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FHEM auf welcher Hardware

Begonnen von tagedieb, 28 April 2019, 10:51:54

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pcbastler

ich war gerade etwas überrascht:
Die Schleife liefert in einer Debian-VM auf einem DELL T30
perl -e 'use Time::HiRes qw(time);my $t=time();for(my $i;$i<100000000;$i++){};print(time()-$t)'
2.712406873703

Damian

Zitat von: Wernieman am 25 Oktober 2023, 20:16:57Sorry wenn Du es schon gemacht hast: Ist das BIOS aktuell?

ja, hatte ich schon geschrieben

übrigens das Abschalten von Speedstep reichte bei mir schon mal nicht - es hat zwei Stunden gehalten. Ich habe die nächste Spar-Option im BIOS deaktiviert.

Wie schon geschrieben, wenn das alles nichts hilft, werde ich KVM ausprobieren, wenn das dauerhaft stabil läuft, dann liegt es nicht nur an meinem Rechner.
Programmierte FHEM-Module: DOIF-FHEM, DOIF-Perl, DOIF-uiTable, THRESHOLD, FHEM-Befehl: IF

Damian

Zitat von: pcbastler am 25 Oktober 2023, 21:15:11ich war gerade etwas überrascht:
Die Schleife liefert in einer Debian-VM auf einem DELL T30
perl -e 'use Time::HiRes qw(time);my $t=time();for(my $i;$i<100000000;$i++){};print(time()-$t)'
2.712406873703

Wieso? Das alte Schätzchen dürfte für diese Leistung schön Stromhungrig sein.
Programmierte FHEM-Module: DOIF-FHEM, DOIF-Perl, DOIF-uiTable, THRESHOLD, FHEM-Befehl: IF

Damian

Zitat von: Damian am 25 Oktober 2023, 22:24:47
Zitat von: Wernieman am 25 Oktober 2023, 20:16:57Sorry wenn Du es schon gemacht hast: Ist das BIOS aktuell?

ja, hatte ich schon geschrieben

übrigens das Abschalten von Speedstep reichte bei mir schon mal nicht - es hat zwei Stunden gehalten. Ich habe die nächste Spar-Option im BIOS deaktiviert.

Wie schon geschrieben, wenn das alles nichts hilft, werde ich KVM ausprobieren, wenn das dauerhaft stabil läuft, dann liegt es nicht nur an meinem Rechner.

Ich habe die letzte mögliche Option der Sparmodi deaktiviert mit der Konsequenz, dass der Rechner nicht mehr in den Turbomodus schalten kann, damit erreicht er bei der Performancemessung nur noch 3,5 Sekunden, also fast die halbe Leistung der möglichen. Ich lasse es jetzt so paar Tage laufen um sagen zu können, ob das System damit stabil ist oder nicht. Dass es für mich keine Option ist, habe ich schon geschrieben. Danach werde ich Proxmox von der Platte entfernen - zumindest auf diesem Rechner.

Eine Rückmeldung werde ich hier noch posten.
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Damian

#124
Zitat von: Damian am 26 Oktober 2023, 14:56:05Ich habe die letzte mögliche Option der Sparmodi deaktiviert mit der Konsequenz, dass der Rechner nicht mehr in den Turbomodus schalten kann, damit erreicht er bei der Performancemessung nur noch 3,5 Sekunden, also fast die halbe Leistung der möglichen. Ich lasse es jetzt so paar Tage laufen um sagen zu können, ob das System damit stabil ist oder nicht. Dass es für mich keine Option ist, habe ich schon geschrieben. Danach werde ich Proxmox von der Platte entfernen - zumindest auf diesem Rechner.

Eine Rückmeldung werde ich hier noch posten.

Update

Ich konnte in der Zwischenzeit neue Erkenntnisse sammeln. Ich denke es könnte für den einen oder anderen interessant sein.

Nachdem alle möglichen Optionen des BIOS keine Besserung brachten, habe ich zunächst Debian 12 installiert und darauf KVM. Es hat nicht lange gedauert - Absturz.
OK, dachte ich, vielleicht liegt es an Debian, da der gleiche Kernel verwendet wird wie bei Proxmox, also Ubuntu installiert, KVM brauchte ich schon nicht mehr installieren, denn auch da gleiches Verhalten. Also hat es vielleicht doch nichts mit Virtualisierung zu tun, war mein Gedanke.

