Autor Thema: Firmware zu CUL, CUNX und Co. mit Timestamp Option ASKSIN tsculfw V0.31  (Gelesen 143820 mal)

Offline noansi

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Hallo Frank,

Zitat
Ob es am Ende wirklich daran gelegen hat, muss die Zukunft zeigt.
Vom Code her kann ich es derzeit nicht nachvollziehen.

Zitat
Dort war als fhtid (=Hauscode, aber eigentlich ist dies die HmId)
Das ist so nicht richtig.

In Single-CUL HM Konfiguration ist es ein historisch implementiertes Feature, dass "F1<housecode>" als hmId genutzt wird, sofern das Atribut hmId nicht gesetzt wird. Vermutlich um die Konfigurationsstartschwierigkeiten für Neuuser zu verringern.

In Multi-CUL VCCU HM Konfiguration geht das nicht, weil der housecode bei FHT in den ersten beiden Ziffern einzigartig für alle CULs sein muss und sich dann bei der CUL Definition entsprechende Fehlermeldungen und Probleme zeigen.
Da FHT zusammen mit  HM gar keinen Sinn macht, macht auch nur 0000 (schaltet FHT ab) wirklich Sinn für die FHTID (=housecode) bei den CULs.

Allerdings überschreibt die VCCU die hmId, die sich aus dem "default" aus "F1<housecode>" ergeben würde, durch setzen des Attributs hmId bei ihren IOs. Von daher sollte es eigentlich auch mit unterschiedlich gesetzten FHTIDs bei den CULs funktionieren.

Die VCCU Definition gehört hinter die CUL Definitionen in der config. Das könnte eventuell noch schief laufen.

Gruß, Ansgar.

Offline Bastel-Frank

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Die VCCU Definition gehört hinter die CUL Definitionen in der config. Das könnte eventuell noch schief laufen.

Das wäre ein Ansatz, da ich historisch zunächst einen stationären CUL angelegt habe, anschließend zur vccu gewechselt bin und jetzt nach und nach zusätzliche CULs hinzufüge.

Offline MarkusWEN

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Irgendwie bin ich gerade blind - wo kann ich bitte die tsculfw herunterladen?

Offline noansi

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Hallo Markus,

im ersten Beitrag dieses Threads ist der link zum passenden Beitrag zu finden.

Gruß, Ansgar.

Offline MarkusWEN

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Vielen Dank. Hatte den Link zur Datei nicht gesehen

Offline noansi

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Hallo Testwillige,

hier eine neue Version 0.31 der Timestamp Firmware und der dazu benötigten FHEM Module.

Diese Version bietet einige Verbesserungen insbesondere für CUNX und CUNO2.

TSCUNX kann mit entsprechendem RS485 Modul nun auch DMX.
Auch HM485 ist für TXCUNX angepasst.
In dem Zuge ist auch die DMX Funktionalität bei CUNO2 etwas erweitert.
IR läuft nun auch richtig mit TSCONO2.
Außerdem läuft RF-Router auf der tsculfw, allerdings mit einer Änderung. Das 'U' ist durch '~' ersetzt. 'U' kollidierte mit dem Uniroll Senden.

Kurzer Auszug aus der CHANGED:
- IO optimizations CUNX, especially to/from PIM and Ethernet
- CUNX DHCP non blocking operation
- IO optimizations
- HM485 support for CUNX (like CUNO2) with RS485 PIM.
  HM485 switch off with Hx for CUNX. With CUNX after Hx RS485 PIM again accessible via PIM USB or Ethernet Interface
- CUNX support for DMX and HM485 with RS485 PIM (to be tested), a Dwxxxxyy switches to DMX via CUNX Interface, a Hsxxxxxxxxxxxxxxxxxx switches to HM485 via CUNX Interface
- DMX switch off with Dx. With CUNX after Dx RS485 PIM is again accessible via PIM USB- or Ethernet Interface
  DMX flexible channel usage. Channels are sent out upto the highest channel set (0 sent as default for unset channels). With switching off with Dx the highest channel is reset.
  DMX changed in timing and resting behaviour. Rests on IDLE if less then 24 device, only, to keep 1204µs min. BREAK to BREAK (to be tested)
  DMX Dt command to set/view timing of MarkAfterBreak and BREAK
  DMX less disturbed while sending SlowRF
- W function gives feedback after writing EEPROM
- clock timer unburdened, may impact onewire and fht (to be tested)
- corrections for IRTX
- IR base timings changed to 12500Hz or 20000Hz
- RF-Router working, but 'U' changed to '~' (definable in board.h, but 'U' disables HAS_UNIROLL)

