RPI + HM-MOD-RPI-PCB + PoE HAT

Begonnen von JudgeDredd, 24 November 2023, 12:15:10

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JudgeDredd

Hallo Zusammen,

ich habe mir überlegt einen RPI zu besorgen und diesen mit dem PoE HAT Modul und dem Homematic HM-MOD-RPI-PCB zu betreiben.
Auf den Bildern sieht es so aus, als wenn die beiden Module mechanisch kollidieren und die selben PINs belegen.
Der HM-MOD-RPI-PCB benötigt => RX, TX, 3.3V, GND
Der PoE HAT belegt die PINs => 5V, 5V, GND 3.3V, SDA, SCL (welche davon tatsächlich benötigt werden habe ich nicht rausgefunden)

Alternativ gibt es auch "Fummellösungen" im Netz, welche RPI mit einem LM2596 versorgen.
Hat diese oder eine andere Kombi hier schon jemand erfolgreich am laufen und kann dazu was sagen ?

Gruß,
JudgeDredd
Router: Eigenbau (pfSense)
FHEM: Hyper-V | Debian 12 (VM)

MadMax-FHEM

Ich habe folgendes POE-Hat zusammen mit einem EnOcean-PI (praktisch "Dasgeiche" wie ein HMOD-PCB): https://www.amazon.de/gp/product/B0928ZD7QQ/
Funktioniert prima (wenn man kein Gehäse drumrum braucht oder sich selbst eines bauen kann/will)

Für einen PI-Zero würde das hier zusammen mit einem HMOD-PCB gehen: https://www.amazon.de/gp/product/B092VX8W4V/
(läuft bei mir auch prima aber ohne Aufsteckmodul, hatte nur vor einen PI Zero-W ohne Steckleiste mit POE zu versorgen ;) )

Gruß, Joachim
FHEM PI3B+ Bullseye: HM-CFG-USB, 40x HM, ZWave-USB, 13x ZWave, EnOcean-PI, 15x EnOcean, HUE/deCONZ, CO2, ESP-Multisensor, Shelly, alexa-fhem, ...
FHEM PI2 Buster: HM-CFG-USB, 25x HM, ZWave-USB, 4x ZWave, EnOcean-PI, 3x EnOcean, Shelly, ha-bridge, ...
FHEM PI3 Buster (Test)

JudgeDredd

Hallo Joachim,

also die Idee einen PI Zero-WH + HM-MOD-RPI-PCB + PoE HAT zu nehmen, finde ich recht attraktiv  :)
Meine Idee war, auf diesem "Kontrukt" Debmatic laufen zu lassen und HmRF/HmIP Komponenten in FHEM zu integrieren.

So ganz ist mir noch nicht klar, wie der PoE HAT und der PI Zero da zusammenarbeiten.
Ist der PI Zero dann ganz normal über Ethernet (100 MBit) erreichbar ? Ich sehe auf den ganzen Bildern nicht so richtig, wie der PoE HAT und der RPI Zero Hardwareseitig verbunden sind.

Siehst Du aus Deiner sicht, noch Gründe, die mein "Vorhaben" scheitern lassen könnten ?

Das es da kein fertiges Gehäuse gibt, ist zwar schade, aber irgendeine Box wird sich da schon finden lassen. Die dürfte ja auch nicht größer als das original HM-LGW-O-TW-W-EU

Gruß,
JudgeDredd
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MadMax-FHEM

Die Verbindung ist ganz einfach, der PI (Zero) hat an der Unterseite Kontaktflächen (also so kleine) und da "dockt" das POE-Hat an, also von unten.
Damit sind die GPIO komplett frei.
Und ja, der PI ist dann über WLAN (denke weiterhin) oder LAN (nutze ich) erreichbar.

