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FHEM auf welcher Hardware

Begonnen von tagedieb, 28 April 2019, 10:51:54

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Damian

Das Problem bei potenter Hardware ist, dass sie schnell zu hohem Stromverbrauch führen kann. Ich habe da zwei Beispiele, die bei mir überraschender Weise zu einem messbar erhöhtem Strombedarf führten.

In dem einen Fall hatte ich remote auf einer Window-VM im Webbrowser gearbeitet. Ich habe die Verbindung beendet ohne mich ausgeloggt zu haben und den Webbrowser nicht geschlossen, sodass er mit paar Web-Animationen weiter lief.

In dem anderen Fall wollte ich einfach den ebusd-Daemon zum Auslesen meiner Heizung vom Raspi 2 auf eine Mini-Debian-VM umziehen. Der zusätzliche Verbrauch durch den Daemon war in der VM wesentlich höher, als der Verbrauch des Raspis 2 (knapp über einem Watt), auf dem sonst nichts anders läuft. Daher habe ich den alten Raspi 2 einfach weiter laufen lassen, obwohl es eleganter wäre, den Daemon auf eine VM umzuziehen und den Raspi 2 abzuschalten.

Programmierte FHEM-Module: DOIF-FHEM, DOIF-Perl, DOIF-uiTable, THRESHOLD, FHEM-Befehl: IF

Bartimaus

Ja, allerdings hat moderne potentere Hardware auch aufgrund von neuem Platinenlayout etc. eine effizientere Energieverwaltung.

Mein Dell verbraucht Idle ohne FHEM 4,4W. Stecke ich die Dongles an und starte den FHEM-LXC, steigt der Stromverbrauch auf 4,5-5,5W an.

Als ich FHEM nebst Dongles auf dem AMD angesteckt und gestartet habe, stieg der Stromverbrauch von 4,5W Idle auf 7-10W an.

Das ist es, was mich wundert
LG
B.


FHEM@AMD-Ryzen7-5825U@Debian-LXC (ProxmoxHOST), CUL1101,FS20,IT,DS18B20,DS2413(Heizungslogger),DS2423(Stromlogger)Homematic,HM-LAN,ZWave,MiniCULs,Shelly

Damian

Zitat von: Bartimaus am 14 Januar 2026, 17:46:28Ja, allerdings hat moderne potentere Hardware auch aufgrund von neuem Platinenlayout etc. eine effizientere Energieverwaltung.

Mein Dell verbraucht Idle ohne FHEM 4,4W. Stecke ich die Dongles an und starte den FHEM-LXC, steigt der Stromverbrauch auf 4,5-5,5W an.

Als ich FHEM nebst Dongles auf dem AMD angesteckt und gestartet habe, stieg der Stromverbrauch von 4,5W Idle auf 7-10W an.

Das ist es, was mich wundert

Es muss ja nicht nur die Hardware sein, sondern das Stück Software (Treiber, Daemon, etc.) welche die Schnittstelle bedient.
Programmierte FHEM-Module: DOIF-FHEM, DOIF-Perl, DOIF-uiTable, THRESHOLD, FHEM-Befehl: IF

Bartimaus

Mal sehen, wenn ich vielleicht am WE FHEM nochmal umziehen lasse.....
LG
B.


FHEM@AMD-Ryzen7-5825U@Debian-LXC (ProxmoxHOST), CUL1101,FS20,IT,DS18B20,DS2413(Heizungslogger),DS2423(Stromlogger)Homematic,HM-LAN,ZWave,MiniCULs,Shelly

Damian

Zitat von: Bartimaus am 14 Januar 2026, 18:04:58Mal sehen, wenn ich vielleicht am WE FHEM nochmal umziehen lasse.....

Entscheiden ist ja immer die Auslastung des Systems. Ein Prozent mehr kann schon ein Watt und mehr bedeuten und das sind schon paar Euro im Jahr.
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Bartimaus

Ja, so sehe ich das auch.
Im Moment habe ich trotz doppelter Hardware keine Mehrkosten im Verbrauch, aber FHEM läuft schön separat und unbeeinflusst. Haben mir die 2 Abstürze letztens mal schön vor Augen geführt. Reboot tat goot und das System lief als wenn nichts gewesen wäre.
LG
B.


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Damian

Zitat von: Bartimaus am 14 Januar 2026, 18:13:43Ja, so sehe ich das auch.
Im Moment habe ich trotz doppelter Hardware keine Mehrkosten im Verbrauch, aber FHEM läuft schön separat und unbeeinflusst. Haben mir die 2 Abstürze letztens mal schön vor Augen geführt. Reboot tat goot und das System lief als wenn nichts gewesen wäre.