Es ist eine Prüfung auf Stacküberlauf eingebaut. Am Anfang des heap werden zwei Byte mit einem Bitmuster beschrieben. Wird das verändert, dann ist der Speicher wahrscheinlich korrumpiert, was durch einen Stacküberlauf ausgelöst sein sollte. Sofern der CUL dann noch kann sendet er ein "C_M" an TSCUL, was zu einem entsprechenden Log Eintrag führt.
Damit kann man vorsichtig die Speichergrenzen ausloten. Ein langer Testzeitraum ist aber erforderlich, um einigermaßen sicher zu sein, dass der worst case auch mal durchlaufen worden ist.
Außerdem ist ein Kommando mU (je nach Firmware) eingebaut, mit dem man den vom Stack ungenutzen heap in etwa auslesen kann (auch als get unusedstack in TSCUL verfügbar). Auch hier gilt, nur nach langer Laufzeit einigermaßen sinnvoll. Es macht sicher keinen Sinn auf Grund des Wertes den Speicher bis auf das letzte Byte auszuquetschen, denn weiterhin hängt die Stacknutzung vom gewählten Protokoll und Einstellungen ab.

In TSCULflash ist Flashen auch von NanoCULs und MiniCULs ergänzt. Vor dem Flashen wird ein "B00" also Reset für die TSCUL Firmware an den nano/Mini geschickt, 1 Sekunde gewartet und dann versucht mit avrdude zu flashen.
Also erst die Firmware in den FHEM/Firmware Ordner kopieren und dann in FHEM mit
TSCULflash <nanodevicename> TSnanoCULbzw.
TSCULflash <minidevicename> TSminiCULversuchen zu Flashen. Im Log sollte danach (dauert etwas) die avrdude Ausgabe zu finden sein.

Ebenfalls möglich ist das Flashen eines PIGATOR Moduls an einem CUNX
TSCULflash <pigatordevicename>|<cunxdevicename> TSPIGATOR
AESCommReq wird unterstützt. Die Nutzung ist unverändert zu Standard CUL, sprich, beim gewünschten Gerät/Kanal aesCommReq auf 1 setzen und ggf. noch aesKey passend zum verteilten Key setzen.
Es werden von tsculfw nur die Keys 0 (Default Key) bis 3 unterstützt.

Diese Erweiterung erfordert jedoch auch zusätzliche Empfangspuffer im knappen Speicher des CULs. Ein CUL V3 nutzt bis zu 6 Empfangspuffer. Auch der FlashSpeicherbdarf ist angestiegen, so dass einige Protokolle nicht mehr gleichzeitig in ein Kompilat passen. Das sollte aber weniger tragisch sein, da im ASKSIN Modus ohnehin nur HM empfangen werden kann.

Bei CUL V2 reicht der verfügbare Speicher leider hinten und vorne nicht aus, um diese Version nutzen zu können.

Im Anhang ist in TSCUL_fwcode_00_31_FHEM_Modules_00_42.zip wieder die Timestamp Firmware zu finden. Getestet habe ich TSCUNX, TSPIGATOR , TSCUL_V3, TSCUNO2, TSCOC und TSSCC.

Die tsculfw Firmware kann für TSCUL_V3, TSCUNO2, TSCOC, TSSCC, TSCUNX und TSPIGATOR (an CUNX) mit FHEM mit dem TSCULflash geflashed werden. Die anderen müssen mit dem jeweiligen Flash Programmer geflashed werden. Bei CUNO2 und SCC muss die Bootloadertaste gedrückt werden, bis der Flashvorgang anläuft.
So z.B. https://forum.fhem.de/index.php/topic,24436.msg631743.html#msg631743 kann es mit einem USB CUL Stick gehen, wenn man nicht TSCULflash verwendet.
TSCULflash ist erweitert auf COC, SCC, CCD, rpiaddon, CUNO2 und CUNO. Jedoch ist es nicht ganz so einfach zu handhaben, da zum einen teilweise die Taste zu drücken ist und bei Raspberry PI Modulen die Rechteproblematik für den Zugriff auf die IO-Pins überwunden werden muss. Tips dazu in der Command-Ref auch bei RPI_GPIO.
Bei einem Stapel aus SCC mit aufgesetztem COC, CCD oder (rpiaddon?) ist unbedingt beim SCC Flash darauf zu achten, die Taste am gewünschten Modul zu drücken. Sonst wird das oberste Nicht-SCC Modul mit der SCC Firmware geflashed.
Mit CUNO2 ist das flashen noch nicht getestet (generell nur über USB!). Wichtig, aber auch hier, die Taste zu drücken.

