Autor Thema: Anfänger Planung und Umsetzung  (Gelesen 6528 mal)

Schany

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Anfänger Planung und Umsetzung
« am: 06 Januar 2015, 09:34:37 »
Moin Moin aus Hamburg,

ich habe mir gerade ein Haus gekauft, welches ich nun kernsaniere.

In diesem Zusammenhang sind bei mir ein Paar technische Wünsche aufgetreten die nach einiger Recherche sich wohl mit dem Raspbarry PI b+ meiner Synology DS213J NAS und FHEM sowie dem squeezplug umsetzen lassen.

Da ich totaler Anfänger bin, sehe ich mein Vorhaben als langzeit Projekt. Welches unter keinen Umständen bis zum Einzug am 01. Mai fertiggestellt ist.

Meine technischen Wünsche:

Audio:
  • Multiroom über die NAS mit dem Logitechsqueezbox Server
  • Als Empfänger für jeden Raum 1x Raspbarry Pi's mit Squeezplug 1x Steroverstärker, 1-2x Deckenlautsprecher
Das habe ich soweit auch schon umgesetzt.

Jetzt zu meinem Problem, da ich wie gesagt ein absoluter Anfänger bin was das angeht bitte ich um Nachsicht und hoffe auf ein wenig Unterstützung.

Hausautomation mittel Raspbarry PI

Wünsche
  • Steuerung sämtlicher Lichtschalter & Dimmer. Diese sollen den normalen Taster haben sowie unterputz von FHEM gesteuert werden können.
  • Rollläden steuern. (Manuell sowie Zeitsteuerung)
  • Raumtemperatur abfragen & anzeigen
  • Heizkörpersteuerung
  • Fensterüberwachung
  • Briefkastenüberwachung
  • Klingelüberwachung
  • Bewegungserkennung (Flur)
  • Lichtsensor Tag/Nacht erkennung
  • Alarmanlage

Mein Ziel ist es diese Wünsche umzusetzen und wie folgt steuern zu können.

- Eine Basisstation mit Floorplan des gesamten Hauses.
- Ich würde gerne in jedem Raum einen Raspbarry mit Touch LCD hängen haben um jeweils diesen Raum über eine eigenen Floorplan zu steuern.
- Steuerung übers Tablet & Smartphone

Jedes Modul (Schalter / Dimmer oder Rollladen einzelnt steuerbar,)
Programme z.B. Kino (Rollläden fahren herunter, Licht wird gedimmt)
Zeitsteuerung (Morgens 07:00Uhr Licht im Schlafzimmer, Flur & Bad gedimmt Rollläden fahren hoch)
u.s.w.


Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir bei der Umsetzung helfen könntet. Ich möchte das ganze Projekt dokumentieren und als komplettes HOW TO hier einstellen damit anderen Anfänger wie ich die Spaß an der Technik haben ein komplettes HOW TO für die Umsetzung einer kompletten Hausautomation mit FHEM vorfinden welches Sie nach belieben anpassen und weiter führen können.

Erste Schritte.
  • Als erstes müsste ich wissen wie man dieses Projekt am bestem umsetzt. Über Funk oder Kabel oder beides. Und welche Hardware dafür in Frage kommt.
    Da ich wie gesagt kernsaniern werde ist es also kein Problem Kabel zu verlegen.
  • Planung der einzelnen Module.

Vorhandene Hardware
  • Raspbarry PI B+
  • Netzteil
  • WLAN-Stick
  • 16GB SD-Karte
  • Windows 7 64bit PC

Wie gesagt, würde mich sehr freuen wenn Ihr mich bei diesem Vorhaben unterstützen würdet.


