Moin,
irgendwie vermisse ich hier im Unterforum einen "Empfehlungs- oder Kaufberatungs-Thread".
Konkret bin ich auf der Suche nach einer 1-phasigen Wallbox mit 7,4kW.
Möglichst ohne fest angeschlossenes Kabel.
Anbindung an FHEM wäre nett.
Themen wie Überschussladen stehen hier nicht zur Diskussion, da ich hier nur Mieter bin.
Und ich bin ohnehin gespannt, wie mein Vermieter auf meine heute gestellte Genehmigungsanfrage reagiert. Ja, ich weiß, dass ich als Mieter grundsätzlich einen Anspruch geltend machen kann, der schwer abzulehnen ist. Aber in einem 10-Parteien-Haus kann ich auch den Vermieter verstehen, wenn er hadert.
Oder anders ausgedrückt: Wie soll man darüber entscheiden, welche Wallbox die "richtige" ist, wenn man sich mit dem Thema "Laden (m)eines E-Autos" zum ersten Mal befasst?
Moin Betateilchen,
die GO-E Wallboxen sind relativ Preiswert und gut in fhem zu integrieren.
Ich verwende eine von der türkischen Firma Vestel, gekauft bei E-ON als E-ON Box.
Wichtig ist:
Du brauchst eine 22kW Wallbox für einphasiges Laden mit 7,4kW.
Dies ist aber in D so nicht erlaubt.
Erlaubt ist maximal 3,6kW pro Phase nach VDE usw.
Die Vestel Box mit der neueren Software setzt sich darüber hinweg.
Ob das mit der E-ON und anderen Boxen auch geht, ist mir nicht bekannt.
Und als Mieter wird es dir kaum gelingen eine 22kW Wallbox aufbauen zu lassen.
Denn rein nach Verordnungslage z.B. in Niedersachsen muss so eine Box
vom Netzbetreiber genehmigt werden. Und spätestens dann ist für Dich Schluss >:(
Ich kann meinen PHEV zuhause mit bis zu 7,4 kW problemlos laden, nutze aber meist viel weniger.
Der Strom kommt vom Dach und "nur" der Überschuss läuft ins Auto.
Also wenn Du also ein Fz einphasig mit mehr als 3,6kW laden willst
bist du eindeutig "außerhalb" der Legalität.
LG WDS
Zitat von: betateilchen am 22 Februar 2026, 19:40:16Konkret bin ich auf der Suche nach einer 1-phasigen Wallbox mit 7,4kW.
Schließe mich zunächst Dieter an.
Die 7,4kW bei einphasigem Anschluss wirst du sehr wahrscheinlich nie erreichen. Das (praktische) Maximum ist eher 4,6kW - Stichwort Schieflastgrenze.
Ganz generell macht man hiermit m.E. nicht viel verkehrt:
https://shop.go-e.com/de-de/wallbox/go-e-charger-gemini-flex-22-kw/
Und wenn die nicht genehmigt wird, dann halt diese, da sie nur anzeigepflichtig ist:
https://shop.go-e.com/de-de/wallbox/go-e-charger-gemini-flex-11-kw/
Danke für Eure Antworten.
Verstehe ich das gerade richtig:
- alle in Deutschland auf dem Markt angebotenen 1-phasigen Wallboxen mit 7,4kW sind quasi illegal?
- einen Backofen mit (3-phasigen) 24kW Anschlußleistung darf ich zu Hause betreiben, aber eine "Steckdose" mit (1-phasig) 7,4kW nicht? Das ginge doch im Prinzip auch mit einer blauen CEE-Steckdose mit 32A?
ui ui ui... das wird ja schwieriger als ich dachte.
Mein Auto "kann" nur einphasig und mit max. 6,6kW laden. So kam ich auf die einphasige 7,4kW Variante.
Laden mit 3,6kW macht überhaupt keinen Spaß, zumindest nicht an öffentlichen Ladesäulen.