Es gibt nicht den Luxus des Downloads beim TSCULflash, sondern die Firmware muss händisch in den FHEM/firmware Ordner kopiert werden. Der Typ ist dann TSCUL_V3.
Beispiel:
TSCULflash MeinCulDevice TSCUL_V3
Wichtig für SCC Nutzer. TSSTACKED ist entfallen und wird nicht mehr unterstützt.
Statt dessen gibt es das neue Modul STACKABLETS (als Abwandlung von Rudolfs STACKABLE).
Dieses wird sozusagen zwischen die Stackteilnehmer eingebaut.

Beispiel für fhem.cfg:
#erstes SCC Modul als Basis
define SCC_WS868 TSCUL /dev/ttyAMA0@38400 0000
attr SCC_WS868 event-on-change-reading Ints_per_sec,IntCalcStat,MatchStat
attr SCC_WS868 rfmode SlowRF
attr SCC_WS868 room Receiver
attr SCC_WS868 sendpool CUL_HM868,SCC_WS868
attr SCC_WS868 verbose 1

#neues STACKABLETS virtuelles IO device
define STACK_1 STACKABLETS SCC_WS868
attr STACK_1 verbose 1

#zweites SCC Modul
define SCC_HM868 TSCUL FHEM:DEVIO:STACK_1:38400 1034
attr SCC_HM868 event-on-change-reading cond
attr SCC_HM868 hmId F11034

Ergänzender Hinweis zu USB CULs: Nach dem flashen von TSCUL kann es sein, dass das Betriebssystem TSCUL eine neue Schnittstelle zuweist und ggf. auch anderen USB devices. Auf Linux mit "dmesg" heraus zu lesen.
Auch beim Neustart des Systems kann sich die Reihenfolge ändern. Bei meinem Raspi sogar abhängig von der Startart Reboot oder Einschalten.
Für CULs mit nativer USB Schnittstelle (z.B. CUL V3.x oder CUN) kann die \Firmware\tsculfw-code-459-trunk_lufa_00_08\culfw\Devices\99-usb-serial.rules nach /etc/udev/rules.d/99-usb-serial.rules kopiert werden. Dann wird CUL stets der Schnittstelle /dev/CUL868_0 (oder /dev/CUL433_0 bei 433.9MHz Version) zugewiesen und er kann mit
define CUL_868 TSCUL /dev/CUL868_0@12000000 1234bzw.
define CUL_433 TSCUL /dev/CUL433_0@12000000 0000definiert werden und es gibt keine Probleme mit wechselnder Schnittstelle mehr.
Die Seriennummer kann beim Compilieren der Firmware in der board.h festgelegt werden, so dass damit dann auch /dev/CUL868_1 etc. für mehrere gleiche CULs möglich sind.

Oder für CUNX
define CUNX_868 TSCUL /dev/CUNX868_0@12000000 0000oder für PIGATOR an CUNX
define PIGATOR_433 TSCUL /dev/CUNXPIM_0@38400 0000die Seriennummer wird aus der Seriennummer des XMEGA Chips des CUNX gebildet. Unter Linux lsusb nutzen!

Das geht leider nicht bei nicht nativen USB CULs wie z.B. nanoCUL oder CUNO2. Hier muss eine 99-usb-serial.rules nach den Daten in der dmesg Ausgabe erstellt oder modifiziert werden, um den gleichen Effekt zu erzielen, sofern der USB-Seriell Interfacebaustein eine eindeutige Seriennummer liefert.
Ansonsten kann es noch mit der USB-Schnittstelle probiert werden, an der CUL eingesteckt ist ("lsusb" Ausgabe), was an meinem RasPi aber nicht funktioniert hat, da dieser abhängig von Warmstart oder Kaltstart andere USB-Portnummern vergibt.

Bei nicht nativen USB CULs wie z.B. nanoCUL, miniCUL oder CUNO2, beträgt die Baudrate 38400, dementsprechend muss die Definition beispielsweise so aussehen:
define CUL_868 TSCUL /dev/CUL868@38400 1234bzw.
define CUL_433 TSCUL /dev/CUL433@38400 0000
Und noch ein Beispiel für eine Definition eines Netzwerk CUNX:
define CUL_868 TSCUL 192.168.178.111:2323 0000oder für PIGATOR an CUNX
define PIGATOR_433 TSCUL 192.168.178.111:2324 0000beim PIGATOR sollten zuvor mit Anschluss an USB und öffnen der Schnittstelle mit gewünschten Kommunikationsparametern mit ps oder unter TSCUL mit set PIMstoreBaud die seriellen Kommunikationsparameter zum PIGATOR Modul gespeichert werden, falls sie vom default abweichen.

