Autor Thema: Firmware zu CUL, CUNX und Co. mit Timestamp Option ASKSIN tsculfw V0.32  (Gelesen 155132 mal)

Offline CHDI

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Antw:Firmware zu CUL, CUNX und Co. mit Timestamp Option ASKSIN tsculfw V0.31
« Antwort #855 am: 05 Oktober 2019, 10:27:30 »
Hallo Ansgar,

danke für den Tip, das hat mich weiter gebracht. Mit verbose 5 sehe ich bei jedem Schaltvorgang NOCCA.
Und ja, hätte ich jede Seite ordentlich gelesen, dann wäre ich evtl auch selbst auf Seite 46 dieses Threats gelandet - shame on me  :P
Gleiches Verhalten, auch wenn CCAmode auf 0 ist.
Ich habe am CC1101 433 die mitgelieferte Antenne (Stabantenne ca. 4cm - ich gehe mal davon aus, dass hier nicht Lambda/4 geschweigedenn Lambda/2 vorliegen kann!?) und habe mir mal eine 433 Antenne bestellt. Evtl. hilft das ja auch bei mir. Weiteres hierzu dann am Montag, wenn die Antenne da ist.
Der Workaround mit der a-culfw bleibt als Möglichkeit, aber wenn es mit TSculfw funktionieren müsste dann will ich es nun wissen. Scheint ja irgendwas anderes nicht zu passen.

Bekomme ich irgendwie raus, wieso der CUL davon ausgeht, dass der Funkkanal belegt ist?
- USB Verlänferung habe ich und habe dias Modul ca. 30cm vom RASPI weg.

Wieso interessiert den CUL das mit der a-culfw nicht und er sendet?

Gruß Chris

Offline noansi

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Antw:Firmware zu CUL, CUNX und Co. mit Timestamp Option ASKSIN tsculfw V0.31
« Antwort #856 am: 05 Oktober 2019, 12:14:31 »
Hallo Chris,

Zitat
Gleiches Verhalten, auch wenn CCAmode auf 0 ist.
Weil nach Code die SlowRF CC1101 Register Einstellungen für Intertechno fest mit CCAmode 1 (mit CARRIER_SENSE_REL_THR 14dB, CARRIER_SENSE_ABS_THR MAGN_TARGET 5dB) genutzt werden.
Sollte ich wohl mal ändern.
Das würde bedeuten, dass ständig irgendwas (Störungen) empfangen wird. -> von Störquelle entfernen

Zitat
Ich habe am CC1101 433 die mitgelieferte Antenne (Stabantenne ca. 4cm - ich gehe mal davon aus, dass hier nicht Lambda/4 geschweigedenn Lambda/2 vorliegen kann!?)
Wenn es nur so ein kurzer Draht ist, dann wohl nicht. Wenn es ein zu einer Spule gewickelter Draht ist, schon.

Gruß, Ansgar.

Offline CHDI

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Antw:Firmware zu CUL, CUNX und Co. mit Timestamp Option ASKSIN tsculfw V0.31
« Antwort #857 am: 11 Oktober 2019, 22:05:38 »
Zitat
Ich habe am CC1101 433 die mitgelieferte Antenne (Stabantenne ca. 4cm - ich gehe mal davon aus, dass hier nicht Lambda/4 geschweigedenn Lambda/2 vorliegen kann!?) und habe mir mal eine 433 Antenne bestellt. Evtl. hilft das ja auch bei mir. Weiteres hierzu dann am Montag, wenn die Antenne da ist.

Die neue Antenne war wohl die Lösung. Bei der a-culfw war das egal, mit der tsculfw nur mit neuer Antenne...

Besten Dank!

Gruß Chris

Offline noansi

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Antw:Firmware zu CUL, CUNX und Co. mit Timestamp Option ASKSIN tsculfw V0.32
« Antwort #858 am: 15 Oktober 2019, 21:52:31 »
Hallo Testwillige,

hier eine neue Version 0.32 der Timestamp Firmware und der dazu benötigten FHEM Module.

Diese Version bietet einige Verbesserungen für SlowRF Empfang und RF-Router. Ein Peakfilter für SlowRF Empfang ist ergänzt und mit "peakfilter" einstellbar.
In dem Zusammenhang ist auch das RF-Router Ping Timing geändert, damit also auch nicht kompatibel mit Standard culffw oder a-culfw.
Außerdem kann das Senden von RF-Router Daten nach deren Empfang einstellbar verzögert werden (RfRdelay).

