Ich wechsele gerade von einer relativ alten FHEM 5.9/Linkstation auf FHEM 6.4 (frischer DL von Vorgestern) auf RPi3 Trixie.
Dazu habe ich meine alte fhem.cfg kopiert und nach diversen Anpassungen bezüglich Verzeichnissen und Funkschnittstellen in die neue FHEM Installation kopiert.
Das läuft an sich recht gut, es gibt aber reichlich Fehlermeldungen. Einige sind Sachen, die schlicht übersehen habe, aber einige verstehe ich nicht.
Insbesondere kriege bei praktisch jeden Device, wo ich es definiert habe:
unknown attribute icon
unknown attribute webCmd
unknown attribute devStateIcon
Das Lustige ist: Die Icons und devStateIcon sind aber alle da.
Auch webCmd macht was es soll. D.H. de "unknown" Attributes funktionieren.
Was habe ich verpasst?
Klingt nach einer Folge des manuellen Eingriffs in die cfg.
Steht denn mind. eine FHEMWEB-Definition ziemlich vorne?
Richtig, cfg manuell nachbearbeitet, da Pfade nicht mehr stimmen. FHEMWEB-Definition ist fast das erste, davor ist nur ... äh ... Moment mal ...
Davor SOLLTEN Globale Attribute sein, sind sie aber nicht ...
(Keine Ahnung warum, irgendein Fehler von mir beim kopieren)
Ohne
attr global userattr devStateIcon devStateStyle icon sortby webCmdwird's aber in der Tat Probleme geben ... hust.
Also vielen Dank für die Hilfe, es war wohl zu spät gestern.
ich geh mal Popcorn holen...
Popcorn? Wieso, ist doch alles gelöst.
Aber wo ich gerade schon mit der Mutter aller cfg-edit-Gegner rede, mal eine ernste Frage:
Ich zieh gerade eine recht umfangreiche Installation von einem Host auf einen anderen. Meine Lösung ist, auf dem neuen Host ein "nacktes" FHEM zu installieren und dann die fhem.cfg rüberzukopieren. Das macht erwartungsgemäss einige Problemchen, aber vor allem weil Quelle Featurelevel 5.9 und Ziel 6.4 und Pfade anders (und ich manchmal zu müde, siehe oben)
Ich frage mich nun: Was macht man denn in einer Welt, in der man die fhem.cfg nicht anfassen soll? Wie würde man da so einen Umzug bewerkstelligen? (ernste Frage)
Zitat von: Zrrronggg! am 08 Januar 2026, 01:52:13Ich frage mich nun: Was macht man denn in einer Welt, in der man die fhem.cfg nicht anfassen soll? Wie würde man da so einen Umzug bewerkstelligen? (ernste Frage)
Will mal so sagen. In so einem Fall bleibt einem wohl nichts anderes übrig. Das hier Sorgfalt geboten ist, ist ja nun auch Deine Erkenntnis. Die Frage ist dann noch, ab wann man die Community einbezieht?
Grüße Jörg
@Zrrronggg!
Backup -> Restore
(inkl. Durchführung der notierten Vorbereitungsschritte)
Vorher oder nachher ein Update...
Was machst du, wenn die Kiste abraucht?
(auch ernst gemeint)
Gruß, Joachim
Zitat von: MadMax-FHEM am 08 Januar 2026, 07:44:07Was machst du, wenn die Kiste abraucht?
(auch ernst gemeint)
Proxmox auf nem neuen Rechner installieren und die LCX (FHEM, MQTT, usw.) aus der Datensicherung importieren und starten.
Zitat von: cetri am 08 Januar 2026, 07:59:38Zitat von: MadMax-FHEM am 08 Januar 2026, 07:44:07Was machst du, wenn die Kiste abraucht?
(auch ernst gemeint)
Proxmox auf nem neuen Rechner installieren und die LCX (FHEM, MQTT, usw.) aus der Datensicherung importieren und starten.
Es war ja nicht allgemein gefragt, sondern an den TE gerichtet (hab ich angepasst)...
...bei dem es sich ja um einen RasPI handelt...
