Auf Wiedersehen und Vielen Dank für alles

Begonnen von Brad Majors, 04 Oktober 2026, 12:46:08

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Brad Majors

Nach jetzt 10 Jahren aktiver FHEM Nutzung habe ich mich entschieden und vollzogen, von FHEM zu Homeassistant zu wechseln.

Ich habe den Schritt vor 4 Wochen angefangen. Heute schalte ich endgültig meinen PI ab.
Alles ist umgezogen. Warum ich es gemacht habe:

- Mittlerweile ist mir FHEM zu unflexibel
- HA hat einfach eine unglaubliche Anzahl von Tools und Integrationen die einfach zu nutzen sind
- Innerhalb von 4 Wochen habe ich mir ein System aufgebaut das um Welten moderner, flexibler und schöner (subjektiv) ist
- Probleme und wünsche die ich habe lassen sich simpel via KI lösen
- Wobei das bestimmt auch mittlerweile bei FHEM geht
- Beim Anfang mit FHEM habe ich geschätzt 2 Jahre benbötigt ein gut laufendes System aufzubauen

Was nicht so schön ist:

- 433 Mhz Systeme sind schwierig zu integrieren, habe das genutzt um jetzt alles auf zigbee umzustellen


ICH MÖCHTE TROTZDEM FÜR ALLES DANKE SAGEN.

Ohne euch hätte ich die 10 Jahre FHEM nicht geschafft und durchgestanden.

Machts Gut.....



 



Raspberry Pi. * Eigenbau Nano Cul 433 und 866 * EnOcean TCM_3 * Netatmo * Max! Thermostate * SMA PV Inverter * Zigbee über ConBeeII / Phoscon

raspifhem

Ich nutze FHEM nun seit über 10 Jahren und bin nach wie vor begeistert.

In all den Jahren habe ich so unglaublich viel automatisiert, visualisiert und mit Elektronik gebastelt, dass die Heimautomatisierung und Elektronik zu einem Hobby geworden ist.

Dabei bin ich bei FHEM nie an Grenzen gestoßen. Das System ist im Grunde recht einfach und dabei unglaublich flexibel.

Aus Interesse habe ich mir auch HomeAssistant angesehen und ein wenig ausprobiert. Für mich liegen Welten zwischen den Systemen. HomeAssistant ist mehr für Endanwender gedacht, die schnell eine schön aussehende Lösung haben wollen und sich wenig für die Technik dahinter interessieren. FHEM bietet deutlich tiefere Einblicke, erfordert dafür aber auch mehr Einarbeitung.

Meiner Meinung nach ist FHEM nicht unflexibel - alles ist möglich. Die Integration bei HomeAssistant erfolgt häufig über Cloud-Dienste und damit ohne Kontrollmöglichkeiten. Vieles geschieht irgendwie automatisch, aber für mich nicht wirklich nachvollziehbar.
Falls sich die Aussage bei HomeAssistant zu moderner/flexibler/schöner auf die GUI bezieht, mag dies vielleicht optisch so sein. Für mich ist die Oberfläche aber eher egal, da das System autonom arbeiten soll und im Prinzip ohne Oberfläche funktionieren muss.

Ich sage Danke für die tolle Arbeit und freue mich auf die nächsten 10 Jahre!

Adimarantis

Mit KI kann man tatsächlich viel machen.
Eine Integration die es unter Home Assistant gab, aber nicht unter FHEM habe ich in 10 Minuten mit KI Hilfe migriert.
433 Mhz Devices habe in in Mengen mit RFXTRX433 integriert und Zigbee mithilfe von Zigbee2MQTT ebenfalls.

Hat mich gerade neugierig gemacht und habe das mal zum Anlass genommen eine kleine Statistik über meine 3 FHEM Instanzen zu machen:

1Wire24
DOIF152
Dummy117
Sonstige158
GPIO7
homematic89
Sonstige Geräte32
i2c7
Reporting/Chart44
RFX43333
Shelly7
zigbee69
Summe Ergebnis739

Da hat sich ganz schön was angesammelt über die Jahre - und alles funktioniert
Raspberry 4 + HM-MOD-RPI-PCB (pivCCU)/RfxTrx433XL/Zigbee
Module: 50_Signalbot, 48_HomeConnect, 52_I2C_ADS1x1x , 58_RPI_1Wire, (50_SPI_MAX31865)

enno

Moin zusammen,

ich schaue immer wieder mal "über den Zaun". Komme mir aber vor wie bei Apple. Irgend jemand entscheidet was gut für mich ist. Leider habe ich da wohl ab und zu eine andere Idee, was gut für mich ist. Das führt dazu, dass ich bei Home Assistant wieder raus bin.
Heute habe ich erfolglos versucht dem System abzugewöhnen bei jedem Neustart mein gesamtes Netz zu scannen. In FHEM einfach disable Autocreate. In Home Assistant trotz KI, Doku und Forum nicht möglich. Man wird mit Zeroconf/SSDP einfach "zwangsbeglückt".

Also vielen Dank FHEM! Ich bleibe!

Gruss
  Enno
Einfacher FHEM Anwender auf Intel®NUC mit Proxmox und Debian