CCAMode wirkt nun auch auf IT-Senden und SOMY-Senden, sowie auf das Senden des RF-Router Pings. Mit fRfCCAMode kann auch das CCA Verhalten für RF-Router Senden und FastRF geändert werden.

Das EEPROM Layout ist wegen der neuen Parameter geändert und daher werden nach dem Flashen alle Einstellungen auf default zurück gestellt. Also vor dem Flashen individuelle Einstellungen, z.B. Frequenzoffsets, notieren und nacher neu einstellen.

Auszug aus der Changed:
- IT and SOMYFY use SlowRF EEPROM CCA setting now for sending
- changes in SlowRF reception for reset and sync start. IT V1 reception tested succsessfully.
- SlowRF filter and match adaption
- SlowRF spike filter improved, max. peak lenght settable with Xpxx, xx hex time in 8us units
- IR receive/transmit pause during send of SlowRF changed to not globally switching off all interrupts
- periodic RF-Router ping RSSI display as "Cuxx\r\n" with xx = RSSI Hex
- RF-Router ping timing changed for better distinguish from other protocols
- RF-Router pre silence before send settable with uRxx, xx hex time in 4ms units
- Xrrt commands bits:
   rr:
   report known protocol data                                                      Bit 0
   report repeated data                                                            Bit 1
   report received bits                                                            Bit 2
   report 'r' (rising) or 'f' (falling) edge, '.' (collect) or '?' (sync) timeout  Bit 3
   report edges, bit times and timeouts                                            Bit 4
   report S300 data with valid checksum only                                       Bit 5
   report FHT                                                                      Bit 6
   report 'l' RSSI decimal data continuosly                                        Bit 7
   t:
   report recorded SlowRF timing                                                   Bit 0
- corrections in interrupt flag clearing
- correction in delay function
- fastRF bug corrected, untested
- EEPROM layout changed for the new parameters


TSCUNX kann mit entsprechendem RS485 Modul nun auch DMX.
Auch HM485 ist für TXCUNX angepasst.
In dem Zuge ist auch die DMX Funktionalität bei CUNO2 etwas erweitert.
IR läuft nun auch richtig mit TSCONO2.
Außerdem läuft RF-Router auf der tsculfw, allerdings mit einer Änderung. Das 'U' ist durch '~' ersetzt. 'U' kollidierte mit dem Uniroll Senden.

Kurzer Auszug aus der CHANGED:
- IO optimizations CUNX, especially to/from PIM and Ethernet
- CUNX DHCP non blocking operation
- IO optimizations
- HM485 support for CUNX (like CUNO2) with RS485 PIM.
  HM485 switch off with Hx for CUNX. With CUNX after Hx RS485 PIM again accessible via PIM USB or Ethernet Interface
- CUNX support for DMX and HM485 with RS485 PIM (to be tested), a Dwxxxxyy switches to DMX via CUNX Interface, a Hsxxxxxxxxxxxxxxxxxx switches to HM485 via CUNX Interface
- DMX switch off with Dx. With CUNX after Dx RS485 PIM is again accessible via PIM USB- or Ethernet Interface
  DMX flexible channel usage. Channels are sent out upto the highest channel set (0 sent as default for unset channels). With switching off with Dx the highest channel is reset.
  DMX changed in timing and resting behaviour. Rests on IDLE if less then 24 device, only, to keep 1204µs min. BREAK to BREAK (to be tested)
  DMX Dt command to set/view timing of MarkAfterBreak and BREAK
  DMX less disturbed while sending SlowRF
- W function gives feedback after writing EEPROM
- clock timer unburdened, may impact onewire and fht (to be tested)
- corrections for IRTX
- IR base timings changed to 12500Hz or 20000Hz
- RF-Router working, but 'U' changed to '~' (definable in board.h, but 'U' disables HAS_UNIROLL)

Es ist eine Prüfung auf Stacküberlauf eingebaut. Am Anfang des heap werden zwei Byte mit einem Bitmuster beschrieben. Wird das verändert, dann ist der Speicher wahrscheinlich korrumpiert, was durch einen Stacküberlauf ausgelöst sein sollte. Sofern der CUL dann noch kann sendet er ein "C_M" an TSCUL, was zu einem entsprechenden Log Eintrag führt.
Damit kann man vorsichtig die Speichergrenzen ausloten. Ein langer Testzeitraum ist aber erforderlich, um einigermaßen sicher zu sein, dass der worst case auch mal durchlaufen worden ist.
Außerdem ist ein Kommando mU (je nach Firmware) eingebaut, mit dem man den vom Stack ungenutzen heap in etwa auslesen kann (auch als get unusedstack in TSCUL verfügbar). Auch hier gilt, nur nach langer Laufzeit einigermaßen sinnvoll. Es macht sicher keinen Sinn auf Grund des Wertes den Speicher bis auf das letzte Byte auszuquetschen, denn weiterhin hängt die Stacknutzung vom gewählten Protokoll und Einstellungen ab.

