Autor Thema: [funktioniert] Wasserzähler mit Batteriebetrieb, ursprüngl. mit Solaranlage  (Gelesen 2926 mal)

Offline andies

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Ich habe einen Wasserzähler, ca 25m vom Haus und damit der Stromleitung entfernt. Ich möchte den Wasserzähler auslesen, aber keine 25m schachten. Da dachte ich mir, ich baue da eine kleine Solaranlage an und die speist das Gerät, das den Zähler liest.

Geht so etwas? Hat da jemand Erfahrung? Was kann man da nehmen?


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« Letzte Änderung: 02 September 2018, 11:04:05 von andies »
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Offline fiedel

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Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #1 am: 24 Juli 2018, 04:30:12 »
Mir fällt da zuerst sowas ein. DC-DC- Wandler dahinter und fertig ist das Kraftwerk ...  ;D Panel und Akku gibt es vielleicht auch günstiger als ET ohne die Pumpe.
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Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #2 am: 24 Juli 2018, 07:56:50 »
Moin,
ich stehe auch vor demselben Probem. Wenn die Wasseruhr nicht im Haus ist, ist es nicht zu unterschätzendes Risiko. Schnell sind da mal 10.000,00 Euro im Sande versickert. Die Wasserwerke holen sich Ihr Geld.

Ist ein Wemos mit Batteriebetrieb eventuell möglich? Und wie greift Ihr den Wasserzähler ab?

Dankeschön
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Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #3 am: 24 Juli 2018, 10:07:07 »
Wemos und Batteriebetrieb sind nicht wirklich gut miteinander zu verheiraten: https://forum.fhem.de/index.php/topic,89279.0.html

Lieber was nehmen, was weniger Strom braucht; einen Arduino mit einem Sendemodul kann man ggf. mit einer Solarzelle und einem Supercap kombinieren. Für MySensors gibt es auch eine LoRa-Variante, da sollten auch 100m oder mehr kein Ding sein...

Mit zwei nRF24 in der PA+LNA-Variante hatte ich auch schon Verbindungen über mehr als 100m (Eine Ziegelwand, diverse luftige Gebäude dazwischen).
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Offline fiedel

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Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #4 am: 24 Juli 2018, 10:38:39 »
Ich bin ja ein eher fauler Bastler und nehme gern Fertiges, welches ich nur noch wenig anpassen muss:
Der HM- Strom-/ Gaszähler läuft auf Batterie und kann ggf. mit wenig Basteln auf Solar umgebaut werden.
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Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #5 am: 24 Juli 2018, 16:54:35 »
Ich bin ja ein eher fauler Bastler und nehme gern Fertiges, welches ich nur noch wenig anpassen muss:

So einer bin ich auch. Und was es kostet, das soll es kosten. Hauptsache fertig.
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« Antwort #6 am: 25 Juli 2018, 09:23:07 »
So einer bin ich auch. Und was es kostet, das soll es kosten. Hauptsache fertig.
Ist ein Wemos mit Batteriebetrieb eventuell möglich? Und wie greift Ihr den Wasserzähler ab?
Da mag ja jeder seine eigene Philosophie verfolgen, aber für mich passen diese beiden Aussagen nicht so ganz zusammen ;) .

Wie dem auch sei: @andies scheint Basteleien - jedenfalls nach dem, was bisher zu lesen war - nicht grundsätzlich abgeneigt zu sein, auch wenn sein Schwerpunkt bisher auf ESP8266-Lösungen gelegen zu haben scheint ::) . Und wir spechen nicht über Raketenbau, was den Funk-Teil oder den Code angeht. Aber die grundsätzliche Generierung von Pulsen ist uU. so seine Schwierigkeiten: ein Wasserzähler kann da ganz schön tricky sein... Da hilft dann eine Lösung von der Stange wie der HM-Sensor auch nur bedingt ;) .
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Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #7 am: 25 Juli 2018, 09:28:12 »
Hmm. Klingt nach Problemen. Wenn 230V im Wasserschacht wären, dann hätte ich keine Probleme. Ich dachte, mit Solar kriege ich dann faktisch genug Saft, um "irgendwas" zu machen.

