Autor Thema: FHEM von Debian lite Jessie auf DietPi Stretch umziehen (problemlos) möglich?  (Gelesen 478 mal)

Offline r00t2

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Hallo zusammen,

nachdem mein verwendeter FHEM-RPi noch unter Debian Jessie läuft möchte ich gerne das OS auf Stretch updaten (und in diesem Zuge auch FHEM selbst von 5.7 auf 5.9 hochziehen).

Dazu habe ich /etc und /opt/fhem der alten SD Karte bereits auf dem PC gesichert, den ich zum FHEM Administrieren verwende und der auch mein "FHEM-Tagebuch" enthält.

Mein Plan ist, dass ich eine neue SD Karte mit DietPi Stretch beschreibe,  FHEM 5.9 (und weitere benötigte Pakete wie Mosquitto, Node-RED, etc.) nach Wiki Anleitung installiere und die Konfigurationen aus der alten Installation übernehme.

Spricht etwas gegen meinen Plan (vor allem, was die Verwendung von DietPi als OS angeht), habe ich etwas grundlegendes vergessen oder sind meine Überlegungen hinsichtlich Vorgehensweise soweit erst mal in Ordnung?

Danke für eure Meinungen.
« Letzte Änderung: 11 Januar 2019, 15:05:14 von r00t2 »
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Online Wernieman

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ich würde nur /etc ohne Nachdenken übernehmen ...
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Offline r00t2

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Was meinst Du mit "ohne Nachdenken"?

Und für FHEM liegen die Konfigurationen und User-Files doch nicht in /etc, sondern in /opt/fhem - die ja dann auch mit rüber gezogen werden müssen, oder?
« Letzte Änderung: 11 Januar 2019, 15:31:48 von r00t2 »
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Online Otto123

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Hi,

also ich mach den Umzug immer anders, ich mache ein update FHEM, backup FHEM, neues OS, Installationsscript Pakete usw., neues FHEM, restore FHEM.
Aber bei einem 2 Jahre altem FHEM würde ich es vielleicht auch durch Neuaufbau anhand der alten Konfig machen.

DietPi habe ich mir vorhin mal die Webseite angeschaut, mein Bauchgefühl war -> naja. Nach einer Runde joggen sind folgende Stichpunkte geblieben:
- hier im Forum bist Du vielleicht allein mit dem System
- die Dokumente auf der Webseite sind von 2015
- der Standard User heisst root.  :-\ ???

justmy2cents

Otto
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Unter /etc liegt die Systemkonfiguration.
Und mit "Nachdenken" meinte ich, nicht einfach nur copy&paste, sondern "wissen was man tut". mindestens "nachdenken und prüfen" was man tut
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Offline yersinia

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- hier im Forum bist Du vielleicht allein mit dem System
Also bei mir läuft ein RasPI 3 mit DietPi als pi-hole. Bin zufrieden. Läuft stabil, keine Probleme - aber auch kaum Last drauf. ;)
Allerdings läuft FHEM nicht auf diesem RasPI (diese läuft auf Raspbian Jessie). Diesen würde ich gern mittelfristig auf Stretch umziehen...aber bisher ist mir der Aufwand zu groß...-.-
viele Grüße, yersinia
----
FHEM 5.9 on RPi 3B with Raspian Jessie (perl 5.20.2) | FTUI
nanoCUL@a-culfw-> 2x868 (1x ser2net), 1x433 | ESPEasy
VCCU->7xHM-CC-RT-DN, 5xHM-LC-Bl1PBU-FM, 14xHM-SEC-SCo, 1xHM-PB-2-WM55, 1xHM-LC-Sw1PBU-FM, 1xHM-ES-PMSw1-Pl

Offline r00t2

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...also ich mach den Umzug immer anders, ich mache ein update FHEM, backup FHEM, neues OS, Installationsscript Pakete usw., neues FHEM, restore FHEM.
Aber bei einem 2 Jahre altem FHEM würde ich es vielleicht auch durch Neuaufbau anhand der alten Konfig machen. ...

Leider hat sich beim Entfernen der SD Karte aus dem alten RPi 2 der SD-Kartenslot verabschiedet, sodass ich auf einen Ersatz-RPi2 umziehen muss  >:(  :(

Ich habe jetzt mal Raspbian Stretch lite und alle notwendigen Voraussetzungen und Zusatzpakete auf dem neuen RPi installiert und lasse ihn gerade testlaufen.
FHEM wollte ich heute (bzw. im Laufe der Woche) aufspielen.

Deine Ausführungen zu Backup und Restore (bzw. Umzug)...
sudo systemctl stop fhem
sudo tar -xvzf /home/pi/FHEM-201xxxxx_xxxxxx.tar.gz -C /opt/fhem/
sudo systemctl start fhem
... sollte dann prinzipiell auch funktionieren, oder sind die Configs von 5.7 und 5.9 nicht untereinander kompatibel?