Oder Netzwerk CUNO2:
define CUNO2_868 TSCUL 192.168.178.110:2323 0000
Die aktuell eingestellte oder per DHCP erhaltene Netzwerkadresse kann mit Lc repektive in TSCUL mit get NetAdresses abgefragt werden. Mit Lp repektive in TSCUL mit get NetPHYlink kann der Linkzustand des Netzwerkanschlusses angezeigt werden.


In der Zip Datei sind ebenfalls die ergänzten Module zu finden, die zur Nutzung der Firmware erforderlich sind.

 00_TSCUL.pm         -> statt der 00_CUL.pm, aus CUL devices werden damit TSCUL devices in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 DevIoTS.pm            -> verbesserte Version von DevIo.pm für die TS Module
 16_TSCUL_RFR.pm -> der 16_CUL_RFR.pm, aus CUL_RFR devices werden damit TSCUL_RFR devices in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 16_STACKABLETS.pm -> statt der 16_STACKABLE.pm, aus STACKABLE werden damit STACKABLETS devices in der fhem.cfg (händisch anzupassen)

 10_UNIRoll_TS.pm  -> statt der 10_UNIRoll.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus UNIRoll wird dann UNIRoll_TS  in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 13_TSKS300.pm     -> statt der 13_KS300.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus TSKS300 wird dann TSKS300  in der fhem.cfg (händisch anzupassen). Obsolet, da 14_TSCUL_WS.pm nun KS300 unterstützt.
 14_TSCUL_TX.pm    -> statt der 14_CUL_TX.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus CUL_TX wird dann TSCUL_TX  in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 14_TSCUL_WS.pm   -> statt der 14_CUL_WS.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus CUL_WS wird dann TSCUL_WS  in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 15_TSCUL_EM.pm   -> statt der 15_CUL_EM.pm, mit TSCUL IO-devices zu verwenden, aus CUL_EM wird dann TSCUL_EM  in der fhem.cfg (händisch anzupassen)
 CalcUtil.pm               -> Hilfsrechenroutinen für Taupunkt und Windstärkeindex
 ReadingUtil.pm          -> Hilfsroutinen für Readings

Da diese Module ergänzt werden (müssen!), überleben sie auch ein Update von FHEM.

 10_IT.pm                   -> vermeidet unnötiges busy waiting beim Senden. Wird ohne Schutz von FHEM update überschrieben

Außerdem:

 98_TSCULflash.pm     -> Zum Flash von TSCUL_V3, TSPIGATOR (an CUNX) mit Datei in FHEM/firmware

 10_CUL_HM.pm         -> angepasste Version zur Nutzung mit TSCUL/tsculfw. Die Nutzung dieses Moduls ist optional. Für CUL_V3, nanoCUL, miniCUL im Multio-HM-IO Betrieb jedoch empfohlen, da sie den EEPROM Verschleiss über das Attribut "rssiSwitchHyst" verringert.
 HMConfig.pm             -> mit der enthaltenen 10_CUL_HM.pm zwingend zu verwenden. Einstelllimits für HM-CC-RT-DN Regler P und I Anteil erweitert. Damit kann man mit R-regAdaptive offDeter deutlich mehr an den Regelparametern spielen.
 98_HMinfo.pm           -> mit der enthaltenen 10_CUL_HM.pm zwingend zu verwenden. Spaltenbreiten in Tabelle von protoEvents variabel zu verbesserten Übersicht in der Darstellung.
Die 3 Dateien entsprechen einem Stand von Mitte 12/2019. Seither gab es viele Änderungen, so dass entweder diese 3 verwendet werden müssen oder die 3 aus aktuellem Update (meinerseits nicht getestet und der EEPROM-Verschleißhinweis unten ist zu beachten).