Was würdest Du denn vorschlagen? Bisher denke ich an Homematic-Türkontakt, weiß aber gar nicht, ob der Sender es bis zu meiner VCCU schaffft (die ist am anderen Ende des Hauses). Wenigstens hätte ich dann einen Batteriebetrieb, das wäre schon mal was.

Blöderweise ist der Zähler vor einer Woche ausgetauscht worden. Da hätte ich doch nach einem mit Impulsgeber fragen können. Verpasst.
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Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #8 am: 25 Juli 2018, 09:51:09 »
Was würdest Du denn vorschlagen?
Richtet sich das an mich?

Den HM-Kontakt würde ich ganz schnell verwerfen, selbst wenn es funktechnisch klappt (z.B. mit einem weiteren IO, das näher am Wasserzähler sitzt). Damit würdest du ja jeden Impuls einzeln versenden, was die Batterielebensdauer deutlich begrenzt.

Also brauchst du was, was jeden Impuls selbstständig erfaßt und dann nur alle paar Minuten sendet, bzw. wenn batteriebetrieben dann auch nur, wenn es überhaupt was zu senden gibt; wenn z.B. mit Solarpanel+Akku oder Supercap betrieben, ist das uU. nicht so wichtig.
Sowas kann man gut mit einem Arduino machen, und den dann mit einem Sendemodul koppeln. Geht entweder als Selbstbau-Homematic (AskSin++, das ich aber nicht näher kenne) oder (unter anderem) eben mit MySensors, wobei du da die Wahl hast, welche Transceiverbausteine du ggf. nimmst (du brauchst dann noch ein Gateway zum Empfang, das ist aber auch nix besonderes). Bei Interesse würde ich den StarterGuide im Wiki mal empfehlen, die MySensors.org-Seite ist auch sehr gut, aber englisch. Der oben bereits verlinkte Wasserzähler-Sketch sendet z.B. alle 5 Minuten, kann aber leicht auf andere Werte eingestellt werden.

An sich sollten gute nRF24-Bausteine reichen (es gibt da welche mit Shield, die als "2300m" beworben werden), die sind an sich einfach zu handhaben. Oder du nimmst gleich die "Superreichweitenlösung" mit RFM95 (oder RFM96)-Transceivern im sog. LoRa-Modus. Damit sollte 25m+1*quer durch's Haus kein Problem sein, das Zeug ist gemacht für Entfernungen im km-Bereich ;) .

Es gibt hier im Forum auch diverse Leute, die fertige Platinen für beide Varianten (AskSin++ und MySensors) anbieten - damit ist die Verkabelung auch einfach ;) .

Ungelöst ist dabei natürlich noch die Frage, wie du überhaupt an Pulse kommst. Aber dazu müsstest du was zu deinem Wasserzähler zeigen/sagen.
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« Antwort #9 am: 25 Juli 2018, 11:46:42 »
Richtet sich das an mich?
Ja. Hier ein Foto des Gerätes, inklusive Schacht.

« Letzte Änderung: 30 August 2018, 13:59:40 von andies »
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« Antwort #10 am: 25 Juli 2018, 12:07:46 »
Sollte gehen wie hier beschrieben: https://forum.fhem.de/index.php/topic,44613.msg364285.html#msg364285

Testweise könntest du es mit einem TCRT5000-Modul versuchen, aber das da nicht verwendet wurde und auch kein einfacher Reedschalter, gehe ich mal davon aus, dass solche hier nicht passen, und du daher tatsächlich die 12V benötigst - dann sollte aber wirklich ein (kleines) Solarmodul dran. Könnte eventuell sowas sein (zum "Ausbeinen": https://forum.mysensors.org/topic/841/solar-powered-mini-weather-station; die Schaltpläne von solchen Teilen sind bekannt)

