Ich brauche mal Hilfe aus der Runde. Zuerst beschreibe ich das Ziel, danach mein Problem.
Ich habe einen Kaffeeröster, dessen Temperatur-Anzeige defekt ist und der ohnehin eine sehr rustikale Temperatursteuerung hat ("Bügeleisenautomatik": Heizungsrelais an oder aus, das war es). Es gibt im Kaffeeforum Leute, die daraufhin dort eine Regelung eingebaut haben. Man schaltet zwischen die Heizung einen Kemo 028N (siehe Fotos ab hier (https://www.kaffee-netz.de/threads/gene-cbr-101-dimmer-umbau.37187/post-2531272)) und regelt den Kemo 028N über einen Kemo 150. Dieser wiederum erlaubt mehrere Eingabemöglichkeiten, unter anderem PWM mit 5V. Letzteres wollte ich nun mit einem Tasmota auf NodeMCU (also ESP8266) hinbekommen. Das geht technisch sehr einfach: Link (https://tasmota.github.io/docs/Peripherals/#pwm). Ich habe sogar einen MOSFET hinter den Tasmota gesteckt, damit ich auf 5V und nicht 3.3V komme.
Die Ergebnisse sind nun ernüchternd. Der Kemo 028N schaltet anscheinend bei voller Leistung nicht durch, die Heizung wird nicht richtig warm und kommt nicht auf volle Leistung (papa romeo hatte da ein richtiges Modul dahinter gebaut, das habe ich jetzt nicht gemacht). Ich vermute, dass das PWM Signal nicht sauber genug ist (hier gibt es vergleichbare Berichte (https://forum.fhem.de/index.php?topic=111217.0)). Bei mir passiert folgendes: Wenn ich Dimmer=100 habe, kriege ich vielleicht 80% Leistung der Heizung. Bei Dimmer=92 bricht die Last völlig ein. So kann man nicht steuern?! Die Heizung selbst ist im Rahmen der Spezifikation des Kemo, daran liegt es also nicht (Kemo: 4000VA, Heizung 2kW).
Nun meine Idee. Ich will das mit dem PWM nicht weiter verfolgen. Der Kemo 150 erlaubt auch eine DC Spannung 0-5V zum Regeln. Im Kaffeeforum machen die Leute das mit einem Potentiometer, da ist natürlich nichts mit Steuerung. Hat jemand 1) Erfahrung mit PWM bei Tasmota und 2) weiß jemand, wie ich in Tasmota eine Gleichspannung in der Größe vernünftig steuern kann?
Hallo andies,
wie wäre mit einem PWM zu DC Wandler:
https://www.google.com/aclk?sa=L&ai=DChsSEwiQgJPt_OqRAxUmgoMHHXsvI4kYACICCAEQGBoCZWY&co=1&ase=2&gclid=EAIaIQobChMIkICT7fzqkQMVJoKDBx17LyOJEAQYASABEgJw8vD_BwE&category=acrcp_v1_33&sig=AOD64_1Hs1PiVMDsJX2YEOGN01O145koVw&ctype=5&q=&nis=4&ved=2ahUKEwjVno7t_OqRAxXmRv4FHc4qDVsQ9aACKAB6BAgNEBM&adurl=
LG
Papa Romeo
PS: Ein gesundes neues Jahr
Frohes Neues!
Ja, dann muss ich wieder Wochen warten, bis das da ist. Ich vermute ja, dass das PWM-Signal des NodeMCU nicht sauber genug ist, daher denke ich eher an eine andere Art Steuerung. Im Zweifel halt ein Potentiometer. Ich hätte auch gern gewusst, ob ich der einzige bin, dem das so geht. Die Kemos sind ja hier weit verbreitet, scheint mir. Mir wäre ein analoges Signal lieber, weil ich das direkt prüfen kann.
Ich bestelle mal und wenn ich bis zum Lieferzeitpunkt nichts habe, nehme ich das.
Ich habe so was ähnliches mal mit einem MCP4822 (12 bit digital/analog Wandler) gemacht.
Ob der von Tasmota unterstützt wird weiß ich nicht.
Er wird über SPI angesteuert.
Ich habe einen Arduino benutzt.
Die verwendete lib war einfach, da kann man direkt die Milivolt angeben.