In TSCULflash ist Flashen auch von NanoCULs und MiniCULs ergänzt. Vor dem Flashen wird ein "B00" also Reset für die TSCUL Firmware an den nano/Mini geschickt, 1 Sekunde gewartet und dann versucht mit avrdude zu flashen.
Also erst die Firmware in den FHEM/Firmware Ordner kopieren und dann in FHEM mit
TSCULflash <nanodevicename> TSnanoCULbzw.
TSCULflash <minidevicename> TSminiCULversuchen zu Flashen. Im Log sollte danach (dauert etwas) die avrdude Ausgabe zu finden sein.

Ebenfalls möglich ist das Flashen eines PIGATOR Moduls an einem CUNX
TSCULflash <pigatordevicename>|<cunxdevicename> TSPIGATOR
AESCommReq wird unterstützt. Die Nutzung ist unverändert zu Standard CUL, sprich, beim gewünschten Gerät/Kanal aesCommReq auf 1 setzen und ggf. noch aesKey passend zum verteilten Key setzen.
Es werden von tsculfw nur die Keys 0 (Default Key) bis 3 unterstützt.

Diese Erweiterung erfordert jedoch auch zusätzliche Empfangspuffer im knappen Speicher des CULs. Ein CUL V3 nutzt bis zu 6 Empfangspuffer. Auch der FlashSpeicherbdarf ist angestiegen, so dass einige Protokolle nicht mehr gleichzeitig in ein Kompilat passen. Das sollte aber weniger tragisch sein, da im ASKSIN Modus ohnehin nur HM empfangen werden kann.

Bei CUL V2 reicht der verfügbare Speicher leider hinten und vorne nicht aus, um diese Version nutzen zu können.

Im Anhang ist in TSCUL_fwcode_00_32_FHEM_Modules_00_43_0.zip wieder die Timestamp Firmware zu finden. Getestet habe ich TSCUNX, TSPIGATOR , TSCUL_V3 , TSCUL_V3_RFR, TSCUNO2, TSCOC und TSSCC. (TSCUL_V3_RFR ist ohne HM Unterstützung, also nur SlowRF)

Die tsculfw Firmware kann für TSCUL_V3, TSCUNO2, TSCOC, TSSCC, TSCUNX und TSPIGATOR (an CUNX) mit FHEM mit dem TSCULflash geflashed werden. Die anderen müssen mit dem jeweiligen Flash Programmer geflashed werden. Bei CUNO2 und SCC muss die Bootloadertaste gedrückt werden, bis der Flashvorgang anläuft.
So z.B. https://forum.fhem.de/index.php/topic,24436.msg631743.html#msg631743 kann es mit einem USB CUL Stick gehen, wenn man nicht TSCULflash verwendet.
TSCULflash ist erweitert auf COC, SCC, CCD, rpiaddon, CUNO2 und CUNO. Jedoch ist es nicht ganz so einfach zu handhaben, da zum einen teilweise die Taste zu drücken ist und bei Raspberry PI Modulen die Rechteproblematik für den Zugriff auf die IO-Pins überwunden werden muss. Tips dazu in der Command-Ref auch bei RPI_GPIO.
Bei einem Stapel aus SCC mit aufgesetztem COC, CCD oder (rpiaddon?) ist unbedingt beim SCC Flash darauf zu achten, die Taste am gewünschten Modul zu drücken. Sonst wird das oberste Nicht-SCC Modul mit der SCC Firmware geflashed.
Mit CUNO2 ist das flashen getestet (generell nur über USB!). Wichtig, aber auch hier, die Taste zu drücken.

Es gibt nicht den Luxus des Downloads beim TSCULflash, sondern die Firmware muss händisch in den FHEM/firmware Ordner kopiert werden. Der Typ ist dann z.B. TSCUL_V3.
Beispiel:
TSCULflash MeinCulV3Device TSCUL_V3
Wichtig für SCC Nutzer. TSSTACKED ist entfallen und wird nicht mehr unterstützt.
Statt dessen gibt es das neue Modul STACKABLETS (als Abwandlung von Rudolfs STACKABLE).
Dieses wird sozusagen zwischen die Stackteilnehmer eingebaut.