Viele Grüße
Schany


Offline Puschel74

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #1 am: 06 Januar 2015, 11:08:17 »
Hallo,

hier her verschoben da der Beitrag unter Anfängerfragen vermutlich nur untergeht und es sich ja auch um ein Projekt handelt.

kurzer Einwurf:
Zitat
und als komplettes HOW TO hier einstellen damit anderen Anfänger wie ich die Spaß an der Technik haben ein komplettes HOW TO für die Umsetzung einer kompletten Hausautomation mit FHEM vorfinden welches Sie nach belieben anpassen
Ein How-To wäre schön wird aber nicht viel bringen da die meisten Anfänger an letzterem welches Sie nach belieben anpassen scheitern werden.
Als Beispiel: Es ist teilweise ja schon schwer den Brückenschlag zwischen FS20 und Homematic zu schaffen wenn in einem Wikiartikel nur auf HM gesetzt wird (oder umgekehrt).
Aber egal.

Wenn es bei mir erst zum kernsanieren ist würde ich überall zumindest Leerrohre hinlegen.
Ob dann später die eine oder andere Anwendung kabelbasiert oder funkbasiert abläuft kannst du dir dann immer noch überlegen.
Wo ein Leerrohr ist kannst du auch Funk verwenden - wo kein Leerrohr liegt musst du Funk verwenden

Beim schnellen drüberschauen wirst du vermutlich so gut wie alles mit Homematic erledigen können - der Preis ist eine andere Geschichte.
Es gibt auch HM-wired - da kenn ich die Preise aber auch nicht und weiß auch nicht was ALLES damit bereits möglich ist.
Evtl. schaust du mal im Homematicbereich und/oder im Wiki ob du was brauchbares an Infos findest.
Ob sich die gesamte Palette an Anforderungen auch mit anderen Technologien erledigen lässt kann ich dir nicht sagen.

Grundsätzlich hast du mit FHEM (beinahe) alle Möglichkeiten die die elektronische Welt bietet.
Aber bitte erst hier im Forum informieren ob Produkt xy bereits unterstützt wird und/oder wie weit die Unterstützung bereits vorangeschritten ist.
Ein Gerät kaufen das dann (noch) nicht eingebunden werden kann und DANN erst schauen ist zu spät  ;)

Grüße
Zotac BI323 als Server mit DBLog
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Offline Rohan

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #2 am: 06 Januar 2015, 11:34:30 »
Moins,

wie Puschel74 schon sagte: Leerrohre, Leerrohre, Leerrohre ...

Damit schaffst du eine Grundlage, die dir hinterher viel Ärger bzw. unnötigen Aufwand ersparen kann. Die müssen aber auch anständig verlegt sein (ausreichende Radien) und Platz bieten für mehr als ein 3 x 1,5 NYM-Kabel.

Zudem sollten möglichst alle Schalterdosen eine möglichst große Einbautiefe haben, damit man hinter den Schalter/die Steckdose evtl. noch einen Einbauempfänger packen kann. Das betrifft auch die Abzweigdosen. Evtl. reicht auch einfach eine zusätzliche Schalter-/Abzweigdose mit Blindkappe jeweils direkt daneben/-drüber.

Zu den Schalterdosen sollten nicht nur die Schaltdrähte gelegt werden, sondern zusätzlich auch immer die Phase des Stromnetzes.

Der Sicherungskasten sollte mindestens doppelt dimensioniert sein, damit du später auch genug Platz hast für die wired-Komponenten, evtl. S0-Signalgeber usw.

Es werden sicherlich noch weitere/andere Tipps/Ratschläge kommen.

Gruß
Thomas
Fhem auf Mini-ITX mit Celeron 2-Core, HMLAN (> 55 Devices), CUL (FS20 und EM), RFXtrx 433E, Arduino (einige DS18B20), RPi mit 1-Wire (DS2423 für S0-Signale, DS18B20+), RPi/Arduino mit MQ-5 und MQ-9 (CO- und CNG/LPG-Sensor), CO-20 IAQ Sensor

Schany

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #3 am: 06 Januar 2015, 11:44:42 »
Hallo Puschel, Hallo Thomas

vielen Dank für eure Antworten.

