Zima OS für FHEM sinvoll ?

Begonnen von Loctite, 07 März 2026, 16:20:24

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Loctite

Hallo.
Ich habe mehrere Videos von Zima OS gesehen und das gefällt mir richtig gut. Ich habe zur Zeit einen Futros mini PC mit Lubuntu auf dem Pihole und FHEM laufen.
Soweit ich es verstanden habe wird Home Assistant z.B. per Docker Container installiert, dann müsste das ja auch mit FHEM funktionieren.
Nun frage ich mich wie viel Aufwand das ganze ist und ob das überhaupt Sinn macht.
Interessant wäre z.B. die App Immich für Fotosicherung und da gibt´s bestimmt noch einige andere interessante Apps.

Was mich abhalten würde wäre z.B. das man viele Dinge separat installieren müsste, wie die Alexa Integration, MPD für Soundausgabe usw. Das müsste dann wieder alles gemacht werden, auch wenn das Zima OS ansonsten ja recht einfach zusammen geklickt werden kann.

Was haltet ihr davon ?

Prof. Dr. Peter Henning

Gar nichts. Viel zu kleine Nutzerbasis, auch das Vorgängersystem CasaOS wurde vom Team schon wieder aufgegeben.

pah

passibe

Zitat von: Loctite am 07 März 2026, 16:20:24Interessant wäre z.B. die App Immich für Fotosicherung
Was hält dich aktuell davon ab, Immich zu installieren? Docker kannst du auf quasi jeder Plattform betreiben ...

Loctite

#3
Ok danke für die Rückmeldungen.

Docker habe ich mir mal angesehen aber habe dann doch eine normale Lubuntu Installation vorgenommen.
In den Videos die gerade die neueste Version vorgestellt haben sah das so schön einfach aus.
Aber ok, ich lasse erst mal mein System so wie es ist. FHEM neu installieren mit allen extras wie Alexa, MPD usw. habe ich keine Lust drauf, nur um dann Docker zu haben.
Aber ich könnte Docker installieren und dann damit Immich oder andere Spielereien und so das ganze Docker System mal ausprobieren.

passibe

Zitat von: Loctite am 12 März 2026, 20:18:29Aber ich könnte Docker installieren und dann damit Immich oder andere Spielereien und so das ganze Docker System mal ausprobieren.

Ja klar, man kann Docker und "bare metal" installierte Anwendungen relativ problemlos auch parallel betreiben.

Das Einzige, worauf man Rücksicht nehmen muss, ist, dass Docker standardmäßig eigene iptables-Regeln schreibt. Die sind notwendig, um die netzwerkmäßige Isolierung der Container zu erreichen. Tools wie ufw funktionieren dann nicht mehr und auch die eigene iptables-Konfiguration muss (sofern man denn eine hat) entsprechend angepasst werden (die "DOCKER-USER" chain benutzen und alles ausgiebig testen, damit man ja nichts übersieht).

Ist aber für Systeme, die daheim stehen und deshalb sowieso hinter einer weiteren Firewall hängen, nicht ganz so dramatisch. Im Blick behalten sollte man es trotzdem bzw. da kommt es dann auch auf die eigenen Sicherheitspräferenzen an.