 10_CULG.pm              -> optional, enthalten, da die Firmware es unterstützt

 97_timerTS.pm           -> optional, Austausch-Timerroutinen. Wenn es nicht genutzt werden soll, dann löschen oder umbennen.
 98_apptime.pm          -> apptime zur zwingenden Nutzung mit 97_timerTS.pm.
 98_apptm.pm            -> apptime zur zwingenden Nutzung mit 97_timerTS.pm, mit geringerem Speicherverbrauch bei weniger Details

 98_autocreate.pm       -> autocreate mit TSCUL Unterstützung

 98_Cumulate               -> Kumulieren von Zählwerten, wie Strom, Regenmenge etc.
 98_SAverage.pm         -> Mittelwertbildung von z.B. Temperaturen. Stunde, Tag, Monat und Jahr, sowie ein gleitender Mittelwert der letzten Stunde sind damit möglich.


Wie immer, vor Austausch und Veränderungen der Module und fhem.cfg, erst Backup dann Ändern!

Mit folgendem Eintrag (oder Ergänzung des attributs) in der fhem.cfg kann man das fhem Update am ungewollten Austausch der angepassten Module hindern:
attr global exclude_from_update 00_TSCUL.pm 16_STACKABLETS.pm DevIoTS.pm 10_UNIRoll_TS.pm 13_TSKS300.pm 14_TSCUL_TX.pm 14_TSCUL_WS.pm 15_TSCUL_EM.pm CalcUtil.pm 97_timerTS.pm 98_TSCULflash.pm 97_timerTS.pm 98_apptime.pm 98_apptm.pm 10_IT.pm 10_CULG.pm 10_CUL_HM.pm HMConfig.pm 98_HMinfo.pm ReadingUtil.pm 98_autocreate.pm 98_Cumulate.pm 98_SAverage.pm
Hier https://forum.fhem.de/index.php/topic,24436.msg501057.html#msg501057 noch Rudolfs Tip zur Aktualisierung des Commandref  nach dem Kopieren/Austausch der Dateien so dass dann auch Doku zur Nutzung zu lesen ist.
fhem> { `perl contrib/commandref_join.pl` }
Noch ein Hinweis: TSCUL fragt auch die Firmwareversion der tsculfw auf 0.31 ab. Eine ältere Version wird also nicht unterstützt, da das Timestamp Protokoll (inkompatibel zu vorherigen Ständen) geändert hat, so dass mit dem Austausch der FHEM Module auch ein Firmwareupdate des CUL devices erforderlich ist!

Noch ein Tip zur Haltbarkeit der CULs mit wenig SRAM (CUL V3, nanoCUL, miniCUL ...). Jedesmal, wenn einem HM-Device das IODev durch Roaming neu zugeordnet wird, führt das zu EEPROM Schreibvorgängen in den beteiligten CULs. Die Lebensdauer des EEPROMs ist begrenzt (100000 Schreibzyklen laut Datenblatt). Daher rate ich zur Nutzung des VorzugsIOs beim Device Attribut IOgrp. Also nicht einfach stumpf
attr HMdeviceName IOgrp VCCUsetzen, sondern
attr HMdeviceName IOgrp VCCU:CUL_mit_gutem_Empfang_fuer_Devicesofern die Roaming Funktionalität entsprechend RSSI für das jeweilige device nicht zwingend benötigt wird. Ein Fallback auf einen anderen CUL bleibt dennoch möglich.
Mit dem Attribut "rssiSwitchHyst", das in der beigefügten 10_CUL_HM.pm verfügbar ist, kann bei den HM-devices die Umschalthysterese für das Roaming von 10 bis auf 2 bei Bedarf für mobile devices verringert werden.

Ergänzt ist auch noch ein set TX3Send.
Damit lassen sich TX3 Sensordatentelegramme auf 433er CULs versenden.
Beispiel:
define NF_TempOut notify Sen_Aussen:temperature.*  {fhem("set TSCUL_WS433 TX3Send T:".(ReadingsVal("Sen_Aussen","temperature","n.a."))." SID:23 U")}

define NF_HumOut notify Sen_Aussen:humidity.* {fhem("set TSCUL_WS433 TX3Send H:".(ReadingsVal("Sen_Aussen","humidity","n.a."))." SID:23 U")}

Ergänzt ist auch noch ein set KSSend.
Damit lassen sich WS Sensordatentelegramme versenden.
Beispiel:
define NF_TempOut notify Sen_Aussen:temperature.*  {fhem("set TSCUL_WS433 KSSend T:".(ReadingsVal("Sen_Aussen","temperature","n.a."))." H:".(ReadingsVal("Sen_Aussen","humidity","n.a."))." Code:2")}

Gruß, Ansgar.

Vorherige Version: https://forum.fhem.de/index.php/topic,24436.msg891756.html#msg891756
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