Ich muss natürlich darauf achten das ich die kosten so gering wie möglich halte. Es soll ein Hobby-Projekt mit positivem Nutzen werden.

Mein Problem ist es das ich derzeit nicht so richtig durchsteige was möglich ist und vorallem wie.

Ich hab gelesen das es möglich ist Funkt und Kabel gleichzeitig zu nutzen.
Was ich bis jetzt leider noch nicht gefunden habe ist der Aufbau mittels Kabel. Welche hardware anschluß etc.
Könnt Ihr mir da weiter helfen?

PS: an Thomas da der Vorbesitzer des hauses ehemaliger Elektroingenuier war, sind 3 MEGA Sicherungskästen Starkstrom, Drehstrom und 12 oder 24 VOLT vorhanden  ;)

Viele Grüße
Schany

Offline Puschel74

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #4 am: 06 Januar 2015, 11:52:08 »
Hallo,

Zitat
Zu den Schalterdosen sollten nicht nur die Schaltdrähte gelegt werden, sondern zusätzlich auch immer die Phase des Stromnetzes.
Und den Neutralleiter nicht vergessen.
Was hilft die Phase wenn der Aktor einen N haben will  8)

Ich persönlich würde 2 Leerrohre verlegen.

Eines für 230V - das von Rohan angesprochene 3x1.5 NYM würde ich gegen 1.5 mm2 Einzelleiter ersetzen.
Wozu noch die Kabelisolierung einziehen wenn im Schutzrohr die Basisisolierung ausreicht.
Auch wirst du (oder der Elektriker) weniger fluchen wenn in den Dosen das fröhliche zusammen klemmen los geht.

Weiters kann es vorkommen das du irgendwo mehr als nur L, N, und PE brauchst und dann sind die Einzelleiter unschlagbar (oder du kaufst ein 4x1.5 auch noch dazu aber was wenn 3 "stromführende" benötigt werden - dann bräuchstest du wieder ein 5x1.5).
Bei den Einzelleiter aber bitte auf die Aderfarben achten - ich mach immer braun=L und schwarz für den geschaltenen.
N und PE sind ja als Farben gegeben  ;)

Das zweite Leerrohr würde bei mir vor sich hin dümpeln bis ich 1-Wire verwende resp. bis ich irgendwo 5V (oder 24V) benötige.
Dann kommt ein 2x4mm2 (oder auch 2x6mm2) hinein - je nach Entfernung und Spannungsabfall auf der Leitung.
Oder aber es ergibt sich später mal ein ganz ein anderer Anwendungsfall - dann dürfte man froh sein noch ein zusätzliches Leerrohr gelegt zu haben.

Wie du das bei dir aber dann handhabst bleibt natürlich dir selbst überlassen.
Das sind nur mal so Gedankengänge die hier eingeworfen werden.

Grüße

P.S.: Natürlich kann auch ein NYM verwendet werden - ich klemm die nur sehr ungern in Dosen zusammen.
Das abmanteln ist immer so frickelig.
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Offline Rohan

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #5 am: 06 Januar 2015, 12:08:01 »
Und den Neutralleiter nicht vergessen.
Was hilft die Phase wenn der Aktor einen N haben will  8)

Jetzt, wo du es schreibst  8)

Zitat
Ich persönlich würde 2 Leerrohre verlegen.

Hätte ich das mal vor 18 Jahren so gemacht, hätte ich heute kaum Probleme ;)

@Schany: Tja, das mit den Kosten  :'(

Deshalb aber auch die Sache mit den Leerrohren. Vieles lässt sich über Funk erledigen und mit bidirektionaler Funk-Hardware wie z.B. HomeMatic auch hinlänglich zuverlässig (FS20 bietet im Allgemeinen keine Rückmeldungen).

Zu Alarmanlagen wird aber meist die Ansicht vertreten, dass die "richtig" nur kabelgebunden ausgeführt werden sollten. Da ich keine solche Anlage habe, kann ich dazu aber nicht mehr sagen.