Mein aktuelles Proxmox-System läuft seit anderthalb Jahren ohne irgendwelche Zwischenfälle 24/7. Ich habe noch ein zweites Proxmox mit Proxmox-Backup auf einem N100 laufen, welches mit knapp über einem Watt im Standby schläft und nur Nachts für ein anstehendes Backup für 'ne Stunde geweckt wird. Das funktioniert besser als ich erwartet hätte - bisher keine Probleme, obwohl die Prozedur täglich stattfindet.
Programmierte FHEM-Module: DOIF-FHEM, DOIF-Perl, DOIF-uiTable, THRESHOLD, FHEM-Befehl: IF

Bartimaus

#217
Das war auch der erste Crash mit meinem ProxmoxSystem. Aber Ursache gefunden und beseitigt.
Einen N100 hatte ich testweise auch mal da, aber der hat mir Idle zuviel Strom gezogen (deutlich mehr als mein potenter 8/16Kerner)
Den Sinn von PBS verstehe ich nicht, meine Backups laufen über die interne Funktion täglich auf ne externe HDD und wöchentlich nochmal auf meine QNAPs per NFS. Wenn man damit einfach und schnell wenigstens den PVE-Host sichern könnte....
LG
B.


FHEM@AMD-Ryzen7-5825U@Debian-LXC (ProxmoxHOST), CUL1101,FS20,IT,DS18B20,DS2413(Heizungslogger),DS2423(Stromlogger)Homematic,HM-LAN,ZWave,MiniCULs,Shelly

Damian

Zitat von: Bartimaus am 14 Januar 2026, 19:25:43Das war auch der erste Crash mit meinem ProxmoxSystem. Aber Ursache gefunden und beseitigt.
Einen N100 hatte ich testweise auch mal da, aber der hat mir Idle zuviel Strom gezogen (deutlich mehr als mein potenter 8/16Kerner)
Den Sinn von PBS verstehe ich nicht, meine Backups laufen über die interne Funktion täglich auf ne externe HDD und wöchentlich nochmal auf meine QNAPs per NFS. Wenn man damit einfach und schnell wenigstens den PVE-Host sichern könnte....

Mein N100 schläft ja die meiste Zeit :) Das ist bei mir mit den Backups etwas unkonventionell, um maximale Performance und etwas Sicherheit zu erreichen. Es werden zuerst Backups auf einem lokalen PBS auf einer SSD gemacht. Im zweiten Schritt werden beide PBS-System miteinander synchronisiert (ist in PBS implementiert). Da ja alles inkrementell abläuft, ist es ziemlich effizient. Ich habe damit alle Backups jeden Tag an zwei verschiedenen Stellen (immerhin sind es inzwischen fast 4 TB an Backup-Daten). Die Konfiguration lässt sich elegant über die Oberfläche von Proxmox/PBS vornehmen. Den Host selbst sichere ich nur vor einem Update über Clonezilla (ist schon etwas gewöhnungsbedürftig)
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betateilchen

#219
Zitat von: Bartimaus am 14 Januar 2026, 19:25:43Wenn man damit einfach und schnell wenigstens den PVE-Host sichern könnte....

Kann man doch?
Läuft bei mir jede Nacht ab 03:00 Uhr für die beiden PVE Hosts und den PBS selbst.

Die elegante Konfiguration über die Proxmox Oberflächen sind auch bei mir der Grund, mit dem PBS zu arbeiten.

Was ich nicht verstehe: warum man den PBS auf eine zweite Hardware auslagert? Solange die Sicherung auf eine möglichst separate Platte erfolgt, ist ein PBS mit Zugriff auf diese Sicherungen in einer Proxmox VM in maximal 15 Minuten neu aufgesetzt, falls wirklich mal was unkontrollierbares mit dem PBS passiert.


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Formuliere die Aufgabe möglichst einfach und
setze die Lösung richtig um - dann wird es auch funktionieren.
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Lesen gefährdet die Unwissenheit!

Damian

Zitat von: betateilchen am 14 Januar 2026, 21:43:28Was ich nicht verstehe: warum man den PBS auf eine zweite Hardware auslagert? Solange die Sicherung auf eine möglichst separate Platte erfolgt, ist ein PBS mit Zugriff auf diese Sicherungen in einer Proxmox VM in maximal 15 Minuten neu aufgesetzt, falls wirklich mal was unkontrollierbares mit dem PBS passiert.


Es sind die eher unwahrscheinlichen Gründe: Diebstahl des PC-Hosts incl. externer Platte, Wasserschaden, Feuer etc., wenn Host und Sicherung an der gleichen Stelle sind und man sich nicht wo anders ein aktuelles Backup hinterlegt hat.
Programmierte FHEM-Module: DOIF-FHEM, DOIF-Perl, DOIF-uiTable, THRESHOLD, FHEM-Befehl: IF