Dann habe ich überlegt, was sich in der letzten Zeit an der Rechnerkonstellation geändert hat, schließlich lief er zuvor unter Windows lange Zeit ohne Probleme.

Der Rechner hatte von Anfang an einen 16 GB RAM-Riegel 2666 Mhz-Dual-Rank, dann habe ich ihm vor einem halben Jahr einen weiteren 16 GB RAM-Riegel 3200 Mhz-Single-Rank spendiert. Der Rechner selbst kann maximal 2400 Mhz. Diese Konstellation lief ein halbes Jahr ohne Problem.

Vor einem Monat brauchte ich für einen anderen Rechner einen 16 GB Riegel, also kaufte ich wieder den 16 GB 3200 Mhz-Single-Rank, um zukunftssicher zu sein. Dann dachte ich zwei gleiche Riegel in einem System wären besser als zwei verschiedene, also habe ich die beiden 3200 Mhz-Riegel in den NUC gesteckt und den 2666 Mhz in den anderen Rechner - das war wohl ein Fehler.

Offenbar verträgt der NUC8i5 die 3200 Mhz-Single-Rank Riegel nicht gut. In Kombination mit dem 2666 Mhz-Dual-Rank werden möglicherweise andere Einstellung vorgenommen, sodass der 3200 Mhz-Riegel keine Probleme macht - hat ja schließlich ein halbes Jahr unter Windows ohne Probleme funktioniert. Zumindest läuft Proxmox nun seit 16 Stunden ohne Zwischenfälle.

Sollte es doch noch einen Absturz geben, werde ich einen zweiten 16 GB 2666-Dual-Rank Riegel kaufen und hoffen, dass sich damit die Probleme erledigt haben.
Programmierte FHEM-Module: DOIF-FHEM, DOIF-Perl, DOIF-uiTable, THRESHOLD, FHEM-Befehl: IF

Wernieman

Ein Memtest mit der alten Konfiguration hatte keinen Fehler produziert?
- Bitte um Input für Output
- When there is a Shell, there is a Way
- Wann war Dein letztes Backup?

Wie man Fragen stellt: https://tty1.net/smart-questions_de.html

Damian

Zitat von: Wernieman am 29 Oktober 2023, 10:02:03Ein Memtest mit der alten Konfiguration hatte keinen Fehler produziert?

Nein. Ich denke, der hätte vermutlich nie Fehler gebracht, sondern der Rechner wäre eher abgestürzt, aber das machte er ja nach Tagesform mehr oder minder häufig.
Programmierte FHEM-Module: DOIF-FHEM, DOIF-Perl, DOIF-uiTable, THRESHOLD, FHEM-Befehl: IF

Damian

Nun muss ich Proxmox in Schutz nehmen, wenn die Hardware stimmt, dann läuft alles.

Bisher keine Abstürze gehabt. Es sind einige VMs aktiv, sogar ein Proxmox Backup-Server (wegen inkrementeller Backups) als VM mit einer externen Platte - ist schon toll was man inzwischen alles zuhause laufen lassen kann, vor ein paar Jahren wäre das Home-Projekt alleine wegen der Stromkosten gescheitert.

Allerdings konnte ich heute einem Angebot nicht widerstehen und habe einen Minirechner mit doppelter Power (Ryzen 5560U) für knapp 200 Euro als zukünftigen Server erworben.
Programmierte FHEM-Module: DOIF-FHEM, DOIF-Perl, DOIF-uiTable, THRESHOLD, FHEM-Befehl: IF

Ralli

Freut mich, dass die Ursache gefunden wurde. Und nun wünsche ich dir viel Spaß mit deinem neuen Home-Lab :D .

