Funkamateuer wohl "geht noch".
« Letzte Änderung: 28 Januar 2019, 19:35:20 von andies »
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Und das Ding sendet tatsächlich um einiges stabiler:
« Letzte Änderung: 28 Januar 2019, 19:22:16 von andies »
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Ich habe ein wenig an einem neuen Antennenprogramm gespielt und mir mal den Effekt einer Metallplatte neben einem Dipol angezeigt. Mit diesem Matlab kann man eine Menge machen, das ist toll. Im Anhang sind zwei Bilder. Einmal wird ein Dipol gezeigt, der auf 868MHz geeicht ist und schön strahlt, alles links und rechts und oben und unten vom dem Dipol ist rot und empfängt ordentlich. Im anderen Bild liegt jetzt ganz knapp neben dem Dipol eine Metallplatte, die man sich etwa in der y-z-Ebene liegend vorstellen kann und zwar so, dass man von der Metallplatte nur die schmalste Seite sieht. Und auf der Seite, wo der Dipol liegt, wird auch gesendet. Dass unter der Platte nichts ankommt, dürfte logisch sein. Aber auch schon in Richtung der Platte sieht es mau aus. Das war mein Problem.
« Letzte Änderung: 31 Januar 2019, 14:20:22 von andies »
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