Gruß, Joachim
Zitat von: Zrrronggg! am 08 Januar 2026, 01:52:13Das macht erwartungsgemäss einige Problemchen, aber vor allem weil Quelle Featurelevel 5.9 und Ziel 6.4 und Pfade anders (und ich manchmal zu müde, siehe oben)
Was meinst Du eigentlich mit Deiner wiederholten Anmerkung bezüglich "Pfade anders"?
Die können/sollten m.E. nur dann "anders" sein, wenn Du sie selbst abweichend vom Standard definiert hast.
Zitat von: MadMax-FHEM am 08 Januar 2026, 08:47:08Es war ja nicht allgemein gefragt, sondern an den TE gerichtet (hab ich angepasst)...
...bei dem es sich ja um einen RasPI handelt...
Hi Joachim,
das war mir schon klar. Nachdem mir aber selber 2 SD-Karten in Raspis abgeraucht sind habe ich mich bewusst für die Proxmox-Variante entschieden und wollte die Vorteile hier kundtun.
Gruß
Jörg
Außerdem läßt sich auch ein Raspi wunderbar auf einen ProxmoxBackupServer sichern, den man ggf. in einer Proxmox-VM laufen hat :)
ZitatWas machst du, wenn die Kiste abraucht?
(auch ernst gemeint)
Gruß, Joachim
Falls RPi und SD Karte kaputt:
RPi aus der Schublade holen, Image erstellen, Booten, FHEM installieren, Funkschnittstellen umstecken, fhem.cfg reinkopieren. Fertig.
Mein Backup ist die fhem.cfg die ich immer in aktueller Kopie auf anderen Rechnern gesichert habe. Dauert alles 30 Minuten oder so.
Falls die SD oder SSD von der RPi läuft nicht kaputt ist: SD in neuen RPi, Funkschnittstellen umstecken, fertig. 3 Minuten.
Früher hielt ich von meinen RPis immer eine geclonte SD Karte vor, aber im Grunde ist Neuinstallation meistens so schnell gemacht, dass sich das kaum lohnt.
Der Umzug war diesmal etwas komplexer, weil die vorherige Kiste kein RPi war, sondern eine 17 Jahre alte Buffalo Linkstation Mini mit Busybox und ich auf Featurelevel 5.9 hängen geblieben war. Da klappt die Übername dann nicht ganz so reibungsfrei.
Zitat von: betateilchen am 08 Januar 2026, 09:17:13Zitat von: Zrrronggg! am 08 Januar 2026, 01:52:13Das macht erwartungsgemäss einige Problemchen, aber vor allem weil Quelle Featurelevel 5.9 und Ziel 6.4 und Pfade anders (und ich manchmal zu müde, siehe oben)
Was meinst Du eigentlich mit Deiner wiederholten Anmerkung bezüglich "Pfade anders"?
Die können/sollten m.E. nur dann "anders" sein, wenn Du sie selbst abweichend vom Standard definiert hast.
Die Linkstation auf der FHEM bisher lief, läuft mit einem stark abgespeckten Linux mit busybox, da sind die Verzeichnisstrukturen keineswegs so wie auf einer standard Linux Büchse. Der eingebaut Speicher ist recht beschränkt, ich fürchte da würde schon FHEM im aktuellen Featurelevel ein Problem sein. Vorteil ist aber, dass da eben auch 1T Plattenplatz dran hängt, sodass man z.b. Logs, Plot Archive und so Kram auf die Platte auslagern kann (und auch muss). Daher stimmen dann die Pfade nicht mit dem überein, was man auf einem RPi vorfindet.
Als die Kiste 1912 oder so ähnlich aufgesetzt wurde, war das alles kein Problem. Da war auch Editieren der fhem.cfg kein Glaubenskrieg. Aber Zeiten ändern sich, die FEHM installation wächst ... erheblich ... und so langsam wurde es auf der Linkstation dann auch doch etwas eng und lahm, daher hab ich das jetzt mal umgezogen.
Und da der Umzug eben im wesentlichen im Kopieren der fhem.cfg besteht, muss ich die an den Stellen ändern. Das hat zugegeben paar Stunden gedauert, auch weil ich von 5.9 auf 6.4 gesprungen bin. Und machmal hab ich mir eben auch ins Knie geschossen... siehe oben.
Und zum Glück gab es jemand, der sich die Mühe gemacht hat, mir inhaltlich zu antworten und mich so wieder auf die Spur gebracht hat.
