THZ Tecalor (LWZ Stiebel Eltron) Wärmepumpe -Optimierung und Erfahrungsaustausch

Begonnen von willybauss, 07 Februar 2015, 11:30:16

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TheTrumpeter

Zitat von: TheTrumpeter am 13 Januar 2026, 08:55:54In den nächsten Tagen ist es wieder wärmer, d.h. da komm' ich nicht in die Situation, dass das Integral "unten rausläuft". Falls es nochmal passiert, werde ich das aber ausprobieren:
Bivalenzpunkt vor dem Unterschreiten des Integrals hochsetzen
Sobald der Zuheizer aktiv wurde, Bivalenzpunkt wieder senken (wie zuletzt schon ausprobiert führt das zum sofortigen Beenden des Heizstabeinsatzes)
Bivalenzpunkt kurz vor dem Überschreiten des Integrals erneut hochsetzen und aktiv lassen bis es "voll" ist.

Theoretisch sollte das Verhalten dann wie bei Dir sein, d.h. das Integral wird genullt, der Heizvorgang läuft ohne Heizstab weiter bis es erneut "voll" ist.
Klappt vermutlich nicht...

Habe das heute ausprobiert... Bivalenzpunkt erhöht, bevor das Integral unten rausgelaufen ist. Beim Zurücksetzen ging dann gleich der Heizstab mit an. Habe ihn kurz eingeschaltet gelassen und dann den Bivalenzpunkt wieder abgesenkt. Heizstab ging direkt aus. Um die Mittagszeit habe ich den Bivalenzpunkt wieder angehoben, um den "Gratis-Strom vom Dach" in den Heizstab zu schicken, was aber nicht funktioniert. Heizstab bleibt einfach aus, obwohl der Bivalenzpunkt unterschritten ist und auch die Sperrzeit längst abgelaufen ist (habe auf 10/10 gesetzt).

Ich lasse es jetzt einfach mal so und warte was dann später passiert, wenn das Integral oben rausläuft. Zwischendurch beobachte ich immer mal wieder den Stromverbrauch, nicht, dass der Heizstab doch irgendwann dazugeschaltet wird.
FHEM auf RPi3, THZ (LWZ404SOL), RPII2C & I2C_MCP342x (ADCPiZero), PowerMap, CustomReadings, RPI_GPIO, Twilight, nanoCUL (WMBus für Diehl Wasserzähler & Regenerationszähler für BWT AqaSmart), ESPEasy, TPLinkHS110

willybauss

Es gäbe eine Alternative - die allerdings mit Kosten verbunden ist:
Die SOL-Anlagen haben ja einen Anschluss für thermische Solarzellen. Da kann man was anschließen ... es müssen ja nicht unbedingt Solarzellen sein, sondern z.B. auch ein Durchlauferhitzer ... Wenn der immer nur aktiv ist, wenn Sonnenstrom-Überschuss herrscht, dürfte das Verhalten ziemlich genau dem entsprechen, was Solarzellen auch machen würden. Lediglich auf den Frostschutz im "Solar"-Wasserkreis kann man verzichten, weil ja alles in Haus abläuft. Lediglich Frostschutz in den Kupferleitungen der PF-Anlage wäre zu überlegen  ::)
FHEM auf Raspberry Pi B und 2B; THZ (THZ-303SOL), CUL_HM, TCM-EnOcean, SamsungTV, JSONMETER, SYSMON, OBIS, STATISTICS

TheTrumpeter

Es sind ja 2 weitestgehend unabhängige Themen:

1. Meine tageslastige Betriebsstrategie (zur PV-Eigenverbrauchsoptimierung) kommt an sehr kalten Tagen durch das vorzeitige Heizende an die Grenzen. Das lässt sich mit Bordmitteln nicht sinnvoll ausbügeln, weil eine weitere Erhöhung des Integrals an den restlichen Tagen zu einer Über-Erwärmung führen würde. Eventuell würde es reichen den Heizbeginn an solchen Tagen vorzuverlegen, um die "Kurve rechtzeitig herumzureißen". Dazu muss ich aber erst wieder ein eingeschwungenes System erreichen, um ausprobieren zu können wie weit ich den Start vorverlegen müsste und was ich dafür sinnvoll als Eingangsgröße verwenden könnte. Durchschnitt der prognostizierten Tagestemperaturen vielleicht?
Letzteres führt dann aber dazu, dass das 2. Thema dadurch etwas konterkariert würde:

2. Möglichst viel PV-Eigennutzung durch gezielten Heizstabeinsatz: So wie das beim Warmwasser (eingeschränkt) funktioniert, klappt nun bei der Heizung wohl sicher nicht. Einerseits kommt es normal ja gar nicht dazu, dass das Integral unten rausläuft, und andererseits selbst wenn, kann der Heizstab dann trotzdem nicht flexibel ein- und ausgeschaltet werden.
Deshalb habe ich gestern Früh schon mal nach stufenlos regelbaren Heizstäben gesucht und bin dabei auf das (auf den ersten Blick) interessante Produkt hier gestoßen. Ich hab' es dann aber gleich wieder verworfen, weil unser Speicher wohl sicher nicht so eine zusätzliche 3/2"-Einschraubhülse dafür hat und der Einbau wg. nötigem Speicherleeren auch nicht ganz unproblematisch wäre.
Dein Hinweis auf die SOL-Betriebsart bringt mich nun aber wieder ins Grübeln. Ich habe offen gesagt gar keine Idee wo die Anschlüsse dafür sind und wie die Unterstützung durch die thermischen Solarkollektoren bei unseren Geräten funktioniert. Vermutlich gibt es einen 2. Wärmetauscher, durch den das Wasser von den Solarkollektoren gepumpt wird und die Energie dann auf den Speicher oder die Heizung übertragen wird?
Ein Durchlauferhitzer wäre da auf den ersten Blick natürlich ideal, weil der "Kollektorkreis" dafür maximal einfach und kurz sein kann. So günstig solche Durchlauferhitzer sind, stufenlos regelbar sind sie vmtl. eher nicht, weil für einen ganz anderen Zweck gedacht. Mit obigem Heizstab bräuchte ich wohl einen zusätzlichen "Mini-Speicher", in den ich den Heizstab einbaue, sodass dieser "Mini-Speicher" quasi die thermischen Solarkollektoren abbildet. Vom Materialaufwand klingt das überschaubar... ich glaube ich muss mir mal anschauen wie die SOL-Betriebsart wirklich funktioniert und was ich damit alles abbilden könnte.
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willybauss

Im Installationsmanual sollte das grafisch abgebildet sein. Meiner Erinnerung nach tatsächlich mit extra Wärmetauscher.

Und wegen Punkt 1: Du könntest das Integral mit einem DOIF situationsabhängig ändern. Das mache ich beim Grenzwert der Hysterese genauso, aber aus anderen Gründen.
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