Hauptsache ist, dass du dir möglichst viele Optionen für später offen hälst.

Gruß
Thomas


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Schany

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #6 am: 06 Januar 2015, 12:30:46 »
Ich hab gerade ein wenig gelesen: http://fhem.de/Heimautomatisierung-mit-fhem.pdf

Verstehe ich das richtig?
Um mir den ganzen Kabelsalat zu sparen kann ich rein auf Funk setzen um so auch nach und nach mein System auf zu bauen.
Voraussetzung hierfür ist eigentlich doch nur tiefe Einbaudosen.


Übungsprojekt

Anforderung
Deckenlampe im Wohnzimmer soll über einen direkten Dimmer als auch über FHEM dimmbar sein

Hardware
Raspberry PI
Netzteil
WLAN-Stick
16GB SD-Karte
HMLan Adapter
HomeMatic 103020 Funk-Dimmaktor 1fach für Markenschalter, Phasenabschnitt Unterputzmontage für Smart Home / Hausautomation
Passende Wippe

@Thomas das mit der Alarmanlage ist auch mehr so ein Gadget für mich. Dachte da an sowas wie. Alarmanlage scharf stellen.
Bewegungsmelder werden aktiviert. Bei Bewegung Alarm.

Hauptsächlich geht es mir um die Licht- und Rollädensteuerung sowie Außenbeleuchtung nach Dämmerung etc.


Viele Grüße
Schany


Offline Rohan

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #7 am: 06 Januar 2015, 12:36:27 »
Wie Puschel74 schon schrieb, kannst du fast alle deine Anforderungen z.B. per HomeMatic (Funk, ggfls wired) erfüllen. Manches lässt sich aber "so richtig" bzw. günstiger mittels Kabel umsetzen (z.B. Temperatur"überwachung" jedes Raumes ist mittels 1-Wire günstiger als mit HomeMatic-Sensoren). Und Funk ist nun mal störanfälliger als Kabel.

Edith ergänzt mal (da du ja angefangen hast zu lesen ;) ):

1. Planung
2. Umsetzung
3. Betrieb

Zusätzlich mal verschiedene HowTos, damit du siehst, was möglich ist  8) und was damit alles mit HomeMatic (in Verbindung mit Fhem) machbar ist.

Gruß
Thomas
« Letzte Änderung: 06 Januar 2015, 12:44:14 von Rohan »
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Offline PeMue

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #8 am: 06 Januar 2015, 12:42:33 »
Hallo Schany,

ich würde in jeden Raum auf jeden Fall ein CAT5 (oder mehr) Kabel (oder sogar zwei) legen, und diese irgendwo zentral auf ein Patch Panel legen. Ob Du dann Telefon nutzt oder 1-wire Sensoren legst, bleibt dann Dir überlassen. Ich habe meinem Bruder diesen Tipp gegeben, als er schon in der Umbauphase war, und er ist mittlerweile froh darüber. M.E. ist es ein bisschen "oversized" auf jedem Stockwerk einen Einplatinencomputer zu haben. Taster per Funk oder ein Tablet per WLAN würden vermutlich auch gehen.
Mein Vorschlag:
- aufschreiben, was Du wo machen willst
- jedem der "Features" eine oder mehrere potentielle Lösung zuordnen und
- danach verschiedene Systeme vergleichen.
Dann kristallisiert sich (hoffentlich) schnell raus, was Du brauchen wirst.

Gruß PeMue
1x FB7170 (29.04.88) 5.7 1xCUNO2 1.67 2xEM1000WZ 2xUniroll 1xASH2200 3xHMS100T(F)
1x RPi BV2LCDCSM 1.63 5.7 2xMAX HKT, 1xMAX RT, V200KW1
1xFB 7490 (113.06.05) 5.7 1xCUL V3 1.63 1xHM-CC-RT-DN 1.4 1xHM-TC-IT-WM 1.1 1xHB-UW-Sen-THPL-O 0.15 1x-I 0.14OTAU 1xRFXtrx 90 1xWT440H 1xCM160 3xTFA30.3150 5xFA21

Offline der-Lolo

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #9 am: 06 Januar 2015, 12:44:14 »
2x4mm2 oder 2x6mm2 ? Wow Puschel, da fehlen aber ein paar komma stellen...

