FHEM auf Proxmox mit LXC - Wie anfangen?

Begonnen von vbs, 28 April 2026, 16:46:35

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vbs

Hi Ihr,

ich bin Neuling in proxmox und entdecke gerade die Wunderwelten von LXC. Gefällt mir konzeptionell sehr gut, dass ich damit FHEM als eigenständigen Container direkt auf dem proxmox-Host laufen lassen könnte.

Doofe Frage zum Einsteig: Was ist der beste Weg, um sich so einen FHEM-LXC aufzusetzen? Ich könnte mir einfach einen Debian-LXC nehmen und anfangen, da drin die Sachen zu installieren, die ich brauche (Perl etc.). Das gefällt mir eigentlich ganz gut, weil ich dann verstehe, was da drin passiert, wenn ich die Sachen selbst einrichte.

Es gibt aber wohl auch ein Custom-Script:
https://community-scripts.org/scripts/fhem

Was ist der bessere Weg? Da komme ich auch zu der Frage, wie ich FHEM am besten installiere. Eigentlich wäre mein Weg, FHEM per svn zu installieren. Evtl. funktioniert dann auch nur damit die "update"-Funktion in FHEM selbst?

Das Custom-Script scheint FHEM per Debian-Paket aus einem FHEM-Repo zu installieren. Ist das zu empfehlen? Stelle ich mir problematisch vor, falls man mal an einem FHEM-Modul etwas patchen möchte, das Teil des Paketes ist?

Vielen Dank!

passibe

Das über apt installierte Paket ist quasi irrelevant und dient nur als "Starthilfe".
Kannst du bedenkenlos verwenden, auch wenn du danach Sachen anpassen willst. Aktualisierungen laufen allein über den FHEM-internen update-Befehl, so wie du es schon bisher kennst.

Siehe https://forum.fhem.de/index.php?topic=119337.msg1137750#msg1137750 (es gibt sicherlich noch viel mehr Threads im Forum, an denen das erklärt wird, aber das war das erstbeste, was ich gefunden habe).

Otto123

#2
Nimm das Custom Script - dass läuft mMn gut und einwandfrei. Mach keinen privileged Container! Mittlerweile gehen die USB Anschlüsse in den LXC ziemlich simpel, die meisten Beschreibung dazu im Internet sind "alt"
Danach geht es wie immer mit update innerhalb von FHEM weiter, aber das Costum Script installiert erstmal "aktuell" nach debian.fhem.de "Easy Way". Das ist meine liebste Installationsmethode. :)
Viele Grüße aus Leipzig  ⇉  nächster Stammtisch an der Lindennaundorfer Mühle

aktives Mitglied des FHEM e.V. (Technik)

Bartimaus

Wenn Du vorher schon ein funktionierendes FHEM hattest, mach davon ein Backup, installiere FHEM per Script in einen LXC, stoppe dann das darin laufende FHEM, spiele das Backup zurück und fertig. FHEM lief noch nie so stabil bei mir. Im Gegensatz zu vorher auf diversen RPis etc.
Das schöne an Proxmox ist die integrierte simple Backupfunktion für alle Notfälle...
LG
B.


FHEM@AMD-Ryzen7-5825U@Debian-LXC (ProxmoxHOST), CUL1101,FS20,IT,DS18B20,DS2413(Heizungslogger),DS2423(Stromlogger)Homematic,HM-LAN,ZWave,MiniCULs,Shelly

vbs

Ok, klasse, danke euch. Ich werde da mal einsteigen.

betateilchen

Zitat von: vbs am 28 April 2026, 16:46:35Es gibt aber wohl auch ein Custom-Script:
https://community-scripts.org/scripts/fhem

Lustig, da steht:

ZitatFHEM stands for "Freundliche Hausautomation und Energie-Messung,"

Dieser Quatsch ist einfach nicht auszurotten 8)



Es spricht übrigens nichts dagegen, ein FHEM aus svn zu installieren.
Dann würde ich aber auch empfehlen, künftige updates über svn zu machen und NICHT über den FHEM  "update"-Prozess.

Dazu kann man sich beispielsweise einen cmdalias anlegen:

defmod alias_update cmdalias update AS { my $ret = `svn update /opt/fhem/`;; addStructChange('UPDATE','global','done');; return $ret }

den man dann mit "update" aufruft.
-----------------------
Formuliere die Aufgabe möglichst einfach und
setze die Lösung richtig um - dann wird es auch funktionieren.
-----------------------
Lesen gefährdet die Unwissenheit!

RalfRog

Mag Quatsch sein, aber ich habe mich bei FHEM für eine VM entschieden.
Damit ist der Gast (FHEM) vom Host (Promox) und dessen Updates entkoppelt.
Einfach falls irgendein Modul an der Stelle mal ein wenig empfindlich ist.