Da auch ich in dieser Richtung ein Spielkind bin, habe ich mir zur Erweiterung meines Proxmox-Clusters mit HA noch einen refurbished HP EliteDesk G2 800 Mini Desktop i7-6700T gegönnt. Damit ersetze ich den RPi mit QDevice durch einen vollwertigen dritten Node. Haben ist besser als Brauchen  8) .
Gruß,
Ralli

Proxmox 8.2 Cluster mit HP ED800G2i7, Intel NUC11TNHi7+NUC7i5BNH, virtualisiertes fhem 6.3 dev, virtualisierte RaspberryMatic (3.75.7.20240601) mit HB-RF-ETH 1.3.0 / RPI-RF-MOD, HM-LAN-GW (1.1.5) und HMW-GW, FRITZBOX 7490 (07.59), FBDECT, Siri und Alexa

Damian

#129
Nächstes Update zum Thema Hardware.

Ich habe nun auf dem neuen Mini (Ryzen 5560U) Proxmox installiert und die virtuellen Maschinen vom NUC (i5 8259U) per Server Backup herübergezogen - das hat funktioniert.

Einen kleinen Unterschied gibt es bei den C-States, während der Intel-Prozessor bis auf c10 herunter geht, ist beim AMD maximal c3 möglich, das macht sich etwas im Idle-Stromverbrauch bemerkbar.

Gemessen habe ich nur ein laufendes Proxmox ohne laufende VMs, also das absolute Minimum beim laufenden System (siehe Screenshot)

An die 3,27 Watt vom Intel-NUC muss ein Raspi mit einer Festplatte mit einem USB-Adapter erstmal herankommen :)

Beim AMD sind es dann 4,47 Watt, fairerweise muss man dazu sagen, steckt im AMD zusätzlich eine sata SSD drin, die allerdings im Idle kaum Energie verbraucht.

Etwas überrascht war ich allerdings von unserer Perl-Schleife, obwohl der AMD-5560U im Vergleich zum Intel-8259U lt. offizieller Benchmarks im Single Core fast 30 % mehr Performance bietet, läuft die Schleife mit ca. 2,2 Sekunden gleich schnell.

Dennoch werde ich den neuen Mini (AMD) zum Hauptserver machen, da er mit 6/12 Kernen insgesamt die doppelte Leistung des Intel-NUC mit 4/8 Kernen bietet und das bei 15 Watt TDP statt 28 Watt TDP beim NUC, was sich sicherlich unter Last bemerkbar machen würde.

Als nächstes werde ich die fhem-Installation vom raspi auf die neue VM-Maschine übertragen und danach den Raspi abschalten.

Mal schauen, was ich mit dem NUC nun mache, vermutlich lasse ich ihn als zweiten Proxmox-Server laufen, da kann er als Proxmox-Backupserver (als VM) weiter leben. Solange kein VM-Window-läuft tuckert er bei laufender Proxmox-Backupserver-VM auch nur mit 4,7 Watt.

Und wenn mir das noch zu viel an Stromverbrauch wird, dann kann man ihn per WOL-Script vor dem Backup wecken und danach wieder schlafen legen.

Wenn man bedenkt, dass man im Angebot für 213 Euro einen neuen Rechner mit der Power von 17! Raspis 4 als 6/12 Kernmaschine mit 16 GB und 500 GB SSD bekommt, die kaum mehr als ein Raspi an Strom verbraucht, dann erscheinen ca. 100 Euro für einen Raspi mit Netzteil, USB-SSD-Adapter und externer SSD mit einem Bruchteil der Performance als viel zu viel.

Daher kann ich die Aussage von Andreas Spiess bestätigen, wenn man etwas mehr machen will: "Besser als ein Raspi 5 ..."
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Ralli

Lasse den NUC als zweiten Node laufen und mache einen Cluster draus. So hast du eine einfache Redundanz. Für den Fall, dass der Spieltrieb stärker wird, nutze den RPi für ein QDevice und mache das ganze zu einer HA-Umgebung.

Ich habe meinen RPi mit QDevice jetzt aktuell ersetzt durch einen HP EliteDesk G2 800 i7 6700T und habe für ein paar Watt mehr nun einen "echten" dritten Node.

