Bitte um Teilnahme: Smarte Stromnetze mitgestalten – Wissenschaftliche Umfrage

Begonnen von timoR_HSRT, 13 März 2026, 16:11:13

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timoR_HSRT

Liebe Forums-Mitglieder,
im Forschungsprojekt SURF, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), entwickeln die Universität des Saarlandes und die Hochschule Reutlingen gemeinsam mit ihren Praxispartnern eine digitale Plattform, die es Privathaushalten ermöglicht, mit PV, E-Auto, und Wärmepumpe flexibel zur Stabilität ihrer lokalen Stromnetze beizutragen. Haushalte werden dafür fair vergütet, und drastische Maßnahmen wie Notabschaltungen oder teurer Netzausbau können vermieden werden.
Damit SURF praxistauglich gestaltet werden kann, führen wir eine kurze, anonyme Umfrage durch (ca. 10 Minuten inkl. eines 3-minütigen Erklärvideos). Unter allen Teilnehmenden verlosen wir 4 × 50 € Einkaufsgutscheine. Ihre Einschätzungen fließen direkt in die Weiterentwicklung der Plattform ein.
Warum mitmachen?

• Sie unterstützen unmittelbar unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit.
• Mit steuerbaren Geräten (PV, E-Auto, Wärmepumpe, Speicher) können Sie angeben, unter welchen Bedingungen und zu welchem Preis Sie teilnehmen würden.
• Auch ohne solche Geräte ist Ihre Meinung wichtig, um eine faire und zukunftssichere Versorgung für alle Haushalte mitzugestalten.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
👉 Zur Umfrage:
https://hsrtumfrage.reutlingen-university.de/index.php/739381?lang=de
Mehr Informationen: projekt-surf.de
Selbstverständlich sind wir auch an Meinungen zum Projekt hier in der Gruppe interessiert!
Vielen Dank für jede Unterstützung und Meinung!

JoWiemann

Hallo,

eigentlich wurde das meiste schon bei:
BMWI Förderprogramm SINTEG: "Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende" für einen sechsstelligen Millionenbetrag durchgenudelt. Am Ende sind die Ergebnisse in irgend welchen Schränken verschwunden. Ich war am Schaufenster Designetz beteiligt. Wir haben damals gezeigt, dass lokale Netzbereiche durchaus in der Lage sind sich durch Digitalisierung zum großen Teil selber auszuregeln. Nur für die restlichen Bedarfe waren dann regionale Knoten zuständig.

Eine solche Vorgehensweise zerstört allerdings das hierarchische Machtmodel der Netzbetreiber und erwartet die Übernahme von Verantwortung jedes einzelnen Netzanschlussnehmers. Und auch da hapert es ganz gewaltig. Strom kommt immer noch aus der Steckdose. Hinzu kommt, dass die Lieferanten mit mündigen Netzanschlussnutzern wenig anfangen können. Das Geschäftsmodel lautet: kleiner Einstiegs-Preis, Kunde halten und entwickeln (also schmerzfrei den Preis kontinuierlich erhöhen), Strombedarf auf keinen Fall absenken.

Grüße Jörg
Jörg Wiemann

Slave: RPi B+ mit 512 MB, COC (868 MHz), CUL V3 (433.92MHz SlowRF); FHEMduino, Aktuelles FHEM

Master: CubieTruck; Debian; Aktuelles FHEM

rabehd

Zitat von: JoWiemann am 13 März 2026, 17:14:17kleiner Einstiegs-Preis, Kunde halten und entwickeln
Würde ich nicht so bestätigen.

kleiner Einstiegs-Preis, kräftige Erhöhung und bei folgender Kündigung meist ein relativ gutes Angebot machen.
Also Kunde verarschen.

Auch funktionierende Lösungen kann man hinterfragen.