Autor Thema: Selbstbau NAS - sinnvoll oder nicht?  (Gelesen 11305 mal)

Offline lou

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Antw:Selbstbau NAS - sinnvoll oder nicht?
« Antwort #45 am: 21 Januar 2019, 09:57:29 »
....brauchst du entsprechend potente Kodi Clients die es könne -> mehr Geräte, mehr Wartung, wahrscheinlich mehr Stromverbrauch und Ineffizienz....
sehe ich genau andersrum ;)

kodi per image (z.b. openelec) auf den raspi fertig. hab da in vielen jahren noch nie etwas "administriert".
ausser mal per MQTT-plugin erweitert.

mein "main media client" ebenfalls kodi. da aber mit win7 das aus einem ramimage bootet. ebenfalls "zero-admin-effort" im betreib.

die meisten codecs laufen doch primär in hardware heutzutage. d.h. CPU last sehr niedrig.
was für ein client hat heuzutage "probleme" mit mp3, mp4, mkv etc ?? ich kenne keinen :]

wenn transkodiertes nur "einmal" transkodiert wird, belegt es logischerweise mehr (cache) speicher als nur im original. wenn man jetzt X TB filmchen und "lala" für die familie hat entseht brutal viel overhead auf der platte irgendwann..

wenn überhaupt macht das maximal bei irgendwelchen lan-cams sinn die irgendein unpopuläres format streamen, und man sie unbedingt ins netz bringen will. die krux dabei ist oft, daß das media-format bei den herstellern nicht oder nicht ausreichend spezifiziert ist. der kauf ist also immer ein bisschen "roulette".

ich bleibe bei der these daß ein client intelligent/smart sein sollte.  was bringt ein superserver, der 20 "dumme" clients kompensieren muss.
kurzum, die "balance der smartheit" zwischen clients und server ist wichtig.

nochwas zur "ausfallsicherheit":

die frage ist ob ein privat user WIRKLICH ein raidkonzept braucht.
raid (mit hotplug) hätte die möglichkeit IM betrieb defekte (platten) zu fixen bzw zu kompensieren. (je nach raidlevel)

mir reicht ehrlichgesagt ein ordentliches 2-stufen-backup. (= filebased + image based, 2 locations)
wenn wirklich eine platte abraucht ist ein wechselbedingter, kurzer ausfall nicht das ende der welt. (finde ich)

ich könnte mir aber vorstellen daß viele "angst" vor dem server-reboot haben. das wäre ein anderes thema :)

viel eher habe ich den fall, daß ich (oder frau) aus "dummheit" etwas gelöscht habe und das aus dem inkrementellen backup zurückhole.
da würde raid auch nicht helfen...

die "erweiterbarkeit" ist bei non-raid-systemen genauso gegeben. neue platte rein. hardlinks. fertig. egal welches os.

achja "datenhygiene" finde ich auch superwichtig. egal wie gut ein backupkonzept ist, wenn man (sinnvoll?) jeden tag 1000MB produziert, kommt jedes konzept irgendwann an die grenze.

mit dem HP MicroServer Gen10 habe ich auch mal geliebäugelt. der "refurbished Esprimo E920" + 4 hdd-sata-wechselrahmen (intern) hat gewonnen. da erheblich mehr leistung/watt.

das beste an allem finde ich dass man die wahl hat :) de facto leben wir 2019 im schlaraffenland :)

« Letzte Änderung: 21 Januar 2019, 10:18:27 von lou »

Offline lou

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Antw:Selbstbau NAS - sinnvoll oder nicht?
« Antwort #46 am: 21 Januar 2019, 10:20:04 »
Und wir wollen nicht provozieren....
...Komm wieder, wenn Du 18 bist...
no comment. steht für sich