Beispiel für fhem.cfg:
#erstes SCC Modul als Basis
define SCC_WS868 TSCUL /dev/ttyAMA0@38400 0000
attr SCC_WS868 event-on-change-reading Ints_per_sec,IntCalcStat,MatchStat
attr SCC_WS868 rfmode SlowRF
attr SCC_WS868 room Receiver
attr SCC_WS868 sendpool CUL_HM868,SCC_WS868
attr SCC_WS868 verbose 1

#neues STACKABLETS virtuelles IO device
define STACK_1 STACKABLETS SCC_WS868
attr STACK_1 verbose 1

#zweites SCC Modul
define SCC_HM868 TSCUL FHEM:DEVIO:STACK_1:38400 1034
attr SCC_HM868 event-on-change-reading cond
attr SCC_HM868 hmId F11034

Ergänzender Hinweis zu USB CULs: Nach dem flashen von TSCUL kann es sein, dass das Betriebssystem TSCUL eine neue Schnittstelle zuweist und ggf. auch anderen USB devices. Auf Linux mit "dmesg" heraus zu lesen.
Auch beim Neustart des Systems kann sich die Reihenfolge ändern. Bei meinem Raspi sogar abhängig von der Startart Reboot oder Einschalten.
Für CULs mit nativer USB Schnittstelle (z.B. CUL V3.x oder CUN) kann die \Firmware\tsculfw-code-459-trunk_lufa_00_08\culfw\Devices\99-usb-serial.rules nach /etc/udev/rules.d/99-usb-serial.rules kopiert werden. Dann wird CUL stets der Schnittstelle /dev/CUL868_0 (oder /dev/CUL433_0 bei 433.9MHz Version) zugewiesen und er kann mit
define CUL_868 TSCUL /dev/CUL868_0@12000000 1234bzw.
define CUL_433 TSCUL /dev/CUL433_0@12000000 0000definiert werden und es gibt keine Probleme mit wechselnder Schnittstelle mehr.
Die Seriennummer kann beim Compilieren der Firmware in der board.h festgelegt werden, so dass damit dann auch /dev/CUL868_1 etc. für mehrere gleiche CULs möglich sind.

Oder für CUNX
define CUNX_868 TSCUL /dev/CUNX868_0@12000000 0000oder für PIGATOR an CUNX
define PIGATOR_433 TSCUL /dev/CUNXPIM_0@38400 0000die Seriennummer wird aus der Seriennummer des XMEGA Chips des CUNX gebildet. Unter Linux lsusb nutzen!

Das geht leider nicht bei nicht nativen USB CULs wie z.B. nanoCUL oder CUNO2. Hier muss eine 99-usb-serial.rules nach den Daten in der dmesg Ausgabe erstellt oder modifiziert werden, um den gleichen Effekt zu erzielen, sofern der USB-Seriell Interfacebaustein eine eindeutige Seriennummer liefert.
Ansonsten kann es noch mit der USB-Schnittstelle probiert werden, an der CUL eingesteckt ist ("lsusb" Ausgabe), was an meinem RasPi aber nicht funktioniert hat, da dieser abhängig von Warmstart oder Kaltstart andere USB-Portnummern vergibt.

Bei nicht nativen USB CULs wie z.B. nanoCUL, miniCUL oder CUNO2, beträgt die Baudrate 38400, dementsprechend muss die Definition beispielsweise so aussehen:
define CUL_868 TSCUL /dev/CUL868@38400 1234bzw.
define CUL_433 TSCUL /dev/CUL433@38400 0000
Und noch ein Beispiel für eine Definition eines Netzwerk CUNX:
define CUL_868 TSCUL 192.168.178.111:2323 0000oder für PIGATOR an CUNX
define PIGATOR_433 TSCUL 192.168.178.111:2324 0000beim PIGATOR sollten zuvor mit Anschluss an USB und öffnen der Schnittstelle mit gewünschten Kommunikationsparametern mit ps oder unter TSCUL mit set PIMstoreBaud die seriellen Kommunikationsparameter zum PIGATOR Modul gespeichert werden, falls sie vom default abweichen.