Nein, die sind nicht illegal. Aber die müssen so konfiguriert sein, dass sie nur bis max. 4,6kW auf der einen Phase aufnehmen, so lange nicht auf den anderen Phasen gleichzeitig (durch andere Verbraucher) auch mehr Strom fließt, sodass die einzuhaltende maximale Schieflast nicht überschritten wird. 7,4kW (entspricht 32A auf einer Phase) wären also einphasig möglich, wenn durch andere Verbraucher auf den anderen zwei Phasen auch viel verbrauchen - das kommt bei einem Standard-Haushalt aber eher nicht vor.
Dein Herd (nicht dein Ofen) sollte dreiphasig angeschlossen sein, sodass er auch bis max. 22kW (32A) aufnehmen dürfte - was aber auch eher nicht der Praxis entspricht.
Vielleicht noch zur Ergänzung: P = U * I (Leistung = Spannung mal Stromstärke).
-> bei einer entsprechenden Absicherung und passendem Leiterquerschnitt kommt man so bei einem dreiphasigen Anschluss auf 22kW = 3 * 230V * 32A
-> bei einer entsprechenden Absicherung und passendem Leiterquerschnitt kommt man so bei einem einphasigen Anschluss auf 7,4kW = 1 * 230V * 32A
-> bei einem dreiphasigen Anschluss sorgt der Verbraucher dafür, dass allen drei Phasen gleich viel Leistung entnommen wird
-> bei einem einphasigen Anschluss kann der Verbraucher das nicht und muss aber die maximale Schieflast einhalten, daher ist normalerweise bei 4,6kW Schluss.
Ok, das mit der "einseitigen" Belastung habe ich verstanden.
Das bedeutet aber im Umkehrschluß, dass selbst bei einer 22kW Wallbox und einphasigem Laden keine 7,4kW rauskommen, denn das wäre ja auch wieder "einseitig".
Zitat von: dieter114 am 23 Februar 2026, 12:05:50Also wenn Du also ein Fz einphasig mit mehr als 3,6kW laden willst
bist du eindeutig "außerhalb" der Legalität.
Das ist ja blöd...
Zitat von: Ralli am 23 Februar 2026, 14:18:15Dein Herd (nicht dein Ofen) sollte dreiphasig angeschlossen sein, sodass er auch bis max. 22kW (32A) aufnehmen dürfte
Eine Herdanschlussdose mit mehr als 5x2,5qmm Zuleitung ist mir in Privatwohnungen noch nicht untergekommen. Und die sind dann meist auch "nur" mit je 16A abgesichert. Der größere Querschnitt dürfte vermutlich nur der Dauerbelastung geschuldet sein.
Da bleibt mir wohl als Option nur, auch weiterhin die Schnellladesäule von EnBW hier im Ort zu nutzen.
Zitat von: betateilchen am 23 Februar 2026, 14:34:19Ok, das mit der "einseitigen" Belastung habe ich verstanden.
Das bedeutet aber im Umkehrschluß, dass selbst bei einer 22kW Wallbox und einphasigem Laden keine 7,4kW rauskommen, denn das wäre ja auch wieder "einseitig".
Das ist korrekt.
ZitatEine Herdanschlussdose mit mehr als 5x2,5qmm Zuleitung ist mir in Privatwohnungen noch nicht untergekommen. Und die sind dann meist auch "nur" mit je 16A abgesichert. Der größere Querschnitt dürfte vermutlich nur der Dauerbelastung geschuldet sein.
2,5qmm passt genau für 32A - für 16A nimmt man standardmäßig 1,5qmm. Für Herdanschluss aber tatsächlich den größeren Querschnitt.
ZitatDa bleibt mir wohl als Option nur, auch weiterhin die Schnellladesäule von EnBW hier im Ort zu nutzen.
Oder/und tatsächlich über Nacht ohne Wallbox einfach an der Haushaltssteckdose laden. Damit hast du gar keinen Investitionsaufwand. Und was drin ist, ist drin.