Ansonsten ist das echt entspannt.
Snapshot machen, FHEM updaten und wenn es Probleme gibt schnell wieder zurück.

Gruß Ralf
FHEM VM Debian13 (trixie) auf Proxmox VE9  (Futro S740) - nanoCUL, HM-MOD-RPI-PCB und MAX!Cube über LAN
HM- Fensterkontakte, UP-Schalter, Bewegungsmelder und ein Rauchmelder sowie Shelly 3EM, 1PM, PlugS und IT Schaltsteckdosen

vbs

Zitat von: RalfRog am 28 April 2026, 21:41:59Mag Quatsch sein, aber ich habe mich bei FHEM für eine VM entschieden.
Damit ist der Gast (FHEM) vom Host (Promox) und dessen Updates entkoppelt.
Einfach falls irgendein Modul an der Stelle mal ein wenig empfindlich ist.
Aber ist das nicht auch in einem LXC entkoppelt? Nach meinem Verständnis teilt sich LXC (so wie Docker auch) nur den Kernel mit dem Host. Alle Dateien (Pakete etc.) sind separat in dem Container (außer vlt. eventuelle Bind-Mounts).
Also mein Ziel ist da schon, dass FHEM auf "bare-metal" läuft und nicht virtualisiert wird.

ZitatEs spricht übrigens nichts dagegen, ein FHEM aus svn zu installieren.
Dann würde ich aber auch empfehlen, künftige updates über svn zu machen und NICHT über den FHEM  "update"-Prozess.

Dazu kann man sich beispielsweise einen cmdalias anlegen:

CodeAuswählen
defmod alias_update cmdalias update AS { my $ret = `svn update /opt/fhem/`;; addStructChange('UPDATE','global','done');; return $ret }

den man dann mit "update" aufruft.
Ich hab ein bisschen Quatsch erzählt, weil ich was durcheinander gebracht habe: mein Fhem ist gar kein SVN-Checkout, sondern ein git-Repo. Das ist aber mein Privatvergnügen, das ich mir angelegt habe, damit ich alle "meine" Dateien versionieren kann. Die Standard-FHEM-Files sind da ignoriert.
Und das Standard-FHEM "update"-Command hat ja auch gar nix mit SVN zu tun...

Otto123

Zitat von: vbs am 28 April 2026, 21:56:47Aber ist das nicht auch in einem LXC entkoppelt?
Nach meinem Verständnis ist das so. Kurzer Check:
Ein LXC (trixie)
Zitatapt update
Hit:1 http://security.debian.org trixie-security InRelease
Hit:2 http://deb.debian.org/debian trixie InRelease
Hit:3 http://deb.debian.org/debian trixie-updates InRelease
60 packages can be upgraded. Run 'apt list --upgradable' to see them.
Der Host (bookworm)
Zitatapt update
Hit:1 http://deb.debian.org/debian bookworm InRelease
Hit:2 http://security.debian.org/debian-security bookworm-security InRelease     
Get:3 http://deb.debian.org/debian bookworm-updates InRelease [55.4 kB]           
Hit:4 http://download.proxmox.com/debian/pve bookworm InRelease       
Fetched 55.4 kB in 5s (10.6 kB/s)     
Reading package lists... Done
Building dependency tree... Done
Reading state information... Done
30 packages can be upgraded. Run 'apt list --upgradable' to see them.
Viele Grüße aus Leipzig  ⇉  nächster Stammtisch an der Lindennaundorfer Mühle

aktives Mitglied des FHEM e.V. (Technik)

RalfRog

Hi Otto
Klar die meisten Pakete sind unabhängig und separat (upzudaten). FHEM läuft ja auch in Docker problemlos... insofern...
Es ist auf meinem Futro nicht wirklich ein Ressourcenpoblem daher war es mit der VM in dieser Hinsicht egal.

Wie gesagt es mag Quatsch sein (siehe Docker). Mit war halt mal aufgefallen, dass es vermutlich ein wenig mehr als nur der Kernel ist was vom Host genutzt wird.
Mir war aufgefallen, dass neben /boot (leer) dem Container auch das Verzeichnis für die Kernelmodule /usr/lib/modules fehlt und ich weiss nicht mehr welche Kleinigkeiten noch. Daher die Entscheidung ohne groß weiter zu eruieren.


Am Ende egal solange es gut läuft  :)
FHEM VM Debian13 (trixie) auf Proxmox VE9  (Futro S740) - nanoCUL, HM-MOD-RPI-PCB und MAX!Cube über LAN
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