Zitat von: Zrrronggg! am 08 Januar 2026, 16:37:03Als die Kiste 1912 oder so ähnlich aufgesetzt wurde
Mit einem Uhrwerk? ;D
Zitat von: JoWiemann am 08 Januar 2026, 17:11:44Zitat von: Zrrronggg! am 08 Januar 2026, 16:37:03Als die Kiste 1912 oder so ähnlich aufgesetzt wurde
Mit einem Uhrwerk? ;D
Nee, mit so einer kleinen Esbit betriebenen Kinder-Dampfmaschine.
Zitat von: Zrrronggg! am 08 Januar 2026, 16:37:03Als die Kiste 1912 oder so ähnlich aufgesetzt wurde, war das alles kein Problem. Da war auch Editieren der fhem.cfg kein Glaubenskrieg. Aber Zeiten ändern sich, die FEHM installation wächst ... erheblich ... und so langsam wurde es auf der Linkstation dann auch doch etwas eng und lahm, daher hab ich das jetzt mal umgezogen.
Und da der Umzug eben im wesentlichen im Kopieren der fhem.cfg besteht, muss ich die an den Stellen ändern. Das hat zugegeben paar Stunden gedauert, auch weil ich von 5.9 auf 6.4 gesprungen bin. Und machmal hab ich mir eben auch ins Knie geschossen... siehe oben.
Je nachdem welche Module du nutzt ist das Kopieren der fhem.cfg mEn nach das kleinste Problem. Viel aufwendiger war bei meinem letzten Raspi-Umzug die Identifikation und Installation von fehlenden Paketen, Auflösen von Abhängigkeiten usw. Deswegen habe ich mich dann für die Proxmox-Lösung entschieden.
Aber so langsam wirds OT und ich will hier auch keinen Glaubenskrieg lostreten. Dir wurde geholfen, das System läuft wieder und das ist die Hauptsache.
Die Feststellung, dass zu einer vollständigen FHEM-Installation (bzw. Konfiguration) nicht nur die cfg gehört, hat weniger mit Glaubensfragen zu tun...
Mit dem Installer-Modul kann man übrigens Perl-Abhängigkeiten vorab prüfen, das geht auch wunderbar mit einer aus configdb exportierten cfg.
Nachtrag:
Und die Empfehlung, die cfg nur über FHEMWEB zu bearbeiten, rührt imo aus dem Umstand, dass viele Module eher über diesen Weg (verständliche) Rückmeldung geben, wenn der Konfigurator sich vertippt...
Also bei *meiner* Installation ist die .cfg alles. Es gibt - ausser wie erwähnt die Pfade - keine besonderen weiteren Anpassungen oder Abhängigkeiten, ich habe keine besonderen Module installiert. Das liegt sicher auch daran, dass auf der uralten Linkstation vieles gar nicht laufen würde, kann sich also demnächst noch ändern.
Ich bin aber ein grosser Fan von "Hausautomation ist, wenn man sich nicht drum kümmern muss", daher habe ich keine externen Displays, keine Anzeigen, kein Übermittlungen per E-Mail oder MQTT, keine Amazon Horchpostenintegration etc.etc.
Dass das Editieren der CFG einige Nachteile hat ist mir klar, es hat für mich aber auch einige Vorteile. Ich gebe Dinge auch durchaus mal im Frontend ein oder lasse mit Geräte per Autocreate anlegen, wenn ich unsicher bin - wenn ich dann aber weiss: "So ist's jetzt richtig, so muss das aussehen, FHEM hat nicht gemeckert" dann editier ich es in die CFG rein.
Abgesehen von blöden Flüchtigkeitsfehlern wie oben klappt das für mich gut, meine CFG hat aktuell ca. 5000 funktionale Zeilen (sind in echt eher 8000, der Rest sind aber Kommentare), ist vielleicht auch nicht so gross.
Dass das nicht für jeden das Richtige ist und vermutlich sogar für die meisten nicht der beste Weg will ich nicht abstreiten.
Wie dem auch sei: Vielen Dank für die Hilfe und dass die Diskussion trotzdem vergleichsweise unkonfrontativ abgelaufen ist. Hat man beim Thema cfg-editieren ja nicht immer.