Zitat von: Ralli am 23 Februar 2026, 14:47:57Oder/und tatsächlich über Nacht ohne Wallbox einfach an der Haushaltssteckdose laden. Damit hast du gar keinen Investitionsaufwand.
Aber ich brauche ein 50 Meter langes Verlängerungskabel von meiner Terrasse einmal rund ums Mehrfamilienhaus ;D
Der Technikraum des Hauses mit dem Zähler-/Verteilerkasten befindet sich fünf Meter vor meinem Stellplatz...
Jetzt warte ich erstmal die Antwort des Vermieters ab, dann überlege ich weiter.
Also nur, dass hier kein falscher Eindruck entsteht:
Einphasig sind (in aller Regel) nicht 3,6 kW das Maximum, sondern 4,6 kW, weil die Schieflastgrenze (meistens) maximal 20A ist. Das ist an sich aber kein so großes Problem, weil man das Auto damit jedenfalls über Nacht gut voll kriegt und bei normalen durchschnittlichen Tagesfahrleistungen ist das dann alles sowieso kein Problem.
Übrigens, die Kabel haben alle auch eine Maximalstrombegrenzung (die irgendwie über Widerstände o.ä. erkannt wird), meistens liefern die auch nur max. 20A, sodass man dann auch bei einer 7,4 kW Wallbox nichts weiter konfigurieren muss.
Also teilweise habt ihr hier alle Recht und teilweise nicht.
Aber das ist auch egal: Wenn Betateilchen vom Vermieter eine Wallbox
montieren lassen will, wird die nie größer als 11kW sein.
Darüber hinaus braucht auch der Vermieter eine EVU Genehmigung,
die er zumindest bei uns hier kaum bekommt.
Und eine 11kW Wallbox kann nur 3*16A = 11kW bzw. 3,6kW pro Phase.
Also wird das Auto mit 3,6kW geladen, egal was ihr auch immer wollt.
Die 4,6kW erreicht eine 22kW Wallbox die aber aus ob.g. Gründen wohl nicht montiert wird.
Die Frage ist doch vielmehr: Reicht das den nicht?
Wie lange braucht die Batterie bis sie mit 3,6kW voll ist.
Wenn die Nacht über dafür nicht reicht, ist das Fz das Problem
(1 Phase -> 3 Phasen) und nicht die Wallbox.
LG WDS
Zitat von: betateilchen am 23 Februar 2026, 14:34:19Da bleibt mir wohl als Option nur, auch weiterhin die Schnellladesäule von EnBW hier im Ort zu nutzen.
mit welcher Leistung läd den dein Fz dort?
Macht die Säule mehr als 4,6kW?
LG WDS
Zitat von: dieter114 am 23 Februar 2026, 17:11:03Also teilweise habt ihr hier alle Recht und teilweise nicht.
Aber das ist auch egal: Wenn Betateilchen vom Vermieter eine Wallbox
montieren lassen will
Nur um das klarzustellen: das will ich doch gar nicht.
Vom Vermieter will ich nur die Zustimmung dafür, dass ich eine Wallbox installieren lassen darf.
Zitat von: dieter114 am 23 Februar 2026, 17:11:03Wie lange braucht die Batterie bis sie mit 3,6kW voll ist.
Wenn die Nacht über dafür nicht reicht
Die Nacht über würde vermutlich schon reichen, das habe ich auch schonmal an einer öffentlichen Ladesäule gemacht.
Aber es bleibt eben prinzipiell so, dass ich mit dem derzeitigen Fahrzeug 2/3 der Möglichkeiten einer 11kW Wallbox nie nutzen werde. Grundsätzlich könnte ich mir also auch statt einer Wallbox einfach eine wasserdichte Steckdose installieren lassen und ein 3,6kW Ladekabel verwenden.
Zitat von: dieter114 am 23 Februar 2026, 17:21:53mit welcher Leistung läd den dein Fz dort?