Allerdings denke ich, dass ein PI Zero bzw. selbst der Zero W2 ewas schwach für das Vorhaben sind?
Weil ich im Forum gelesen habe, dass selbst eine CCU2 (keine Ahnung was da die Basis ist) zu schwach ist und man eher auf eine CCU3 gehen sollte (Basis: PI3).

Für einen PI3 gibt es die andere Lösung, habe ich auch im Einsatz (wie ja geschrieben)...

Gruß, Joachim
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JudgeDredd

Moin Joachim,

Zitat von: MadMax-FHEM am 24 November 2023, 18:16:04Und ja, der PI ist dann über WLAN (denke weiterhin) oder LAN (nutze ich) erreichbar.
Das ganze PoE Gedöns, mache ich ja nur, weil bei HomeMatic immer wegen hoher Latenzen von WLAN abgeraten wird.
Sonst könnte ich auch einfach einen PI ohne POE nehmen ihn mit Strom versorgen und den Rest über WLAN machen.
Zitat von: MadMax-FHEM am 24 November 2023, 18:16:04und man eher auf eine CCU3 gehen sollte
Das bringt mich wieder etwas ins Grübeln.
Debmatic ist ja CCU3 und auf deren Webseite wird auch "Orange Pi Zero, Zero Plus" als kompatibel angegeben.
Ist halt die frage ob das mehr Marketing ist oder ob es damit wirklich gescheit läuft.
Am liebsten wäre mir ja ein RPI 3b+ über WLAN, da hätte ich dann auch ne passende Behausung drumrum, aber da reden ja viele von Problemen wegen der Wifi Latenzen.
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frank

Zitat von: JudgeDredd am 25 November 2023, 11:53:04Das ganze PoE Gedöns, mache ich ja nur, weil bei HomeMatic immer wegen hoher Latenzen von WLAN abgeraten wird.
Sonst könnte ich auch einfach einen PI ohne POE nehmen ihn mit Strom versorgen und den Rest über WLAN machen.
diese aussagen beziehen sich auf die verbindung zwischen gateway (hmuart) und der "zentrale" (debmatic), die mit diesem io kommuniziert.
dein hmuart soll doch aber direkt auf dem pi sitzen, wo dann debmatic läuft.

von debmatic zu fhem sollte doch dann auch "normales" lan genügen.
hier würde theoretisch sicher auch ein gutes, stabiles wlan funktionieren.
FHEM: 6.0(SVN) => Pi3(buster)
IO: CUL433|CUL868|HMLAN|HMUSB2|HMUART
CUL_HM: CC-TC|CC-VD|SEC-SD|SEC-SC|SEC-RHS|Sw1PBU-FM|Sw1-FM|Dim1TPBU-FM|Dim1T-FM|ES-PMSw1-Pl
IT: ITZ500|ITT1500|ITR1500|GRR3500
WebUI [HMdeviceTools.js (hm.js)]: https://forum.fhem.de/index.php/topic,106959.0.html

JudgeDredd

Zitat von: frank am 25 November 2023, 12:57:15diese aussagen beziehen sich auf die verbindung zwischen gateway (hmuart) und der "zentrale" (debmatic)
Danke für die Klarstellung, dann habe ich das falsch interpretiert.
Zitat von: frank am 25 November 2023, 12:57:15hier würde theoretisch sicher auch ein gutes, stabiles wlan funktionieren.
Möglich und vorhanden ist beides.
Sowohl Ethernetkabel in den Räumen sowie verteilte AccessPoints.
lediglich ist nicht immer eine Steckdose direkt neben der CAT Dose. Da ich gerne die ein-Kabel-Strategie umsetzen möchte, bleibt:
a) Also Ethernet & PoE
b) oder WLAN & Strom

Da PoE ja ein zusätzliches Modul für den PI erfordert (sofern man nicht den 5er nimmt), tendiere ich eher zu (a). Muss ich mir aber nochmal genau überlegen.
Router: Eigenbau (pfSense)
FHEM: Hyper-V | Debian 12 (VM)