Autor Thema: Gartenbewässerung - Grundsätzliche Architektur  (Gelesen 367 mal)

Offline irenaeusbecker

  • New Member
  • *
  • Beiträge: 21
Gartenbewässerung - Grundsätzliche Architektur
« am: 21 September 2018, 20:11:10 »
Hallo zusammen,

bin absoluter Newbie, der gerne seinen Garten "smart" bewässern möchte. Eigentlich hatte ich vor ein Hunter HC Gerät mit Hydrawise zu kaufen welche eine Steuerung von Ventilen via App ermöglicht.
Ein Arbeitskollege hat mich jedoch auf FHEM und Arduino hingewiesen.
Hier im Forum sowie auf diversen anderen Seiten habe ich genug Beiträge zur Anbindung von Ventilen über Relais, Bodenfeuchte-Sensoren, Wetter-Abfrage etc gefunden. Das ist erst viel Stoff zum Lesen und Verarbeiten.

Mich beschäftigt jedoch ein grundsätzlicheres Thema: FHEM arbeitet (in meinem Fall) auf einem Synology NAS und benötigt eine IP-Verbindung zu Arduino etc. Mich stört dabei die Trennung von Logik und Ausführung auf unterschiedlichen Geräten mit WLAN... wenn hier das NAS, FHEM, 8266 Modul oder das Haus-WLAN ausfällt, werden im Endeffekt keine Pflanzen bewässert.

Meine Idee wäre jetzt der Einsatz eines Raspberry Pi, aber besagter Arbeitskollege hat mir davon abgeraten, da dieses wohl nicht soo stabil laufen soll bzw. hier auch ein ganzes Betriebssystem verwaltet werden muss. Kann ich nicht wirklich bewerten.

Habe ich hier einen Denkfehler oder gibt es einen guten Tipp wie z.B. das Arduino auch ohne FHEM Pflanzen bewässern kann?

Danke vorab!

Offline sash.sc

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1386
Antw:Gartenbewässerung - Grundsätzliche Architektur
« Antwort #1 am: 21 September 2018, 20:48:49 »
Du kannst auch eine pi nur für die Bewässerung nehmen und fhem2fhem an den Haupt pi koppeln.

Gruß Sascha

Gesendet von meinem E6653 mit Tapatalk

Raspi 2 ; LaCrosse; HomeMatic; 1x TX 29 als Lichtsensor umgebaut;
ESP8622 ;nanoCUL a-fw (433 & 868 MHz); miniCULwlan;
WLANduino 433&868 ; WlanCul

Offline irenaeusbecker

  • New Member
  • *
  • Beiträge: 21
Antw:Gartenbewässerung - Grundsätzliche Architektur
« Antwort #2 am: 21 September 2018, 21:24:53 »
Du meinst eine PI mit IO Board ohne Arduino?
Habt ihr dazu Erfahrungen hinsichtlich Stabilität etc.?

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1690
Antw:Gartenbewässerung - Grundsätzliche Architektur
« Antwort #3 am: 22 September 2018, 10:23:33 »
Hallo und herzlich willkommen im Forum!

Die "Gefahr" ist ja weniger dass nicht bewässert wird, sondern dass es nicht mehr stoppt - also der "Zauberlehrling- Effekt".  ;)
Dem wirke z.B. ich so entgegen, dass ich dafür nur Aktoren von HomeMatic mit echtem "on-for-timer" verwende. Bei diesen
enthält der Befehl zum Starten gleichzeitig die Zeit bis zum selbsttätigen Abschalten. Das ist schon mal recht sicher.
Wegen der schlechten Funkverbindung unterbricht die Ablaufsteuerung bei mir auch schon mal - das Bewässern wird dann
einfach nicht zuende geführt.
Deshalb überlege ich den eigentlichen Ablauf mit einer kleinen SPS, bzw. "Smart Relay" umzusetzen und nur den Startimpuls
per Funk von FHEM aus zu senden. Das könnten dann ggf. auch 2-4 Eingangssignale sein, die verschiedene Beregnunsszenarien
auslösen - je nach Wetter oder Bedarf.
Wenn man das kann, geht statt der SPS natürlich auch ein Arduino, der intern das Beregnungprogramm enthält und von
FHEM den Startimpuls erhält. Das wird zwar weniger kosten, aber der Bastel- und Programmieraufwand ist wesentlich höher.
Und da Zeit ja bekanntlich Geld ist...  ;)

Gruß
Frank

FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline irenaeusbecker

  • New Member
  • *
  • Beiträge: 21
Antw:Gartenbewässerung - Grundsätzliche Architektur
« Antwort #4 am: 22 September 2018, 12:25:16 »
Hallo Frank,

Danke für den Beitrag und den Hinweis. Bei Ausfall des WLANs etc würde ja kein Stopp geschickt werden können. Und die Homematic Aktoren sind nicht günstig, bei meinen 12 Wasserkreisen kommt da was zusammen.

Wäre es also nicht einfach am besten den Raspberry zu verwenden da dann alles auf dem gleichen Device bleibt? Ggfs müsste ich die IO Ports erweitern aber das scheint mir tatsächlich die einfachste Lösung für mein Szenario. Mein NAS würde dann den Raspberry überwachen.

VG

Offline Paul.baumann

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 95
Antw:Gartenbewässerung - Grundsätzliche Architektur
« Antwort #5 am: 22 September 2018, 13:25:13 »
Also m.E. sollte eine Bewässerung auch als autarkes System laufen. Ich werfe mal das Stichwort OpenSprinkler in die Runde. Zuverlässige Software, intuitive App und dank offener API problemlos in FHEM integrierbar.

Bei 12 Bewässerungskreisen schau dir mal Tiao-Sprinkler (https://www.diygadget.com/lawn-sprinkler-controller-and-accessories/155-tiao-smart-network-sprinkler-controller-16-station-sprinkler-controller-open-source-desktop-mobile-app.html) an, hab ich sehr zuverlässig im Einsatz. (Gibt auch eine RPI-Version)


Paul
FHEM auf Raspberry 3
MaxCube (V1.20.04 a-culfw) für HM, MaxCube (V1.20.04 a-culfw) für diverse Max!, NanoCul 433/868, TinyTX-Nachbauten
Multiroom: mehrere Squeezelite-Clients auf Raspberry B+ und LMS auf QNap
Huger WM918 Wetterstation integriert
Tiao-Sprinkler (Open-Sprinkler) integriert

 

decade-submarginal