2.24843406677246 Sekunden.
Gruß,
Ralli

Proxmox 8.2 Cluster mit HP ED800G2i7, Intel NUC11TNHi7+NUC7i5BNH, virtualisiertes fhem 6.3 dev, virtualisierte RaspberryMatic (3.75.7.20240601) mit HB-RF-ETH 1.3.0 / RPI-RF-MOD, HM-LAN-GW (1.1.5) und HMW-GW, FRITZBOX 7490 (07.59), FBDECT, Siri und Alexa

Damian

#131
Zitat von: Ralli am 04 November 2023, 15:33:56Lasse den NUC als zweiten Node laufen und mache einen Cluster draus. So hast du eine einfache Redundanz. Für den Fall, dass der Spieltrieb stärker wird, nutze den RPi für ein QDevice und mache das ganze zu einer HA-Umgebung.

Ich habe meinen RPi mit QDevice jetzt aktuell ersetzt durch einen HP EliteDesk G2 800 i7 6700T und habe für ein paar Watt mehr nun einen "echten" dritten Node.

2.24843406677246 Sekunden.

ja, das war auch meine Idee. Die Clusterkonfiguration muss ich mir noch anschauen, bisher hatte ich nur einen Node ;)

Gleichzeitig läuft ja auf dem NUC ja der Proxmox Backupserver als VM, somit habe ich schon mal eine physikalische Trennung der VMs und der Backups.

Jetzt muss ich nur noch, wie im Rechenzentrum, den Backupserver drei Etagen tiefer im Haus aufstellen, um eine räumliche Trennung zu haben :)

Was würde man zuhause nur ohne Home-Lab machen? :)
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Damian

Update

Tja, was man inzwischen alles zuhause für kleines Geld als home lab laufen lassen kann.

Ich habe inzwischen auf einem Mini PC mit 14 Kernen sechs VMs laufen (FHEM, Windows, Home Assistant, Zigbee2Mqtt, Proxmox Backupsystem, Nextcloud, OMV).

48GB RAM, 6TB SSDs und 3TB HDD für Backups.

Braucht alles zusammen 18 Watt.

Auch die Performance kann sich sehen lassen:

perl -e 'use Time::HiRes qw(time);my $t=time();for(my $i;$i<100000000;$i++){};print(time()-$t)'

1.2419741153717

Ich warte noch auf den Tag, wo der erste unter eine Sekunde kommt  ;D
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Ellert

Das ist eine interessante Zusammenfassung der Leistung die mich neugierig macht, könntest Du weitere Details (CPU, Speichertyp und bei der Ausstattung eine Zahl für kleines 'kleines Geld' angeben. Wie ist die Auslastung der VM, bei der angegebenen Leistung.

Damian

Es handelt sich um den NAB7 14/20 Kerne von Minis Forum (339 Euro als Barebone, Speicher, Platten usw. konnte ich übernehmen). Eigentlich ist es schon zu viel des Guten. Zuvor lief das System auf einem alten NUC 4/8 Kerne. In den VMs passiert nicht viel, daher pendelt die Auslastung des Systems um 1%. Die Schwuppdizität insb. bei Windows-VM per RDP ist etwas besser als zuvor, allerdings wird sie mit 18 Watt gegenüber 10 Watt bei 1% Last schon teuer als Dauerläufer erkauft. Der NUC hat auch nicht viel mehr als 1% Gesamtlast gehabt. Er war eigentlich gut genug, es war viel mehr der Reiz sich zu steigern und etwas neues auszuprobieren. Sollte allerdings das neue System richtig gefordert werden, würde sich der kleine auch 100 Watt gönnen, das passiert bei mir aber selten.

Wichtig war mir neben der nvme-Schnittstelle auch SATA für meine 4TB SSD, zwei Netzwerkkarten mit 2.5 GBit und die Nutzung von DDR4-Speicher, den ich übernehmen konnte.

Es ist inzwischen schon der vierte Mini, den ich besitze. Im Grunde habe ich das gesamte System mit allen VMs auf allen vier Minis bereits zufriedenstellend ausprobiert - das Umstecken der SSD mit allen VMs reichte schon - das System lief einfach weiter, egal ob Intel- oder AMD-Plattform. Einen Beelink mit dem N100-Prozessor nutze ich jetzt als zusätzlichen Backupserver, den ich automatisiert in den Standby schicke und für ein Backup wecke.

Meine beiden Raspis habe ich inzwischen in Rente geschickt. Wenn man einmal die Vorzüge der Virtualisierung kennengelernt hat, möchte man nicht mehr zurück.
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