Autor Thema: Zutrittskontrolle mit ESP/Wiegand-Reader/868-MHz-Funkschloss  (Gelesen 940 mal)

Offline tomster

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Antw:Zutrittskontrolle mit ESP/Wiegand-Reader/868-MHz-Funkschloss
« Antwort #15 am: 06 Dezember 2018, 00:36:09 »
Geile Tür & lässiges Schloß!
Aber wie man das elektrifizieren soll (ohne den Style kaputt zu machen)? Puuuhh, keine Ahnung...

Offline sbiermann

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« Antwort #16 am: 06 Dezember 2018, 08:19:50 »
Das Schloss muss wohl wirklich noch aus der Zeit stammen in der das Haus erbaut wurde so um 1900 rum, wenn Google recht hat.

Meine Idee (heute beim Duschen gekommen) wäre, ein Seil oder Plastikgestänge (frisch aus dem eigenen 3D-Drucker) an den Hebel (auf dem Bild unten Links am Schloss) zum öffnen der Tür befestigen und dann mittels Servo- oder Schrittmotor den Hebel ziehen und somit das Schloss zu öffnen. Dann lässt es sich noch Mechanisch öffnen ohne das es Probleme gibt und könnte per RFID geöffnet werden. Dieser komische Holzstopfen über den Schloss scheint wohl früher mal für einen Türknauf oder so gewesen zu sein, da lässt sich vermutlich ein runder RFID Reader alla iButton rein setzen so das der auf der anderen Seite der Tür raus schaut.

Offline ext23

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Antw:Zutrittskontrolle mit ESP/Wiegand-Reader/868-MHz-Funkschloss
« Antwort #17 am: 06 Dezember 2018, 09:41:26 »
Es geht auch mit den NFC-Chips im Handy. Zumindest mein Nokia wird einwandfrei erkannt.

Das lässt aber vermuten, dass per RFID nur die (U)ID ausgelesen wird. Das ist natürlich Sicherheitstechnischer Murks weil die kann man perfekt clonen heutzutage... So ein System macht nur Sinn mit EV1 Karten und vor allen wenn man mit Applikationen arbeitet und nicht nur Stumpf die UID benutzt nur damit man möglichst viele RFID Tags unterstützt...

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Offline Stütti

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Antw:Zutrittskontrolle mit ESP/Wiegand-Reader/868-MHz-Funkschloss
« Antwort #18 am: 06 Dezember 2018, 09:54:37 »
Meine Idee (heute beim Duschen gekommen) wäre, ein Seil oder Plastikgestänge (frisch aus dem eigenen 3D-Drucker) an den Hebel (auf dem Bild unten Links am Schloss) zum öffnen der Tür befestigen und dann mittels Servo- oder Schrittmotor den Hebel ziehen und somit das Schloss zu öffnen. Dann lässt es sich noch Mechanisch öffnen ohne das es Probleme gibt und könnte per RFID geöffnet werden. Dieser komische Holzstopfen über den Schloss scheint wohl früher mal für einen Türknauf oder so gewesen zu sein, da lässt sich vermutlich ein runder RFID Reader alla iButton rein setzen so das der auf der anderen Seite der Tür raus schaut.

Ein Bekannter hatte früher auch ein ähnliches Schloss an seiner Haustür, aber das war schon "elektrifiziert". Da wurde der Riegel über einen Elektromagneten freigegeben/geöffnet.
Knopfriegelschloss nennen sich die. Die antike Variante habe ich nicht gefunden, aber in neuer gibt es sowas:
https://www.alibaba.com/product-detail/D88A-S-gate-door-Stainless-steel_60187890278.html
https://www.ebay.de/itm/263962364129
https://www.youtube.com/watch?v=GzIdbsv296g
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Offline tomster

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« Antwort #19 am: 06 Dezember 2018, 10:09:35 »
So ein System macht nur Sinn mit EV1 Karten und vor allen wenn man mit Applikationen arbeitet und nicht nur Stumpf die UID benutzt nur damit man möglichst viele RFID Tags unterstützt...

Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Und natürlich Danke für den Hinweis. Hatte ich so nicht auf dem Schirm!
Die zum Projekt gehörige Firmware unterstützt derzeit wohl lediglich die UID. Zumindest habe ich noch keine andere Einstellung gefunden. Der von mir verlinkte Leser kann aber laut Specs auch EV1/EV2. Meine Tags können das auch, nur halt mein Handy nicht.
Ich muss alerdings auch gestehen, dass ich mir darüber bislang keine großen Gendanken gemacht habe, da das die Software betrifft und man daran auch im verbauten Zustand jederzeit "schrauben" kann. 