Macht die Säule mehr als 4,6kW?
Beim DC Schnellladen fließen bis zu 48kW ins Fahrzeug, da kann ich auf dem Supermarktparkplatz das Fahrzeug anstöpseln, in Ruhe einkaufen gehen und wenn ich fertig bin mit Einkaufen, ist mein Auto wieder auf 80% geladen.
Ich bin zwar nicht vom Elektrofach, aber mir hat es mal so jemand erklärt.
Der Vergleich zwischen Backofen/Herd und Wallbox ist zwar von der Leistung her (in etwa) zutreffend, aber nicht von der Gleichzeitigkeit und der Dauer der Entnahme. Beim Herd/Backofen sind eben nicht über Stunden alle Leitungen belastet, da die Temperatur geregelt wird und damit die Leistung immer wieder auch mal bei null ist.
Beim stundenlangen Laden wird aber dauerhaft über sehr viele Stunden Leistung abverlangt. Aus dem Grund ist es vermutlich nicht nur keine gute Idee 3-phasig mit 1.5 oder 2.5mm² mit 11kW laden zu wollen, da sich über diese lange Zeit die Leitungen deutlich erwärmen, sondern gefährlich und kein Elektriker würde es mit so dünnen Leitungen bauen. Bei einem kurzzeitigen Ereignis (3.6 kW an einer Steckdose) ist es kein Problem, aber eben nicht auf Dauer.
1-phasig an einer Steckdose mit 1.5mm²-Leitung auf Dauer zu laden, ist sicher auch nicht sinnvoll und vermutlich auch auf Dauer gefährlich.
---
Ich hoffe es war nicht zu sehr off-topic, aber ich konnte nicht anders und musste meinen Senf dazugeben.
Zitat von: betateilchen am 23 Februar 2026, 17:27:41Zitat von: dieter114 am 23 Februar 2026, 17:21:53mit welcher Leistung läd den dein Fz dort?
Macht die Säule mehr als 4,6kW?
Beim DC Schnellladen fließen bis zu 48kW ins Fahrzeug, da kann ich auf dem Supermarktparkplatz das Fahrzeug anstöpseln, in Ruhe einkaufen gehen und wenn ich fertig bin mit Einkaufen, ist mein Auto wieder auf 80% geladen.
Und warum willst du das Fz dann einphasig Laden?
Was ist das den für ein Auto?
DC Schnelladen geht und 11kW Dreiphasig (normale Betriebsart) nicht?
Verstehe ich nicht.
LG WDS
Zitat von: dieter114 am 23 Februar 2026, 18:43:09warum willst du
Mit "wollen" hat das nix zu tun, das Auto kann AC nur 1-phasig mit maximal 6,6kW laden.
Zitat von: dieter114 am 23 Februar 2026, 18:43:09Und warum willst du das Fz dann einphasig Laden?
Weil ich für 1-phasig Wechselstrom zuhause 25 Cent pro kWh bezahlen müsste und an der Schnellladesäule mindestens 51 Cent pro kWh.
Zitat von: dieter114 am 23 Februar 2026, 18:43:09DC Schnelladen geht und 11kW Dreiphasig (normale Betriebsart) nicht?
Verstehe ich nicht.
Genau so ist es.
Ob Du es verstehst bzw. glaubst oder nicht.
Zitat von: dieter114 am 23 Februar 2026, 18:43:09Was ist das den für ein Auto?
Ein knuffiger T03 von Leapmotor.
OK - verstanden.
Nochmal zur allgemeinen Klärung:
Es gibt wandmontierte Wallboxen in 11 bzw 22kW Ausführungen.
Alle sind dreiphasig fest angeschlossen und abgesichert.
Sog. loose Wallboxen mit zwei Sterckern dran gibt es in
3,6kW Ausführung mit einem Schuko und einem Typ 2 Stecker in D.
Dann gibt es noch solche mit einem 32A CEE Stecker und einem Typ 2 Stecker dran.