Ich würde versuchen, nur den eigentlichen Sensor im Schacht zu versenken (und evtl. noch einen Feuchtesensor) und den Arduino samt Funkmodul irgendwo außerhalb anzubringen; das verringert auch das Risiko von eventuellen Funkproblemen.
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« Antwort #11 am: 25 Juli 2018, 12:17:34 »
Mein Problem ist  die fehlende Spannungsversorgung. Ich muss ja ständig abtasten, um das richtig auszulesen. Bisher hatte ich immer Steckdosen in der Nähe - schaffe ich das mit Solarmodul und arduino sowie "irgendeinem" Sensor (so einen TCRT500 habe ich noch herumliegen).  Dazu steht in den meisten Fällen ja nichts da. Ist das im mysensor-Code "enthalten"? Meine Idee war nämlich Solarmodul plus Akku, aber eben keine Autobatterie...
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« Antwort #12 am: 25 Juli 2018, 12:19:29 »
Noch eine zweite Frage. Der eigentlich Anlass war der Tausch des Wasserzählers und dabei kommen dann immer diese Handwerkersätze, die ich schon nicht mehr hören kann: "Wenn Sie's machen, machen Sie's richtig und dann haben Sie 40 [auch gern 70] Jahre Ruhe". Also, ich soll meine Wasserleitungen, und wir reden hier von 30m, austauschen, weil die aus den 60ern sind und nur für 30 Jahre konzipiert wurden. Die Horrorgeschichte, die ich dann erzählt bekam: Leck in der Leitung, nicht bemerkt, Zack 35.000€ von den Wasserbetrieben berechnet. Nun bin ich etwas nervös.
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Offline r00t2

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Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #13 am: 25 Juli 2018, 12:39:08 »
Ich klinke mich hier mal mit ein, da das Thema auch für mich interessant ist. Habe zwar einen anderen Anwendungsfall (Briefkastenüberwachung mit Reed-Switches oder Hallsensor, etc.) - das Thema "autarke Energieversorgung" ist aber auch bei mir eine Vorgabe.

...An sich sollten gute nRF24-Bausteine reichen (es gibt da welche mit Shield, die als "2300m" beworben werden), die sind an sich einfach zu handhaben. Oder du nimmst gleich die "Superreichweitenlösung" mit RFM95 (oder RFM96)-Transceivern im sog. LoRa-Modus. Damit sollte 25m+1*quer durch's Haus kein Problem sein, das Zeug ist gemacht für Entfernungen im km-Bereich ;) . ...

An sowas dachte ich auch. Alternativ gibt es doch auch ESP32/8266 Boards mit LiPo Laderegler an Bord. Könnte man die nicht auch mit einer passenden Solareinheit speisen + betreiben?

Alternativ eine separate Ladeeinheit an einem "kleineren" Board (mit separatem oder integriertem RF Chip) für geringeren (Ruhe)Stromverbrauch.
« Letzte Änderung: 25 Juli 2018, 12:43:27 von r00t2 »
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Online Wuppi68

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Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #14 am: 25 Juli 2018, 12:42:22 »
ganz andere Alternative :-)

Solarpanel an Raspi Zero mit Kamera und dann wird der PI alle 5 Minuten geweckt und schickt ein Foto vom Zähler und legt sich dann wieder schlafen

also ca. folgender Ablauf:

Boot
Wifi Connect
Bild aufnehmen
via FTP/HTTP??? versenden
Shutdown


sollte dann noch sowas http://www.uugear.com/product/wittypi-mini/ ins Spiel zum einschalten kommen ;-)

Achtung: Nur proof of concept
Jetzt auf nem I3 und primär Homematic

kein Support für cfg Editierer

Support heißt nicht wenn die Frau zu Ihrem Mann sagt: Geh mal bitte zum Frauenarzt, ich habe Bauchschmerzen