Offline ext23

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« Antwort #20 am: 06 Dezember 2018, 13:27:10 »
Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Und natürlich Danke für den Hinweis. Hatte ich so nicht auf dem Schirm!
Die zum Projekt gehörige Firmware unterstützt derzeit wohl lediglich die UID. Zumindest habe ich noch keine andere Einstellung gefunden. Der von mir verlinkte Leser kann aber laut Specs auch EV1/EV2. Meine Tags können das auch, nur halt mein Handy nicht.
Ich muss alerdings auch gestehen, dass ich mir darüber bislang keine großen Gendanken gemacht habe, da das die Software betrifft und man daran auch im verbauten Zustand jederzeit "schrauben" kann.

Dann solltest du auch EV1/EV2 Karten benutzen weil die sind noch recht sicher. Die Frage ist nur, wenn die wirklich nur die UID lesen, und man anstelle einer EV1 Karte eine MiFare Classic Karte mit derselben UID simuliert, ob der Leser das merkt oder nicht...

System die das wirklich richtig umsetzen kosten einiges mehr, und können in der Regel auch nur ein Kartensystem. Alles andere ist mehr oder weniger Spielzeug. Das ist wie die Abus Alarmanlagen die 4000er 125kHz Token nehmen, da habe ich einen Kollegen schon mit geärgert. Klar kann an zusätzlich ein PinPad benutzen, aber dann sind die Karten auch nur Spielzeug, die Sicherheit ist dann die PIN.

Also da wirklich schauen, gerade bei Türen. Das Thema ist nämlich das folgende: Einbrechner kommen rein, so oder so. Aber wenn sie reinkommen auf "normalen" weg, zahlt keine Versicherung. Das sollte einem klar sein.

/Daniel
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Offline tomster

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« Antwort #21 am: 07 Dezember 2018, 10:44:33 »
Leider stehe ich nicht wirklich im Thema, und weiß nicht wie Wiegand/DesFire/EV1 überhaupt zusammenspielen.
Vom Ansatz her würde ich vermuten, dass mein jetziges Setup schlichtweg auf dem Auslesen (nach Mifare Classic) der UID basiert. Da ja eigentlich alle EV1/EV2-Tags auch Classic "können" funktioniert das auch hier ganz gut. Nur halt nicht wirklich kopiergeschützt.

Hier hat jemand aber sogar eine DesFire-Library für Arduino/ Tensy entwickelt:
https://www.codeproject.com/Articles/1096861/DIY-electronic-RFID-Door-Lock-with-Battery-Backup

Der Author "elmue" wird allerdings auch im Header der PN532.cpp genannt, die in der "offiziellen" Firmware für Vedran's Platine auf github verfügbar ist. Im Code selbst scheint DesFire schon implementiert zu sein. Die Frage ist nur, ob dies dann nur mit einem PN532-Reader funktioniert, bzw. ob man das auch für Wiegand-Reader verfügbar machen kann. Ich werde einmal versuchen elmü/elmue ausfindig zu machen. Er ist/war ja auch im Microcontroller-Forum unterwegs und scheint Deutsch zu sprechen...

Offline tomster

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« Antwort #22 am: 07 Dezember 2018, 11:54:59 »
OK, hab gerade eine Rückmeldung auf eine Anfrage an i-keys erhalten.
Der von mir verwendete und im ersten Post verlinkte Reader kommt in den Specs wohl etwas "großspurig" daher:
Zitat:
Lesbare Transpondertypen:
13,56 Mhz
MIFARE® Classic 1k, 4k, 4byte oder 7byte
MIFARE® Desfire, EV1 , 2k, 4k, 8k
MIFARE® Ultralight
NTAG 203, 213

Das Dickgedruckte bedeutet, dass bei Verwendung eines DesFire-Fobs lediglich dessen Abwärtskompatibilität nach Mifare Classic genutzt wird. Sprich, es wird tatsächlich nur die UID ausgelesen und übertragen. Mehr kann der Leser nicht. Plöd...
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Offline mba

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Antw:Zutrittskontrolle mit ESP/Wiegand-Reader/868-MHz-Funkschloss
« Antwort #23 am: 13 Dezember 2018, 19:51:26 »
ich habe das als Grundlage genommen
http://www.codeproject.com/Articles/1096861/DIY-electronic-RFID-Door-Lock-with-Battery-Backup
und in meinen Bus integriert damit das über FHEM steuerbar wird.
Nach erfolgreicher Authentifizierung wird entsprechend ein Danalock und/oder der Türöffner gesteuert.

grüße
Marco
Tinkerboard für FHEM, Modbus RTU via RS485 mit Arduino Slaves, ZWAVE mit Razberry Modul