Die können bis 22kW bzw bis 7,4 kW einphasig. Aber deren Zuleitung
ist ein teures irre schweres sog. Starkstromkabel.
Und wer hat den schon eine 32A Steckdose?
Empfehlung: Lass dir eine 11kW Wallbox montieren und gut ist.
Entweder Du bist Elektrofachkraft mit Zulassung oder lass es machen.
Denn: Wenn z.B. in der Garage irgendwas mit dem Ding passiert und
ggf. das Haus brennt, hast Du ein Riesenproblem mit deiner Versicherung
wenn der "Selbstbau" rauskommt.
Nachtrag:
Legal kannst du so ein Fz nur mit 3,6 kW zu Hause laden oder es gelingt dir
eine 22kW Wallbox montieren zu lassen.
Alle anderen Möglichkeiten sind entweder illegal oder reichlich teuer.
Die Idee einer eigenen Wallbox ist wegen Unwirtschaftlichkeit gestorben.
Ich hab eine "mobile Wallbox". Die hat einen 16A CEE-Stecker dran. 1-phasig also 3,6 kW und 3-phasig entsprechend 11 kW.
Läuft bei mir aber nur 1-phasig, da
1. meine 16kW-Anlage nie ständig 11kW bringt. Aber maximal 4kW in der Regel immer drin sind.
2. ich daher meinem E-Mobil ein Ladegerät mit nur maximal 4kW gegönnt habe.
3. ich für mich wenig Sinn sehe, mein Fz außerhalb, für Stunden, an ein 11 oder 22kW Säule zu hängen, wenn ich
nebenan mit z.B. 100 oder 150kW laden kann, falls erforderlich.
Ein weiterer Vorteil. Wenn ich z.B. in den Urlaub fahre, nehme ich die Box ab und werfe sie ins Auto und kann, wenn´s sein muss, bei jeden "Bauer" meine Kiste laden.
LG
Papa Romeo
Zitat von: Papa Romeo am 03 März 2026, 22:38:30Ich hab eine "mobile Wallbox". Die hat einen 16A CEE-Stecker dran.
Toll. Nützt aber auch nix, wenn man keine passende Steckdose dafür hat.
Zitat von: betateilchen am 04 März 2026, 07:58:10Zitat von: Papa Romeo am 03 März 2026, 22:38:30Ich hab eine "mobile Wallbox". Die hat einen 16A CEE-Stecker dran.
Toll. Nützt aber auch nix, wenn man keine passende Steckdose dafür hat.
Na ja, wenn man nur einphasig fährt schon. Bei mir war der entsprechende Adapter, Schuko auf 16A CEE, mit dabei.
Bildlich wie folgt, aber eben nur auf eine Phase verdrahtet.
https://sanos-elektroshop.de/products/cee-adapter-schuko-stecker-230v-auf-cee-kupplung-5-polig-16a-mit-pur-leitung?variant=47922715525457&country=DE¤cy=EUR&utm_medium=product_sync&utm_source=google&utm_content=sag_organic&utm_campaign=sag_organic&gad_source=1&gad_campaignid=23589034706&gbraid=0AAAAApHqFaOdor6CAvO0P_sNNu6kUMGLO&gclid=CjwKCAiAzZ_NBhAEEiwAMtqKy3hbd2c-1k0nlKUJhsf-iVixTgDAga_2KD731bT6hKVnXuuH15qChhoClZgQAvD_BwE
LG
Papa Romeo
Zitat von: Papa Romeo am 03 März 2026, 22:38:30Ich hab eine "mobile Wallbox".
Unser neues Auto kommt Anfang Juni. Bei Bauarbeiten letztes Jahr hätte man ein ordentliches Kabel in die Garage legen können, wollte man nicht, deshalb muss ich mit den 16A-Schuko leben. Der Nachbar hat den Vorgarten zum Parkplatz gemacht und das Kabel kommt durch das Kellerfenster. Keine Alternative für mich.
