Autor Thema: IWEAS 4.0 - Eierlegendewollmilchsau  (Gelesen 14701 mal)

Offline Papa Romeo

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Antw:IWEAS 4.0 - Eierlegendewollmilchsau
« Antwort #120 am: 27 Januar 2021, 20:38:30 »
Es bleiben 2 Dinge für mich merkwürdig:
  • keine direkte Verbindung zwischen L und K1, d.h. die gestrichelte Linie existiert nicht
  • Wechsel der Spannung von K1 zu K2 beim Betätigen des Schalters, was zu einer Unterbrechung der Spannungsversorgung am Trafo und damit beim ESP führt


Hallo Gisbert,

also zuerst mal zur 2ten Frage, dann erklärt sich vielleicht die erste von selbst. Die Schaltung ist für normale "Schalttätigkeiten" konzipiert.  Der HLK erhält je nach Schalterstellung des Wechselschalters W1 über die Dioden an K1 und K2 etwa die halbe Netzspannung (eff.) was für den Betrieb aber ausreichend ist.
Klar ist, dass wenn ich den Schalter in der "Schwebe" halte, der ESP irgendwann dann mal "spannungslos" wird aber so schaltet ja normal niemand.
Damit der ESP auch wärend des Umschaltens des Phase von K1 nach K2 weiter Spannung erhält sind die beiden Elkos auf der Platine.
Für diese gilt, um so mehr Kapazität diese haben umso länger darf der "Umschaltmoment" dauern. Hier sollte man also schauen, dass man Elkos mit größt möglicher Kapazität verbaut, die von der Größe der Bauform her noch auf die Platine passen. Es ist also egal wie der Wechselschalter W1 steht, der HLK und somit die Schaltung wird immer mit Spannung versorgt.

Die gestrichelte Linie  ist nur für den EA-Switch gedacht, da man ja da den zweiten Kontakt des Relais nicht benötigt, da Dieses ja dann nicht "um" sonder nur "ein" schalten muß. Da hier L dann ständig an K1 anliegt, kann man in diesem Fall dann die Diode an K1 auch brücken.


LG

Papa Romeo
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Offline Gisbert

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Antw:IWEAS 4.0 - Eierlegendewollmilchsau
« Antwort #121 am: 06 Februar 2021, 22:44:10 »
Hallo Papa Romeo,

ich habe jetzt im Testaufbau den IWEAS 4.0 als intelligenten Wechselschalter erfolgreich zu Laufen gebracht.
Ohne deine geduldige Unterstützung und Anleitung hätte ich es nicht geschafft.

Da ich einen Wechselschalter und keinen Taster auf der einen Seite habe, und auf der anderen Seite den PIC nicht programmieren kann, habe ich diesen entfernt und eine Lösung mit angeschlossenem Schalter realsiert. Es läuft mit ESPEasy mittlerweile störungsfrei, solange nicht zuviele Befehle in rascher Folge einlaufen. Das ist ist in der Praxis ja kaum der Fall. Ohne den ESP8266 neu zu booten, reicht es einmal das Relais zu schalten (gpio,14,0 oder 1), der eigentlich kürzere Befehl und ansonsten funktionierende Befehl <gpiotoggle,14> wird mit Failed quittiert. Auch ein angeschlossener Bewegungsmelder funktioniert tadellos. Ich habe auch noch einen Handmodus eingebaut, der das Ausschalten nach dem Ende des Bewegungsmeldertimers verhindert. Außerdem wird das Licht per Bewegungsmelder nur nachts und nicht tagsüber angeschaltet.

Falls jemand anderes bisher mitgelesen hat und vor dem gleichen Problem steht (Schalter vs. nicht programmiertem PIC), kann ich gerne alle Details posten, aber ich will im Moment damit niemand langweilen.

Viele Grüße Gisbert
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Antw:IWEAS 4.0 - Eierlegendewollmilchsau
« Antwort #122 am: 08 Februar 2021, 11:39:13 »
Da ich einen Wechselschalter und keinen Taster auf der einen Seite habe, und auf der anderen Seite den PIC nicht programmieren kann, habe ich diesen entfernt und eine Lösung mit angeschlossenem Schalter realsiert.

super das es jetzt läuft...so findet jeder seine Lösungen. Für mich war halt der PIC der einfachere, schnellere Weg.

LG
Papa Romeo
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Antw:IWEAS 4.0 - Eierlegendewollmilchsau
« Antwort #123 am: 06 Juli 2021, 12:08:48 »
Hallo Papa Romeo,

ich hab noch eine kleine Schwierigkeit bei der Umsetzung.
Der Schalter, der mit 2 Leitungen mit Kleinspannung auf die Platine geht, zeigt mit diesen 2 Leitungen ein unerwartetes Ergebnis. Ich messe mit einem Multimeter 90VAC bzw. 1VDC, was mich stark verunsichert. Beide Leitungen sind zusammen mit anderen 230V-Leitungen verbaut.
Kann ich mit diesen beiden Leitungen auf die Platine und damit direkt auf den ESP gehen, oder muss ich ggf. noch etwas davor schalten, um den ESP zu schützen?

Viele​ Grüße​ Gisbert​

Nachtrag: wenn beide Leitungen zusammen geschaltet sind. messe ich 55VAC.

Nachtrag 2: Wenn ich nicht so mit Blindheit geschlagen wäre, hätte ich deinen Vorschlag genauso umgesetzt, wie du ihn entwickelt hast. Was ich sagen will ist, dass das Problem sich in Luft aufgelöst zu haben scheint. Mit der neuen Erkenntnis kann ich mich dann endlich an die Umsetzung machen.
« Letzte Änderung: 08 Juli 2021, 22:36:47 von Gisbert »
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