Oder Netzwerk CUNO2:
define CUNO2_868 TSCUL 192.168.178.110:2323 0000
Die aktuell eingestellte oder per DHCP erhaltene Netzwerkadresse kann mit Lc repektive in TSCUL mit get NetAdresses abgefragt werden. Mit Lp respektive in TSCUL mit get NetPHYlink kann der Linkzustand des Netzwerkanschlusses angezeigt werden.


In der Zip Datei sind ebenfalls die ergänzten Module zu finden, die zur Nutzung der Firmware erforderlich sind.

 00_TSCUL.pm         -> statt der 00_CUL.pm, aus CUL devices werden damit TSCUL devices in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 DevIoTS.pm            -> verbesserte Version von DevIo.pm für die TS Module
 16_TSCUL_RFR.pm -> der 16_CUL_RFR.pm, aus CUL_RFR devices werden damit TSCUL_RFR devices in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 16_STACKABLETS.pm -> statt der 16_STACKABLE.pm, aus STACKABLE werden damit STACKABLETS devices in der fhem.cfg (händisch anzupassen)

 10_UNIRoll_TS.pm  -> statt der 10_UNIRoll.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus UNIRoll wird dann UNIRoll_TS  in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 13_TSKS300.pm     -> statt der 13_KS300.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus TSKS300 wird dann TSKS300  in der fhem.cfg (händisch anzupassen). Obsolet, da 14_TSCUL_WS.pm nun KS300 unterstützt.
 14_TSCUL_TX.pm    -> statt der 14_CUL_TX.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus CUL_TX wird dann TSCUL_TX  in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 14_TSCUL_WS.pm   -> statt der 14_CUL_WS.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus CUL_WS wird dann TSCUL_WS  in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 15_TSCUL_EM.pm   -> statt der 15_CUL_EM.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus CUL_EM wird dann TSCUL_EM  in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 CalcUtil.pm               -> Hilfsrechenroutinen für Taupunkt und Windstärkeindex
 ReadingUtil.pm          -> Hilfsroutinen für Readings

Da diese Module ergänzt werden (müssen!), überleben sie auch ein Update von FHEM.

 10_IT.pm                   -> vermeidet unnötiges busy waiting beim Senden. Wird ohne Schutz von FHEM update überschrieben

Außerdem:

 98_TSCULflash.pm     -> Zum Flash von TSCUL_V3, TSPIGATOR (an CUNX) mit Datei in FHEM/firmware

 10_CUL_HM.pm         -> angepasste Version zur Nutzung mit TSCUL/tsculfw. Die Nutzung dieses Moduls ist optional. Für CUL_V3, nanoCUL, miniCUL im Multio-HM-IO Betrieb jedoch empfohlen, da sie den EEPROM Verschleiss über das Attribut "rssiSwitchHyst" verringert.
 HMConfig.pm             -> mit der enthaltenen 10_CUL_HM.pm zwingend zu verwenden. Einstelllimits für HM-CC-RT-DN Regler P und I Anteil erweitert. Damit kann man mit R-regAdaptive offDeter deutlich mehr an den Regelparametern spielen.
 98_HMinfo.pm           -> mit der enthaltenen 10_CUL_HM.pm zwingend zu verwenden. Spaltenbreiten in Tabelle von protoEvents variabel zu verbesserten Übersicht in der Darstellung.
Die 3 Dateien entsprechen einem Stand von Mitte 12/2019. Seither gab es viele Änderungen, so dass entweder diese 3 verwendet werden müssen oder die 3 aus aktuellem Update (meinerseits nicht getestet und der EEPROM-Verschleißhinweis unten ist zu beachten).

 10_CULG.pm              -> optional, enthalten, da die Firmware es unterstützt

 97_timerTS.pm           -> optional, Austausch-Timerroutinen. Wenn es nicht genutzt werden soll, dann löschen oder umbennen.
 98_apptime.pm          -> apptime zur zwingenden Nutzung mit 97_timerTS.pm.
 98_apptm.pm            -> apptime zur zwingenden Nutzung mit 97_timerTS.pm, mit geringerem Speicherverbrauch bei weniger Details

 98_autocreate.pm       -> autocreate mit TSCUL Unterstützung

 98_Cumulate               -> Kumulieren von Zählwerten, wie Strom, Regenmenge etc.
 98_SAverage.pm         -> Mittelwertbildung von z.B. Temperaturen. Stunde, Tag, Monat und Jahr, sowie ein gleitender Mittelwert der letzten Stunde sind damit möglich.