Viel Zusatzhardware hatte ich ja nicht am Start. Aber die größte Sorge macht mir eigentlich der Z-Wave USB Stick bzw. ob der gleich wieder anständig erkannt wird bzw. sich die homeID und nodeList ändert.

Beim alten RPi hatte ich auch ohne [attr initialUsbCheck disable 1] nie Probleme mit 100% CPU Auslastung bzw. einem blockierendem System.
Ich habe ihn jetzt mal in den gleichen USB Port am neuen RPi gesteckt, werde ihn aber (laut Anleitung) für den ersten Start von FHEM (nach Rücksichern der alten Config) temporär entfernen, [attr initialUsbCheck disable 0] setzen und dann nur zum Einrichten so belassen, ehe ich [attr initialUsbCheck disable 1] wieder setze.

... DietPi habe ich mir vorhin mal die Webseite angeschaut, mein Bauchgefühl war -> naja. ...
Ich habe (auch wenn ich das DietPi wirklich mag) mich dann schlussendlich doch für Raspbian lite entschieden. Die Community und der Support sind einfach größer.

...Und mit "Nachdenken" meinte ich, nicht einfach nur copy&paste, sondern "wissen was man tut". mindestens "nachdenken und prüfen" was man tut
Ah, so macht das Sinn. Mich hat das "ohne" etwas irritiert  :)

Danke für eure Antworten bisher.
« Letzte Änderung: 14 Januar 2019, 10:47:54 von r00t2 »
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Online Wernieman

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Auch mit [attr initialUsbCheck disable 1] kannst Du im laufendem FHEM den USB-Bus scannen lassen. Würde deshalb auch dieses Flag nicht "enablen"

Der Nachteil von "Fhem-USB suche" ist, egal ob beim Start oder im laufendem System, das er nach /dev/ttyXXX definiert. Ich würde immer nach /dev/serial/by-id (oder by-path) definieren ...
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Offline r00t2

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Danke, das werde ich testen, sobald ich FHEM installiert und aktualisiert habe. Und dann Daumen drücken, dass sich homeID und nodeList nicht geändert haben

Wenn der Stick 1:1 wie in der "alten" FHEM Installation erkannt wurde, sollte ich die alte Config ja zurückspielen können und alle Z-Wave Geräte müssten wieder richtig verknüpft und funktionsfähig sein.

Ist das nicht der Fall sehe ich 2 Möglichkeiten:
1) alte FHEM Config händisch editieren, um die Z-Wave Unterschiede zu berücksichtigen und dann mit der neuen FHEM Installation verwenden (wobei man ja nicht händisch darin ändern sollte)
2) neu erstellte FHEM Config behalten und die gesamte alte Config irgendwie in die neue importieren (ist halt mühselig, wenn man jedes Device einzeln bearbeiten muss)

Falls 2) zum Tragen kommt: Den Import von Devices kann ich (Analog zu: https://wiki.fhem.de/wiki/Import_von_Code_Snippets) über einen Import Dummy direkt aus der alten FHEM Config machen, oder?
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Wenn fhem startet, kannst Du doch IN fhem editieren ... also das Device direkt bearbeiten ...
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Offline r00t2

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Richtig, wenn FHEM läuft kann ich Devices in FHEM editieren, ohne die Config selbst händisch anzufassen.

Das hilft mir aber nur bedingt beim Importieren der vielen anderen Devices (MQTT, Wetter, NOTIFY, AT, ...), die ich in der alten FHEM Installation bzw. deren Config angelegt habe - oder stehe ich gerade auf dem Schlauch?
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Moin,

wie Du schon selbst gesagt, der Import von Code Blöcken / ganzen Definitionen geht prima über den Raw Definition Import.
Es gibt keinen Grund die fhem.cfg händisch anzufassen.

Gruß Otto
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...wie Du schon selbst gesagt, der Import von Code Blöcken / ganzen Definitionen geht prima über den Raw Definition Import.
Es gibt keinen Grund die fhem.cfg händisch anzufassen...
Oh, das geht auch mit mehreren Devices "am Stück"?

Also einfach die alte Config mit einem Editor öffnen, ein paar (oder gleich alle) Devices markieren, kopieren, in ein Raw Edit Fenster werfen und versuchen den gesamten Input mit "Execute commands" zu übernehmen.

Wenn das klappt wäre es mal eine feine Sache!
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Ich würde es Device für Device machen, also zumindest solltest Du optisch die Übersicht behalten.

Gruß Otto
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Offline r00t2

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Vielen Dank - das wird ausprobiert.

Macht vermutlich auch Sinn, etwas strukturiert vorzugehen und Devices, die aufeinander aufbauen, in der korrekten Reihenfolge zu importieren. Oder stört sich FHEM nicht daran, wenn ich z. B. erst ein AT importiere, dann den Dummy auf den das AT reagieren soll und abschließend ein SAVE ausführe?

Ich gebe Rückmeldung, wenn ich weiter bin.
« Letzte Änderung: 14 Januar 2019, 11:41:20 von r00t2 »
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