Also auch eine "mobile Wallbox", bisher hatte ich nicht an einen CEE-Adapter gedacht.
Welche "Box" hast Du? Kannst Du die empfehlen?
Ich denke an eine, die man auf weniger als 16A einstelln kann.
Zitat von: Papa Romeo am 04 März 2026, 09:15:12Na ja, wenn man nur einphasig fährt schon.
Nein, auch dann nicht.
Zitat von: betateilchen am 04 März 2026, 07:58:10Nützt aber auch nix, wenn man keine passende Steckdose dafür hat.
Mir fehlt einfach ein Stromanschluß "draußen", egal mit wievielen Phasen und egal, ob als Steckdose oder festverkabelt.
Zitat von: betateilchen am 04 März 2026, 09:30:56Mir fehlt einfach ein Stromanschluß "draußen",
Keine Steckdose an einer passenden Aussenwand, die man nach außen "verlängern" könnte?
Sowas bringt bei mir Strom auf einen Balkon für Markise und Weihnachtsbeleuchtung. 1980 hat niemand beim Bau daran gedacht.
Zitat von: rabehd am 04 März 2026, 09:39:171980 hat niemand beim Bau daran gedacht.
2022 hat hier beim Neubau auch noch niemand an E-Autos gedacht.
Ist halt, genau wie Internet, offenbar "für uns alle Neuland" :-\
Zitat von: rabehd am 04 März 2026, 09:29:17Welche "Box" hast Du? Kannst Du die empfehlen?
Ich denke an eine, die man auf weniger als 16A einstelln kann.
ich hab die go-e. Bin sehr zufrieden mit ihr. Bei ihr kann man auch die Stromstärke, über die App bzw.
ich mach´s über openWB, einstellen. Geht garantiert auch mit Fhem.
Bezüglich Steckdosen. Ich habe früher so nebenher die Elektroinstallation von Häusern gemacht. Da war es gang und gebe,
dass zumindest in der Garage eine 16A CEE Dose und im Außenbereich eine abschaltbare 220V Dose installiert wurde.
Scheint anscheinend bei den heutigen Planern irgenwie vorbei zu gehen bzw. war es nur so eine Unart auf dem Lande.
LG
Papa Romeo
Zitat von: Papa Romeo am 04 März 2026, 15:49:17Scheint anscheinend bei den heutigen Planern irgenwie vorbei zu gehen
Nein. Alle 10 Wohnungen hier im Haus haben eine Steckdose auf der Terrasse bzw. dem Balkon.
Aber erstens sind diese Steckdosen nicht separat abgesichert und zweitens nützen diese Steckdosen nur den beiden Mietern im Erdgeschoss etwas, deren Terrassen in Richtung Parkplatz auf dem Grundstück liegen.
Meine Terrasse liegt genau auf der Rückseite des Hauses, dafür aber auf der Sonnenseite...
Hallo
Ich glaube so direkt wurde es hier noch nicht gesagt.
3,6kW als Dauerlast (16A) auf der Kombi Schukostecker/dose dürfte vermutlich früher oder später zu einem thermischen Problem werden und Schmorspuren hinterlassen.
Daher eine dreipolige CEE Stecksdoe.
Deswegen würde ich auf 10 oder 13 Ampere runterregeln.
Zitat von: betateilchen am 04 März 2026, 18:18:48Nein. Alle 10 Wohnungen hier im Haus ...
... ist natürlich eine andere Sache. Ich ging von einem Haus oder Doppelhaushälfte aus. Bei uns werden Etagenwohnungen nur noch selten gebaut. Ist wohl in diesem Bezug ein Vorteil, wenn man in einer ländlichen Gegend wohnt.
LG
Papa Romeo
Zitat von: RalfRog am 04 März 2026, 19:13:03Hallo
Ich glaube so direkt wurde es hier noch nicht gesagt.