Offline Puschel74

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #10 am: 06 Januar 2015, 12:46:43 »
2x4mm2 oder 2x6mm2 ? Wow Puschel, da fehlen aber ein paar komma stellen...
Da fehlt nichts, warum?
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Offline der-Lolo

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #11 am: 06 Januar 2015, 14:01:49 »
ich vermute du meintest 2x2x0,6 oder eben mal 0,8 du würdest doch sicher kein 4 oder 6 quadrat für den onewire bus nehmen, oder?

Offline Puschel74

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #12 am: 06 Januar 2015, 14:12:33 »
Für 1-Wire natürlich nicht aber für ein zentrales 24V/20A-Netzteil.

Edith: Den gesamten Text lesen  ;)
Zitat
bis ich 1-Wire verwende resp. bis ich irgendwo 5V (oder 24V) benötige.
Dann kommt ein 2x4mm2 (oder auch 2x6mm2) hinein - je nach Entfernung und Spannungsabfall auf der Leitung.
Der Teil nach resp. bis ich dürfte wohl ein bischen zur Klärung beitragen  ;D

Edith2: @Schany
pah hast du ja im 1-Wire-Bereich grad kennen gelernt  8)
Etwas direkt seine Art aber das Einsteiger.pdf ist als Einstieg empfehlenswert - das Wiki und die commandref (ja, ich sag die pösen Worte schon wieder) sind auch recht informativ und es wird dort auch einiges erklärt, so wie natürlich auch im Forum - dafür ist es ja auch gedacht und gemacht  ;D
Du wirst aber um das "selber lesen" nicht umhin kommen. Wenn dann Fragen aufkommen - immer her damit.
So in die Richtung wollte pah sich eigentlich (sicher nicht sonst hätte er das auch gemacht) ausdrücken  :-X
« Letzte Änderung: 06 Januar 2015, 14:42:32 von Puschel74 »
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Offline MaJu

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Antw:Anfänger Planung und Umsetzung
« Antwort #13 am: 13 Januar 2015, 10:27:29 »
Als kleine Tipps:

Alles was funkt und nicht per Kabel mit Energie versorgt wird, braucht regelmäßige Batteriewechsel. Selbst in einer Wohnung wie bei mir mit Heizungssteuerung in nur 3 Zimmern und zusätzlich 2 Tür-Erkennungen sind das schon 11 (!) Einzelgeräte die Batterien drin haben mit insgesamt 22 Batterien. Je mehr du davon hast, desto mehr wird es dich irgendwann nerven, wenn nach einer gewissen Einlaufzeit sehr regelmäßig Batterien zu tauschen sind (auch wenn man sich mit FHEM informieren kann, wo gerade eine Batterie bald alle ist).

Ich würde mich nicht auf FHEM als einziges/führendes System verlassen. Ich persönlich habe kein Testsystem, sondern nur mein eines Live-System. Wenn sich hier ein Fehler einschleicht, und sei es durch eine ungewollte Fehlfunktion bei einem Update oder bei Konfigurations-Fehlern, darf nicht das Gesamtsystem lahmgelegt werden. Wenn dann das Rollo nicht automatisch hochfährt wäre das nicht schlimm, wenn ich dann im dunkeln aber kein Licht einschalten kann schon. Ich würde FHEM immer versuchen nur "on Top" aufzusetzen, so dass eine Bedienung im Notfall auch immer ohne möglich ist.

