Ich habe eine sehr umfangreiche FHEM Installation mit zwei Raspi und einer großen Anzahl von Sensoren und Aktoren.
Zwei davon machen Probleme, die vermutlich rein elektrotechnischer Art sind: es handelt sich um mechanische Endschalter, die ab und zu einen Befehl auslösen, obwohl sind nicht betätigt werden. Der Endschalter (Industriequalität, mit federbelasteten Kontakten) vom Garagentor ist mit einer ca. 10m langen Leitung auf einem GPIO gelegt, der andere Endschalter betätigt einen Shelly, der mit FHEM verbunden ist. Beim Garagentorschalter vermute ich folgenden Effekt: Eine der beiden Leitung liegt ja auf 3,3 Volt und die Leitung könnte wie ein Kondensator wirken, kleinste Störungen von irgendwo bewirken dann ein Durchschalten und der GPIO interpretiert das als Signal vom Schalter.
Bei dem anderen Endschalter, der mit 230 Volt am Shelly hängt, vermute ich einen ähnlichen Effekt. Sämtliche anderen Tür/Festerkontakte etc.im Haus machen keine Probleme.
Frage: kann ich das auf FHEM Ebene lösen? Es sollen nur Zustandsänderungen erkannt werden, die länger dauern, d.h. Tor offen/Tor zu.
Hallo Werner
Ich habe bei mir auch etliche Schalter die an den gpios des Pi liegen. Diese Schalter schalten bei mir alle auf GND so das eingestreute Störungen sich nicht so stark auswirken. Die Gpios werden durch den internen pull Up Wiederstand bei nicht betätigten Schalter immer auf 1 gezogen. Ich weiß jetzt nicht wie das bei Dir ist. Was mir noch einfällt was man bei kurzen Störungen und dadurch ungewolltes auslösen einer Aktion machen kann ist den Impuls erst auszuwerten wenn er eine gewisse Zeit anliegt. So eine Art Taster Entprellung.
Viele Grüße
Stephan
Hallo Werner,
- was sind das für Leitungen (ca. 10m lange ...)
- schaltest du HIGH-aktiv oder LOW-aktiv (nehme an HIGH-aktiv --> deine Aussage: ...eine Leitung führt ja 3.3 Volt)
LG
Papa Romeo