3,6kW als Dauerlast (16A) auf der Kombi Schukostecker/dose dürfte vermutlich früher oder später zu einem thermischen Problem werden und Schmorspuren hinterlassen.
Daher eine dreipolige CEE Stecksdoe.
Deswegen hat meiner auch noch ein Ladegerät das mit max. 2kW an einer 230Volt Dose lädt.
LG
Papa Romeo
Zitat von: Papa Romeo am 04 März 2026, 21:57:28Ich ging von einem Haus oder Doppelhaushälfte aus.
Das mit den 10 Wohnungen steht schon im Eröffnungsbeitrag dieses Threads.
Zitat von: Papa Romeo am 04 März 2026, 21:57:28Bei uns werden Etagenwohnungen nur noch selten gebaut. Ist wohl in diesem Bezug ein Vorteil, wenn man in einer ländlichen Gegend wohnt.
Ländlicher als hier auf der Geest kann man kaum noch wohnen und hier werden gerade sehr viele Mehrfamilienhäuser neu gebaut.
Zitat von: Papa Romeo am 04 März 2026, 22:01:06Deswegen hat meiner auch noch ein Ladegerät das mit max. 2kW an einer 230Volt Dose lädt.
So ein Ding mit 2,3kW und Schuko-Stecker war bei meinem Auto auch im Lieferumfang.
Zur Verdeutlichung habe ich jetzt ein Foto angehängt.
- So wie auf dem Foto im Anhang sieht es hier aus.
- Die beiden belegten Stellplätze links sind meine.
- Meine Wohnung mit Terrasse ist auf der Rückseite des Gebäudes.
- Das kleine Fenster rechts von der Haustür ist der Haustechnikraum, da hängt auch die komplette Stromverteilung für das Haus.
- Die Stellplätze zu tauschen, um dann vor dem Technikraum zu parken, wäre das kleinste Problem.
- Es gibt einfach keinen sinnvoll und mit wenig Aufwand nutzbaren Weg aus dem Technikraum zum Parkplatz.
- Durch die Fassade bohren ist keine Option.
Bei dem Gebäude würde ich auch nicht "durch die Fassade" gehen, das wäre unschön. Ich hielte es für sinnvoll, der Eigentümergemeinschaft bzw. dem Vermieter das als Zukunftsinvestition zu verkaufen, für die es auch Fördermittel gibt.
Vorgehen: Das Gebäude hat mindestens ein Fundament, ggf. sogar einen Keller. Ich würde im Technikraum eine schräg nach unten gerichtete Kernbohrung anbringen, die unter dem Pflaster vor dem Haus herauskommt. Das geht problemlos ohne eine Störung der Gebäudeintegrität. Ein paar Pflastersteine aufnehmen und unter dem Rasen erst einmal bis zur Position A ZWEI Leitungen 5x6mm² verlegen. Das ist auch bei 22 kW zulässig, wenn die Leitungslänge 20-25 m nicht überschreitet. In Pos. A dann so etwas hinstellen: https://die-ladesaeule.de/products/ladesaule-fur-go-e-charger-und-fronius-wattpilot-mit-dach-stander-standfuss-stele-base.
Dafür natürlich KfW-Fördermittel beantragen.
Später kann man problemlos zunächst an der Position B, und sogar an C und D jeweils noch eine weitere Ladestation anbringen. Dafür würde man allerdings 2 weitere Kabel und LS-Schalter benötigen, also 4 Kabel. Mit den 4 Kabeln lassen sich insgesamt 4 Wallboxen à 11 kW versorgen, die von der Eigentümer- bzw. Mietergemeinschaft genutzt werden können, das ist einigermaßen zukunftssicher. Alternativ kann man mit nur 2 Kabeln arbeiten und so etwas benutzen: https://wallboxcenter.de/shop/wallbox/pracht-alpha-duo-wallbox-1x-11kw-2x-69kw-inkl-2x-55m-ladekabel-rfid-rs485/
LG
pah