Wie immer, vor Austausch und Veränderungen der Module und fhem.cfg, erst Backup dann Ändern!

Mit folgendem Eintrag (oder Ergänzung des attributs) in der fhem.cfg kann man das fhem Update am ungewollten Austausch der angepassten Module hindern:
attr global exclude_from_update 00_TSCUL.pm 16_STACKABLETS.pm DevIoTS.pm 10_UNIRoll_TS.pm 13_TSKS300.pm 14_TSCUL_TX.pm 14_TSCUL_WS.pm 15_TSCUL_EM.pm CalcUtil.pm 97_timerTS.pm 98_TSCULflash.pm 97_timerTS.pm 98_apptime.pm 98_apptm.pm 10_IT.pm 10_CULG.pm 10_CUL_HM.pm HMConfig.pm 98_HMinfo.pm ReadingUtil.pm 98_autocreate.pm 98_Cumulate.pm 98_SAverage.pm
Hier https://forum.fhem.de/index.php/topic,24436.msg501057.html#msg501057 noch Rudolfs Tip zur Aktualisierung des Commandref  nach dem Kopieren/Austausch der Dateien so dass dann auch Doku zur Nutzung zu lesen ist.
fhem> { `perl contrib/commandref_join.pl` }
Noch ein Hinweis: TSCUL fragt auch die Firmwareversion der tsculfw auf 0.32 ab. Eine ältere Version wird also nicht unterstützt!

Frequenzoffset: Für HM ist ein Frequenzoffset von -20.6kHz im EEPROM als default in der tsculfw hinterlegt (das ist ein individuelles Optimum für meinen COC). Dieser Frequenzoffset kann mit set hmFreqOffs umgestellt werden. 0 ist default in der Standard-culfw.
Wenn also keine Antwort von angesprochenen HM devices kommt, dann hmFreqOffs von 0 ausgehend verstellen. CUNX z.B. geht eher in Richtung + mit dem Offset.
Wer das Frequenzspektrum sichtbar machen kann, kann sich die optimale Mitte aller devices ermitteln und mit dem Offset sein CUL dazu passend einstellen.

Noch ein Tip zur Haltbarkeit der CULs mit wenig SRAM (CUL V3, nanoCUL, miniCUL ...). Jedesmal, wenn einem HM-Device das IODev durch Roaming neu zugeordnet wird, führt das zu EEPROM Schreibvorgängen in den beteiligten CULs. Die Lebensdauer des EEPROMs ist begrenzt (100000 Schreibzyklen laut Datenblatt). Daher rate ich zur Nutzung des VorzugsIOs beim Device Attribut IOgrp. Also nicht einfach stumpf
attr HMdeviceName IOgrp VCCUsetzen, sondern
attr HMdeviceName IOgrp VCCU:CUL_mit_gutem_Empfang_fuer_Devicesofern die Roaming Funktionalität entsprechend RSSI für das jeweilige device nicht zwingend benötigt wird. Ein Fallback auf einen anderen CUL bleibt dennoch möglich.
Mit dem Attribut "rssiSwitchHyst", das in der beigefügten 10_CUL_HM.pm verfügbar ist, kann bei den HM-devices die Umschalthysterese für das Roaming von 10 bis auf 2 bei Bedarf für mobile devices verringert werden.

Ergänzt ist auch noch ein set TX3Send.
Damit lassen sich TX3 Sensordatentelegramme auf 433er CULs versenden.
Beispiel:
define NF_TempOut notify Sen_Aussen:temperature.*  {fhem("set TSCUL_WS433 TX3Send T:".(ReadingsVal("Sen_Aussen","temperature","n.a."))." SID:23 U")}

define NF_HumOut notify Sen_Aussen:humidity.* {fhem("set TSCUL_WS433 TX3Send H:".(ReadingsVal("Sen_Aussen","humidity","n.a."))." SID:23 U")}

Ergänzt ist auch noch ein set KSSend.
Damit lassen sich WS Sensordatentelegramme versenden.
Beispiel:
define NF_TempOut notify Sen_Aussen:temperature.*  {fhem("set TSCUL_WS433 KSSend T:".(ReadingsVal("Sen_Aussen","temperature","n.a."))." H:".(ReadingsVal("Sen_Aussen","humidity","n.a."))." Code:2")}

Gruß, Ansgar.

Vorherige Version: https://forum.fhem.de/index.php/topic,24436.msg945418.html#msg945418
« Letzte Änderung: 17 Oktober 2019, 06:15:27 von noansi »