Verbaue nicht zu viele RPi, die müssen alle mit Updates aktuell gehalten werden, kosten Geld (auch ein Touch-Monitor kostet nicht wenig) und benötigen Platz!
Versuche lieber an den Stellen, wo du einen Touch-Screen planst, eine gut dimensionierte Unterputz-Leerdose (oder anderweitig Platz) in die Wand zu setzen und mit Strom zu versorgen, damit du hier später ein Netzteil reinlegen und ein Tablet davor hängen kannst! Ich empfehle aus eigener Erfahrung als Bedien-Tableau auf jeden Fall Android-Tablets. Schau hier vor allem nach guter Seiten-Ablesbarkeit beim Display. Als Steuer-App kommt am besten WebViewControl in Frage, auf der du den passenden FLOORPLAN anzeigst. Damit hast du auch in jedem Zimmer (mit Tablet) die Möglichkeit der Sprachausgabe ohne weitere Hardware. Die versteckte Stromversorgung sieht dann später einfach besser aus als ein Kabel über die Wand und irgendwo ein Netzteil.

FHEM hat den Vorteil, dass du verschiedene Techniken kombinieren kannst. Bei mir schalten ein Homematic-Türsensor eine Philips-Hue-Lampe, eine Harmony-Fernbedienung steuert auch eine FritzDect-Steckdose an. Mit einem Klick am Tablet werden Philips-Hue-Lampen und Baumarkt-Steckdosen geschalten etc..
Das ist der Vorteil von FHEM, dass du nicht an eines gebunden bist. Also auch wenn du kabelbebundene Schalter einbindest (hier im Büro haben wir KNX), kannst du damit mit FHEM später immer noch z.B. Baumarktsteckdosen schalten oder eine Philips-Hue-Lampe oder gar den Fernseher einschalten. Wie schon gesagt ist nur wichtig zu schauen, was FHEM unterstützt BEVOR du kaufst. (für die Forensuche hilft mir auch Google, zum Beispiel mit der Suche "Harmony site:forum.fhem.de").

Ich nutze FHEM vorrangig für einen FLOORPLAN auf einem Tablet. Meine bisherigen Versionen sind hier im Forum im Bereich "Projekte" auch beschrieben. In ein paar Tagen kommt eine neue Version, da ich mein FHEM letzte Woche komplett neu aufgesetzt habe.

Noch ein letzter Tipp: Schau beim Hausbau auf einen möglichst zentralen Aufstellort des Routers (=Telefonanschluss), damit du möglichst ohne Repeater WLAN-Empfang im ganzen Haus hast. Ein danaben installierter RPi mit Antennen ist dann vermutlich auch ausreichend für das gesamte Haus.

Viel Spaß :-)

*edit*
Die Batterie-Komponenten summieren sich schnell. Ich habe noch 1 Außentemp-Sensor und einen für die Aquarien-Temp., damit sind es schon 13 Homematic-Funk-Dinger mit insgesamt 26 Batterien (bzw. bei den Fenstersensoren Knopfzellen). Und das bei eine sehr kleinen Installation.
Bei meinen Schwiegereltern sind nur ein paar Fenster ausgerüstet, die neueren Thermostatventile (ohne separates Stell-Teil) und ein Außensensor, und schon ist man auch hier bei 13 Geräten die jeweils eine Batterie haben. Bei einer Vollausrüstung kommt man schnell näher an den dreistelligen Bereich.
Daher würde ich Kabel auf jeden Fall den Vorzug geben, wo dies möglich ist.
Was du bei der Installation von Leerrohren und Kabeln draufzahlst, sparst du schnell wieder ein wenn du auf Funk-Technik soweit wie möglich verzichten kannst.
« Letzte Änderung: 13 Januar 2015, 11:53:15 von MaJu »
3x FHEM RPi
Hardware: Homematic (Heizung, Steckdosen, Temp., Fenster / CUL866), Baumarktsteckdosen (CUL433), Hue, Harmony, FritzDect-Steckdosen
Module: DOIF, Floorplan, ReadingsGroup
Hauptfunktion: Anzeige/Steuerung/Statusansagen über Tablets an der Wand

 

decade-submarginal